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Olympia/Eisschnelllauf: Anni Friesinger-Postma rutschte auf dem Bauch über die Ziellinie

Zu einem packenden Halbfinale und Finale kam es am vergangenen Samstag in der Teamverfolgung im Eisschnelllauf der Damen. Im Halbfinale gegen die USA hatte Anni Friesinger-Postma mehrfach Schwierigkeiten, kurz vor der Ziellinie stürzte sie sogar und rutschte auf dem Bauch über die Ziellinie.

Zunächst glaubte Friesinger-Postma, dass das Team aufgrund ihres Fehlers das Finale verpasst habe und schlug wütend mit der Faust auf das Eis. Doch beim Rutsch über das Ziel riss die 16-malige Weltmeisterin den Fuß nach vorn, das reichte für den Einzug ins Finale.

Im Finale gegen Japan lief dann Katrin Mattscherodt für Anni Friesinger-Postma, zusammen mit Stephanie Beckert und Daniela Anschütz-Thoms holte das Team dann den Olympiasieg mit einem sehr knappen Vorsprung von nur zwei Hundertstelsekunden.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Olympia, Gold, Eisschnelllauf, Anni Friesinger-Postma
Quelle: www.spiegel.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.03.2010 10:37 Uhr von Kamimaze
 
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Glückwunsch an die Mädels - ob das mit Claudia Pechstein auch passiert wäre...? Auf jeden Fall war es sehr spannend!
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01.03.2010 12:39 Uhr von Wurst_afg
 
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ehm: kann mich grad einer aufklären was es mit dem "Fuß nach vorn reißen" auf sich hat?
kenn mich mit Eisschnelllauf nicht so aus..

edit: grad die Quelle gelesen und Zusammenhang verstanden :-P geht aber aus der News auch nicht wirklich hervor, dass es wegen der Zeit fürs Finale gereicht hat.

[ nachträglich editiert von Wurst_afg ]
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01.03.2010 12:59 Uhr von HuxHux
 
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Spannendes Finale: Viel spannender fand ich ja eigentlich das Finale... 2 Runden vor Schluss noch mit fast 2 Sekunden im Rückstand und dann mit 2 hunderstel(!!!) Sekunden im Ziel vor den Japanerinnen.... wahnsinn !

[ nachträglich editiert von HuxHux ]
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01.03.2010 18:46 Uhr von Beng.
 
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@ Wurst AFG

Ich hab davon auch net so Ahnung, aber ich glaube die Zeit wird gestoppt, sobald der erste schlittschuh über die Linie geht..und dadurch, dass sie ihr bein nach vorne gerissen hat ist sie ..warshcienclih so 5 hunderstel oder so früher angekommen
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01.03.2010 19:28 Uhr von Schäff
 
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Sie hätte auch ohne den Schlittschuhtrick gewonnen: In der Quelle heisst es:

"Dabei hatte sie den entscheidenden Vorsprung gegenüber dem US-Trio durch einen gekonnten Scherenschlag hergestellt."

Ok, dann rechnen wir mal nach:

Die letzten 250 Meter wurden in 16,5 Sekunden zurück gelegt. Das sind 15,15 Meter/Sek.
Annis Vorsprung betrug 0,23 Sekunden was bei der zuvor errechneten Geschwindigkeit 3,48 Meter ausmacht.
Ohne den Trick hätte sie dann also immer noch einen Vorsprung von vielleicht 2 Metern (0,13 Sekunden) gehabt.

Der Scherenschlag war also nicht entscheidend (aber nichtsdestotrotz eine Glanzleistung und in der Situation absolut geboten).

Was den Trick selbst betrifft:
Die Kufen im Ziel nach vorne zu schieben ist deshalb wichtig, da dort die Zeit genommen wird (an den Knöcheln befindet sich ein Sender). Bei den Skilangläufern, Biathleten und Speedskatern usw ist es auch so. Bei knappen Entscheidungen machen sie im Ziel deshalb immer einen Ausfallschritt nach vorne, um so noch `ne Hundertstelsekunde rauszuholen.
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01.03.2010 21:26 Uhr von jsbach
 
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Kann passieren Pech gehabt

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