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01.03.10 13:57 Uhr
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Informatik-Unterricht an deutschen Schulen lässt zu wünschen übrig

Der BITKOM hat auf der CeBIT eine Untersuchung vorgestellt, die sich mit dem Thema Internetnutzung in Deutschland befasst und zu diesem Zweck 1.000 Deutsche ab 14 Jahren in privaten Haushalten befragt hat.

Dabei herausgekommen ist, wie ShortNews berichtete, dass 58 Prozent der Befragten sich nicht mehr vorstellen können, ohne Internet zu leben. 71 Prozent aller Teilnehmenden nutzen das Internet, dieser Anteil ist bei den jungen und mittelalten Personen sogar noch höher. Hier sind es mindestens 90 Prozent.

Schwachpunkt bei der Internet-Entwicklung liegt in den Schulen. Die Aus- und Weiterbildung am Computer ist auch abhängig von fähigen Informatiklehrern. Prof. Scheer, Sprecher des BITKOM, schlägt darum vor, Informatik als Pflichtfach an Schulen einzuführen.


WebReporter: woodfox
Rubrik:   Freizeit / Bildung
Schlagworte: Internet, Umfrage, Schule, Ausbildung, Unterricht, Informatik
Quelle: www.teltarif.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Ich weiß nicht, wie ein Pflichtfach die Begeisterung der Lehrer steigern soll, aber dass die Nutzung des Internets und des Computers einer gewissen Einführung bedarf, ist durchaus richtig.
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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Ich hab in den 90ern   
 
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01.03.2010 14:07 Uhr von -darkwing-
in der Realschule alles gelernt, was wichtig war.

Die Kinder lernen auf jedenfall genug in der Schule. Den Rest bringen die sich selbst bei. Office Anwendungen und Recherchieren im Internet für Referate.

Die müssen schließlich keine Assembler-Programmieren beherrschen, um Windows-Anwendungen bedienen zu können.
Kommentar ansehen Internet?   
 
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01.03.2010 14:08 Uhr von Fleischpeitsche
Kommentar ansehen Recht haben Sie !   
 
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01.03.2010 14:14 Uhr von Ramsis05
Es ist leider nunmal so das Informatiklehrer nicht gerade die granaten sind sondern meist nur eine Weiterbildung besucht haben.

es gibt unzählige Schüler die leider keine Ahnung haben wie man richtig Texte bearbeitet oder eine vernünftige Präsentation erstellt.
und da sind Haupt und Realschüler noch ganz vorne.
wer im Gym kein Info gewählt hat der ist mit MS Office ganz fremd sofern er sich nicht in der Freizeit mehr damit beschäftigt.

Also das Potenzial ist da sollte aber auch gefördert werden das die Schüler mehr wissen als wie sie musik bei youtube anschauen können.

Also so sieht es zumindest hier in Sachsen aus.
Kommentar ansehen Ich denke....   
 
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01.03.2010 14:43 Uhr von Bibi66
der eine/andere hier haut die Begriffe etwas durcheinander...

Was hat Informatik mit bspw. Textverarbeitung zu tun?

Ausgenommen der Tatsache, daß "mittels der Informatik" die entsprechende Software erstellt wurde...
Kommentar ansehen .......   
 
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01.03.2010 14:57 Uhr von Dracultepes
Mein Informatik war richtig nett, hatte es im Abi als Leistungskurs. Ging über die Grundlagen zu logischen Schaltungen(Schieberegister bla) zu Pascal und dann leider zu Delphi. Ich hätte mehr zwar mehr Java oder C++ oder C# gewünscht aber man kann nicht alles haben. Dazu kamen dann noch weniger verbreitete Sprachen wie Forth oder Prolog die auch einen netten einblick gebracht haben.

Und dazu hab ich dann die Informatik GK einer anderen Schule gesehen( meine damalige Freundin hatte den) die haben Listen etc. in Excel erstellt. Tut mir leid aber wenn ich das möchte dann beleg ich kein Informatik.

Zumindest für mich hat Informatik etwas mit der Technik und den Basics zu tun und nicht damit Word zu bedienen.

Ich wäre eher dafür das man Sachen wie Excel und Word wirklich als Pflicht einführt. Und wer mehr möchte kann sich ja dann wahlweise einen Kurs dazunehmen der die Grundlagen behandelt.

Gerade 7-10 wäre es sicher was für interessierte wenn man Schaltungen aufbaut und dann zusammenlöten darf und so einfache Sachen realisiert.

Ich hätte sowas gerne gemacht, aber bei uns gab es keine AG oder sonstiges. Dafür wäre ich gerne in der Schule geblieben.
Kommentar ansehen Ich habe in der achten Klasse   
 
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01.03.2010 14:57 Uhr von -darkwing-
mit einem 80 MHz Computer unter Win95 mit Works arbeiten dürfen.

Dieses Wissen REICHT HEUTE noch für 70% der Berufe aus für Jedermann.

Wer NICHT ein Studium mit Schwerpunkt Informatik angehen möchte, kommt damit LOCKER aus.

Ich hatte in meinem Leistungsfach Technische Informatik im Abitur 1,8. Und habe ein abgeschlossenes Studium in Computer Engineering.
Ich weiß also auch wovon ich hier rede.

In den meisten technischen Berufen müssen die Azubis sowieso den Umgang mit einer speziellen Software lernen.
Und so lange sie Wissen, wie sie einen Computer anschalten und dass sie in Windows das Icon mit 2x Linksklick anklicken müssen, wirds schon reichen.

Die Kids sind heute sowieso wesentlich weiter, als wir damals noch in dem Alter. Die fangen schon mit 10 an, in ihre Handys was einzutippen und sind mit 12 in Social Networks aktiv. Wissen also, wie man einen Computer bedient.

Jegliches Software-Fachwissen für den eigentlichen Beruf muss sowieso speziell in der Ausbildung beigebracht werden.
Was sollen die also sonst lernen in der Schule?
Wie man in 3D Studiomax arbeitet? Wie man C++ bedient? Wie man ein Programm für technisches Zeichnen bedient?

Die müssen ein paar Dinge wissen:
* Wie man Windows bedient.
* Welche Hardware in einem Computer ist. Oberflächlich.
* Office-Programme. Denn darin sind schon die meisten Elemete der Benutzeroberfläche enthalten, die auch in spezieller Berufssoftware verwendet wird.

Falls dann einer Abitur macht, kann man dann vielleicht noch Turbo Pascal beibringen und einmal "Hello World" auf dem Bildschirm ausgeben.

Die sollten den Kindern lieber mal Lesen und Schreiben bei bringen. Mathe am besten auch gleich. Daran hapert es nämlich am meisten bei den Kindern.

[ nachträglich editiert von -darkwing- ]
Kommentar ansehen eben   
 
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01.03.2010 14:57 Uhr von Hucken
Textverarbeitung kann man in der heutigen zeit getrost im Deutschunterricht lehren oder anderorts gibt es auch so einen spass wie "medienkunde"

aber wenn es immernoch so wie bei uns ist, dann gibs die erste zeit nur office und im letzten halben jahr wird dann mal sowas wie programmiert
Kommentar ansehen Ich kann -darkwing- nur zustimmen!   
 
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01.03.2010 15:26 Uhr von Pssy
Das einzigste was Kinder und Jugendliche heutzutage in der Schule lernen sollten, im Bezug auf PC ist, wie man ihn startet, wie man mit dem Officepaket arbeitet, wie man sich im Internet zurechtfindet und wie man dort Informationen findet und auswertet.
Alles was es mehr gibt, kann man sich dann bei persönlichem Bedarf entweder selbst beibringen oder einen Kurs besuchen.
Kommentar ansehen so ein quatsch @pssy   
 
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01.03.2010 15:33 Uhr von woodfox
bei persönlichem bedarf selbst beibringen? Das kannst du ja über alles sagen. Wozu sollen die Schüler noch was über Literatur und Kurvendiskussion lernen? Und Photosynthese? Das können die sich dann ja bei Bedarf selbst beibringen...

Ich will die Schule hier nicht glorifizieren, aber sie hat immer noch eine Aufgabe, ein bißchen Allgemeinbildung zu vermitteln. Dazu gehört mehr als Lesen, Schreiben, Rechnen, auch wenn die Mehrheit das hier ja scheinbar erfolgreich ignoriert hat...

Die Arbeit mit dem Computer ist wichtiger und vielfältiger als einen Text schreiben und eine Tabelle bauen. Insbesondere Bildbearbeitung könnte auch zu einem anderen Bewusstsein gegenüber Medienerscheinungen führen. Wenn man erstmal weiß, wie viel mit Photoshop gemacht werden kann, fällt man vielleicht nicht mehr auf jedes Modelbild ein.
Kommentar ansehen @woodfox   
 
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01.03.2010 15:51 Uhr von Pssy
Bei dir hats in der Schule wohl nicht so geklappt oder?
Schreiben und rechnen vielleicht, aber lesen solltest du wohl noch einmal üben.
Oder hast du einfach vergessen, dass ein eingeschobener Nebensatz sich auf den Hauptsatz bezieht?
"..., im Bezug auf PC ist, ..."
Da du es ja jetzt weist, lese nochmal und Verbesser deinen Kommentar...
Kommentar ansehen @pssy   
 
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01.03.2010 16:28 Uhr von woodfox
mit jemandem, der ´einzigste" schreibt, kann ich keine ernsthaften diskussionen über schulbildung führen.
Nichts für ungut.

Und wer hier Verständnisprobleme hat, über sowas möchte ich mich auch nicht auslassen. Mach doch mal einen Grammatik-Kurs und vielleicht einen Kernkompetenz-Kurs in Leseverständnis. Bei dir sehe ich da durchaus Bedarf. Bedarfstigstens!
Kommentar ansehen @ruckzuckzackzack   
 
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01.03.2010 17:35 Uhr von woodfox
ich weiß nicht, warum man in einem newsforum nicht auf rechtschreibung achten sollte.
Dass ich nie fehler mache, hab ich nicht behauptet.
Kleinschreibung ist im internet weit verbreitet. Ich hab da auch ne gute Entschuldigung für: manchmal kein bock. Manchmal dann doch.

Aber ´einzigste´, das ist kein Fehler, sondern was anderes.
Weißt du?

Ich finde, Grammatik hilft oft, Mißverständnissen vorzubeugen, deshalb kann man die gerne mal einfach anwenden. Und am besten halt richtig. @pssy. Du da mit deinen Nebensätzen, blablabla.
Kommentar ansehen Wenn ich so an meinen Unterricht denke   
 
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01.03.2010 18:02 Uhr von In extremo
Ich war auf einer IGS und hatte ab der 7. Klasse als Wahlpflichtfach Informatik gehabt und ab der 11. als GK:
7,8. Klasse: Excel, Word und co
9. Klasse: "Turbo Pascal" (ja die Sprache war schon damals veraltet, aber es geht ja darum zu verstehen wie so eine Sprache funktioniert).
10. Klasse: IT-Sicherheit(was ist eigentlich ein Virus?) und Bildbearbeitung am Macintosh Rechner.
11 und 12. Klasse:Delphi und Binärsystem(schon wieder)
13. Klasse: Endlich mal theoretischer Informatik (Turning Machine).
Nebenbei bemerkt, hatte ich in Informatik fast jedes Jahr einen neuen Lehrer, das war eh ein ziemlich Chaos da,....
Aber insgesamt fand ich das eigentlich ganz interessant. EinzigSTE fand ich, hätte man vllt. mehr mal in den Bereich theoretische Informatik schauen können.
Kommentar ansehen @ruckzuckzackzack   
 
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01.03.2010 18:08 Uhr von brainbug1983
Natürlich sollte technisches Verständnis bei Bewerbern für eine Ausbildungsstelle vorhanden sein, allerdings sollte man nicht vergessen das die Leute eine AUSBILDUNG machen wollen, und der Sinn einer ausbildung ist es eben nicht das alles wissen schon vorhanden ist, und man so nur ne billige arbeitskraft hat, sondern das man den Leuten dinge beibringt. Nur weil jemand einen Kopierer nicht bedienen kann, heisst das noch lange nicht das kein technisches verständnis vorhanden ist oder er sich den falschen Beruf gesucht hat. Woher soll er die Kenntnis nehmen? Leute die direkt von der Schule kommen bedienen in der Regel eben keine aktuellen, modernen Kopierer, und genau dazu ist die Ausbildung da, das man den Leuten die Dinge beibringt! Grundwissen in der Schule ist ok, aber alls andere gehört in die Ausbildung!
Wenn du deine Informaion in 10 Sekunden selbst mit google finden kannst, warum dann überhaupt einen Mitarbeiter bemühen? Bis dem klar gemacht wurde was man will hat man die Info doch schon längst selbst gesucht.

Edit:
Natürlich sollte das Grundwissen das in der Schule beigebracht wird vom Lehrer auch vernünftig beherrscht werden, das ist klar. Leider gibts da noch viel zu viele die in nach nem 2 wöchigen Lehrkurs in den Informatik-Unterricht gesetzt werden.

[ nachträglich editiert von brainbug1983 ]
Kommentar ansehen @brainbug1983   
 
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01.03.2010 18:29 Uhr von In extremo
Das ist halt die berühmte Frage: "Ab wann ist das wissen zu spezifisch?"
Muss jemand schon mit dem Realschulabschluss ein perfekter programmiere in C++ sein, oder reichts wenn er weis wie eine solche Sprache aufgebaut ist und er die grundlegenden Elemente wie Schleifen beherrscht?
`
Ich gebe zu, dass war überspitzt, aber genauf darauf läuft es hinaus.
Kommentar ansehen informatik-unterricht sollte grundlagen vermitteln   
 
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01.03.2010 18:48 Uhr von JesusSchmidt
und nicht als werbeplattform für microsoft-programme dienen.

wir haben damals "gestreikt" als die info-lehrerin mit ms works anfangen wollte. den streik haben wir beendet, als es hiess "nur ein paar wochen, dann programmieren wir auch mal was". works ist mir zum glück später nie wieder begegnet. die pascal-kenntnisse sind brauchbar gewesen, da sie auf andere sprachen übertragbar sind. informatik-theorie wäre natürlich wichtiger gewesen. immerhin wurde später mal das binärsystem und logische operationen angeschnitten...
Kommentar ansehen Muss Judas II recht geben   
 
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01.03.2010 19:16 Uhr von AT-AT-Driver
In etwa genauso sieht es in unserer Klasse aus.
Wir haben 2 Pros die mehr wissen als der Lehrer, dann etwa 3 oder 4 ( zu denen ich gehöre) die mitkommen, das auch verstehen und der Rest ist total überfordert, kapiert gar nichts, ist aber auch total desinteressiert. Wenn ich mir anschaue wie es in unserem Infounterricht zugeht, hätte ich aber als Lehrer auch einfach keinen Bock mehr.
Kommentar ansehen @ruckzuckzackzack   
 
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01.03.2010 19:23 Uhr von brainbug1983
OK, dann hab ich das wohl falsch verstanden, gibt aber leider mehr als genug die das so handhaben. Das es, um nochmal auf das Kopiererbeispiel zurückzukommen, nach 1 oder 2 mal zeigen klappen sollte ist natürlich klar. Das du nicht alles selbst machen kannst ist auch klar, sonst bräuchtest ja keine Mitarbeiter ;)
Das Problem ist eher das es viele Schulen einfach nicht interessiert. Die setzen ihre Lehrer mit Wochenend-Kurs dahin und das wars, der Unterricht fand ja statt. Für die Schule oder von mir aus auch für das Kultusministerium mag das noch so durchgehen, aber die leidtragenden sind im Endeffekt die Schüler.
Ich denk sowas wie die Bedienung von Google oder zumindest die grundsätzlichen, am häufigsten gebrauchten, Suchfunktionen gehören sicherlich in den Schulunterricht, das sind im Endeffekt Sachen die wirklich fast jedem früher oder später begegnen, sei es beruflich oder privat.
Aber da stellt sich dann antürlich auch die Frage, wie In Extremo schon sagte, was zählt zum Grundwissen und was nicht?

@Judas II
Die Probleme gibts aber fast in allen Fächern, auch wenn es im IT-Bereich sicherlich sehr extrem ist stellenweise. Natürlich sollten die Lehrer auch so gut es geht auf die eingehen die total überfordert sind, allerdings nur soweit das der rest der Klasse nicht drunter leiden muss. Klappt das nicht müssen die sich halt um private Nachhilfe kümmern. Komm ich mit Mathe absolut nicht zurecht, muss ich auch schauen das ich privat irgendwoher nachhilfe bekomm.
Diejenigen, die sowieso schon mehr Wissen als der Lehrer haben sind dann halt mal etwas unterfordert, und langweilen sich evtl. sogar, aber da hat der Lehrer dafür zu sorgen das die den Unterrichtsbetrieb nicht stören, oder um sich nicht total zu langweilen, den anderen helfen die mit dem Thema schon überfordert sind. Bei uns hat das damals wunderbar geklappt, allerdings waren wir auch schon etwas älter als Realschüler. Da kann ich mir durchaus vorstellen das es problematisch wird wenn sich 6-7 Leute langweilen.
Kommentar ansehen ...   
 
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01.03.2010 19:59 Uhr von brainbug1983
Natürlich ist es da extremer, aus dem einfachen Grund weil es da um Dinge geht die für einige alltäglich sind bzw welche einige als Hobby betreiben, das wird z.B. bei Mathe wohl nur relativ selten der Fall sein ;)
Man könnte hier natrülich überlegen das ganze in 2 Kurse aufzuteilen, einmal für die schwächeren, und einmal eben für die, die schon ne gute Grundbildung haben. Das ganze bringt aber nix solange die Lehrer teilweise nichtmal wirklich Ahnung vom Fach haben.
Kommentar ansehen lol   
 
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02.03.2010 07:33 Uhr von maretz
Ganz ehrlich: Wenn ich mir heute angucke was an Schulen abgeht dann frage ich mich ob das Internet unsere große Sorge darstellen soll.

Die Leute sprechen kaum mal vernünftiges Englisch. Wenn man da mal jemand trifft der mehr als 3 Sätze hintereinander hinbekommt - wooohoowww!. Selbst beim Deutschen ist oft schon mehr als genug was fehlt... Die Mathe-Kenntnisse - wollen wir da wirklich drüber reden? Und jetzt sollen die Leute auf das Internet losgelassen werden? Ganz davon abgesehen das Informatik was ganz anderes als "Internet" ist.

Wie wäre es damit das die Leute mal lernen wie man miteinander umgeht? Nein - nicht den Knigge oder ähnliches angestaubtes Zeug (auch wenn selbst der manchmal nicht schaden kann). Ich meine eher so sachen wie andere Menschen zu respektieren. Nicht gleich meinen den Rambo spielen zu müssen weil jemand in die eigene Richtung geguckt hat usw... Natürlich wäre das nicht nur für die Schule sondern oft auch fürs Elternhaus dann angesagt.

Wenn man es dann noch hinbekommt das die Leute auch mal (nur im Deutschen - ich will ja nicht übertreiben!) fähig sind nen Text fehlerfrei vorzulesen, sich mal nen Text zu merken und ggf. diesen sogar halbwegs fehlerfrei zu schreiben - dann ist auch schon viel erreicht. Dazu noch die Fähigkeit das nen Satz nicht zwingend die Worte "Alter", "ey mann" u.ä. enthalten muss - DANN kann man sich langsam mal Gedanken über die Informatik machen. Aber bei einigen Jugendlichen heute würde ich denen die Informatik am liebsten nur auf eine Weise näherbringen: Indem ich die mit ner Tastatur verprügel! (Oder mit dem Rechner selbst - je nachdem was effektiver ist)
Kommentar ansehen Ist echt wahr.....   
 
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02.03.2010 09:04 Uhr von Cone
aber nicht wirklich was neues oder?
Kommentar ansehen Informatik gehört zur Allgemeinbildung   
 
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02.03.2010 10:01 Uhr von TBrinda
Hallo zusammen,

zunächst mal bin ich der Auffassung, dass die Forderung des Sprechers der BITKOM zu 100% zu unterstützen ist. Betrachten wir mal folgende Situation: wir leben in einer Welt, die zunehmend durch allgegenwärtige Informatiksysteme geprägt ist, denen man sich weder im privaten, noch im beruflichen Bereich entziehen kann. Überall wird - auch im Bereich der Bildungspolitik - darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, mit solchen Systemen kompetent umgehen zu können... Dem gegenüber steht aber die Situation, dass in den Lehrplänen der meisten Bundesländer und Schulformen Informatik - wenn überhaupt - als reines Wahlfach verankert ist. Das ist ein eigentlich ein klarer logischer Widerspruch, vor allem, wenn man bedenkt, dass fast alle anderen Schulfächer zumindest in kleinem Umfang im Pflichtbereich verankert sind.

Und in vielen Lehrplänen steht: Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeiten und Grenzen heutiger Informatiksysteme bewerten können - was geht, was geht nicht und wo muss ich aufpassen? Wie ist das z. B. wenn ich als Schüler mein gesamtes Privatleben unter SchülerVZ offen dokumentiere - was hat das für Konsequenzen? Was kann wer, wie über mich alles im Netz recherchieren und wie funktioniert das? Um ein grundlegendes Verständnis über solche Systeme zu erlangen, reicht es eben nicht aus, Office-Produkte anwenden und einen PC starten zu können - man muss dazu schon - zumindest grundlegend - verstehen, was da eigentlich hinter den Kulssisen passiert ... Dazu braucht man grundlegende Kompetenzen in der Analyse und Gestaltung von Systemen der Informatik. Und weil Informatik in den meisten Bundesländern (bis auf drei, z. B. Bayern) bislang kein Pflichtfach ist, wird dort die Informatiklehrerausbildung natürlich nicht besonders forciert und es kommt zu den Erfahrungen, die einige Beiträge im Forum hier wiederspiegeln ...

Die Gesellschaft für Informatik (Fachgesellschaft der Informatikerinnen und Informatiker, http://www.gi-ev.de) hat 2008 nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen und Workshops und unter Beteiligung sehr vieler Informatiklehrerinnen und -Lehrer aller Schulformen eine Vision modernen Informatikunterrichts in Deutschland in der Sekundarstufe I entwickelt (http://www.informatikstandards.de). In einigen Bundesländern, wie z. B. in Sachsen oder Bayern ist man in der Schulrealität schon sehr nah an dieser Vision dran und auch die Lehrerausbildung ist gut ausgebaut (z. B. http://www.lehramt-informatik.de) - andere Bundesländer haben da noch mehr Entwicklungsbedarf.

Und noch ein Wort zu den These, man könne die Anwendung von Informatiksystemen in anderen Fächern integriert vermitteln: einerseits fehlt es - sicher nicht allen, aber dennoch vielen - Lehrern anderer Fächer an den dazu erforderlichen Medienkompetenzen. Das mag gerade bei der jüngeren Lehrergeneration weniger problematisch sein. Es hat dazu bereits vor Jahren dazu Modellversuche gegeben, die wissenschaftlich dokumentiert gescheitert sind. Und es gibt aktuell noch Bundesländer, die das nicht glauben wollten, und aus denen man - zumindest aus dem Kreise der Lehrerschaft - ähnliche Signale empfängt. Und wer der Meinung ist, man könne den kompetenten Umgang und eine Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen von Informatiksystemen z. B. im Deutsch- oder Mathematikunterricht erlernen, der sollte vielleicht auch fordern, dass man den kompetenten Umgang mit der deutschen Sprache ja auch im Religions- oder Sozialwissenschaftlichen Unterricht und mathematische Kompetenzen auch im Physikunterricht erwerben können. Vielleicht müssen Deutsch und Mathe dann ja auch keine Pflichtfächer mehr sein...;-)

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