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Google Street View: Nun doch Einschränkungen

Nachdem bereits berichtet wurde, dass das Bundesverfassungsgericht sowie die EU die Dienstleistung Street View auf Verletzung der Privatsphäre prüfen, gibt es nun ein neues Gutachten.

In diesem Gutachten werden vom Karlsruher Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft Auflagen ausgesprochen, die das gesamte Konzept von Street View auf den Kopf stellen könnten. Dabei hieße es, dass die bereits erfassten Aufnahmen entweder komplett überarbeitet oder neu erfasst werden müssten.

Im Einzelnen beziehen sich die Einschränkungen explizit auf die Aufnahmen. Z.B. dürften diese nur bis zu einer Höhe von zwei Metern erfasst werden - sprich Augenhöhe. Die momentan verwendete Kamera befindet sich in 2,50 Metern Höhe auf einem Autodach.


WebReporter: polotaxi
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Gutachten, Google Street View, Einschränkung
Quelle: www.heise.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2010 08:29 Uhr von polotaxi
 
+2 | -1
 
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Die Auflagen sind ziemlich übel haben leider nicht mehr alle in die News gepasst, können aber in der Quelle nachgelesen werden. Z.B dürfen auch nur bestimmte Gebäude fotografiert werden und KFZ-Kennzeichen müssen zensiert werden. Schon heftig meines Achtens.
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02.03.2010 09:02 Uhr von Uckermaerker
 
+9 | -9
 
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Freu: mich auf Google Street View. Mich nervt dieses ganze Gerede um Privatsphäre. Ist doch ne coole Sache von Google.
Schade das es in Deutschland leider immer so ist.
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02.03.2010 09:02 Uhr von mrbackup
 
+4 | -4
 
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man: kanns auch echt übertreiben. die sollen sich mal um wichtigere themen kümmern
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02.03.2010 09:13 Uhr von Schaumschlaeger
 
+7 | -7
 
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@zwei Vorredner: Also ich für meinen Teil würde es nicht mögen, wenn auf der Straße ein Auto mit Kamera herumfährt, dass mein Haus Fotografiert und die Bilder im Internet verbreitet. Manche sind der Social Network Mentalität nämlich noch nicht verfallen und wollen ihr Privatleben nicht im Internet offenbaren.
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02.03.2010 09:27 Uhr von xtremenet
 
+3 | -3
 
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blaaaaaaaa also ich finde es zwar ehrlich gesagt witzig, daß man auf der welt solche schnappschüsse von leuten findet, die kotzen, korpulieren oder wat auch immer ohne was davon zu wissen, daß sie online sind. für mich persönlich möchte ich allerdings nicht unser haus online sehen. das argument mit den 2,50 metern ist echt gut aus dem hut gezaubert worden - respekt für soviel einfallsreichtum ! :o) LOL deutschland muß sich ja auch etwas von anderen ländern differenzieren. wir können ja nicht alles durchgehen lassen, oder ? ;-)
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02.03.2010 09:29 Uhr von Mr.E Nigma
 
+3 | -1
 
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@Uckermaerker: "Schade das es in Deutschland leider immer so ist."

Das ich mich nicht totlache !!!

Wo wird denn in Deutschland der Datenschutz noch groß geschrieben ?

Ich muß zugeben, dass Tamtam das um Steetview jetzt gemacht wird ist mir ein Rätsel, denn viel schlimmere Sachen sind einfach durchgewunken worden ... Stichwort Vorratsdatenspeicherung, Bundestroyaner, Mautbrückenerfassung usw.!

Was der Staat heute für Möglichkeiten hat seine Bürger auszuspionieren ... der Feuchte Traum der Stasi !!!

Aber wir sind ja selber Schuld, das ist die Einstellung der Generation Web 2.0 ... unsere Eltern sind noch auf die Str. gegangen um gegen die Volkszählung zu protestieren, heute ist das undenkbar !
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02.03.2010 09:50 Uhr von Marco Werner
 
+5 | -0
 
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Ich versteh die Aufregung auch nicht Datenschutz in D wurde mittlerweile praktisch abgeschafft. Jeder kleine Dödel in den Behörden kann sich die Kontostände unliebsamer Mitmenschen ankucken, Anwälte dürfen sich unter dem Vorwand einer Straftat zunehmend selbst Verkehrsdaten von Providern holen usw,überall darf man irgendwelche sinnlosen Vollmachten unterschreiben,um irgendeine Leistung in Anspruch nehmen zu können,die mit dem Inhalt der Vollmacht gar nix zu tun hat usw. Aber wenn etwas online gestellt werden soll,was sich eh jeder live vor Ort ankucken könnte,ist das Geschrei groß ? Das hat m.E. auch nichts mit Persönlichkeitsrechten zu tun. Gesichter und Kennzeichen werden verfremdet,das sollte reichen. Und wenn jemand beispielsweise so dämlich ist,sein auffälliges Auto während des Schäferstündchens direkt vorm Haus der Geliebten zu parken,dann ist dem eh nicht mehr zu helfen.
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02.03.2010 11:55 Uhr von shadow#
 
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Kompletter Blödsinn! Das hiesse damit automatisch dass es nicht erlaubt wäre, eine Kamera zum Fotografieren über Kopfhöhe anzuheben.
Was für den Normalbürger gilt, gilt auch für Google.
Und wenn Gebäude künftig ab 2 Metern Höhe ein Persönlichkeitsrecht bekommen und Einzelne sich dagegen wehren können dass das was sie im öffentlichen Raum tun auch tatsächlich gesehen wird, führt das direkt dazu, dass man seine Kamera künftig nur noch im eigenen Wohnzimmer auspacken kann ohne Gefahr zu laufen, im Knast zu landen.
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02.03.2010 12:25 Uhr von Schaumschlaeger
 
+0 | -1
 
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@shadow#: Ich glaube schon, dass es auch für Privatpersonen rechtswidrig wäre, durch die Gegend zu fahren und Fotos von Häusern zu machen mit der Absicht(!) sie im Internet zur Verfügung zu stellen.
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02.03.2010 13:02 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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@Schaumschlaeger: Zum Glück nicht.
Ein Bild oder viele dürfen keinen Unterschied machen.

http://www.golem.de/...
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02.03.2010 13:10 Uhr von Python44
 
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Da es auf den Bildern: keinerlei Verknüpfung zu individuellen Personendaten gibt, kann auch keine Person auf den Bildern ergooglet werden, bzw. anhand der Bilder Daten über bestimmte Individuen gesammelt werden. Einzig ist eine Strassenadresse zu finden und anzusehen. Aber ich sehe schon, wir brauchen wieder unser Verfassungsgericht um mal wieder ein paar Millionen Steuergelder sinnlos zu verbrennen...
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02.03.2010 18:55 Uhr von halloechen
 
+0 | -1
 
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Mich wundert: das es alle Toll finden.
Die Marktmacht die dadurch von Google ausgeht ist immens!
Ihr habt wohl schon vergessen, dass Google seine Dienste GoogleBuzz und GoogleMail miteinander verknüpft hat und jeder Volldepp mit der E-Mail-Adresse sehen konnte, mit wem ich was zu tun habe. Ob es nun private E-Mails waren oder z.B. Verkäufer/Käufer bei eBay, mein Chef, oder sonstige Menschen.
Jetzt knüpft man das weiter. In GoogleStreetView werden alle, die Ihre richtige Adresse bei GoogleMail hinterlegt haben (soll vorkommen!) eingeblendet oder man kann anhand der E-Mail-Adresse herausfinden, wo jemand wohnt, z.B durch deine Suchmaske.

Außerdem, ich wohne im Erdgeschoss, wenn so ein GoogleStreetView Auto mit 2,5 Meter hier vorbei fährt, würde er in mein Wohnzimmer gucken können, auch wenn ich Gardinen an den Fenstern habe. Wenn ich aber davor steh und meinen Camcorder/DigiCam/Fotohandy/was auch immer hochhalte, bekomme ich keine gestochen scharfen Bilder.

Schlimm genug das der Staat schon sämtliche Daten über mich hat, aber deshalb muss ich es nicht unterstützen das dies auch ein privates US-Unternehmen macht und sämtliche Daten in die USA schickt. Beim SWIFT-Abkommen habt ihr euch auch aufgeregt, als alle Bankdaten in die USA geschickt werden sollten...
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02.04.2010 18:54 Uhr von Harry Traber
 
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Die: Privatsphäre wird in Deutschland erheblich mißbraucht.Ist eh eine Paranoia ohnegleichen.

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