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Gekündigt wegen 25 Cent Pfand - Putzfrau nahm leere Pfandflasche an sich

Weil der Grundschule Meigen in Solingen schon häufiger Gegenstände abhanden kam, ließ sich die Schulleitung etwas einfallen, um den Dieb zu überführen. Da es sich bei den entwendeten Gegenstände sehr oft um Pfandflaschen handelte, markierte man zwei Flaschen und stellte sie neben einen Abfalleimer.

Der Hausmeister hatte den Auftrag zu beobachten, wer sich die Flaschen aneignet. Es stellte sich heraus, dass sich eine Putzfrau der Schule eine der leeren Flaschen in den Spind stellte. Dafür erhielt sie die Kündigung.

"Nur, um sie später in der gelben Tonne zu entsorgen", ließ die Putzfrau über ihre Verteidigerin mitteilen.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schule, Diebstahl, Kündigung, Putzfrau, Pfand
Quelle: www.rp-online.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2010 15:01 Uhr von artefaktum
 
+51 | -11
 
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Die STASI läßt grüssen ...
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28.02.2010 15:22 Uhr von Darrkinc
 
+17 | -39
 
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28.02.2010 15:28 Uhr von artefaktum
 
+26 | -11
 
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@Darrkinc: Mit STASI meinte ich auch das Bespitzeln von Menschen, Fallen stellen um mißliebige Menschen los zu werden. Das war damals sehr ähnlich.
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28.02.2010 15:36 Uhr von littlemouse
 
+53 | -2
 
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wozu: die kündigung, ist doch die arbeit von ner putzfrau den müll weg zu räumen
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28.02.2010 15:39 Uhr von Bandito87
 
+10 | -29
 
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28.02.2010 16:03 Uhr von wordbux
 
+31 | -1
 
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Gekündigt wegen 25 Cent Pfand: Jetzt verstehe ich auch warum so wenig Menschen arbeiten wollen.

(Blödsinn und so)
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28.02.2010 16:08 Uhr von SpEeDy235
 
+11 | -1
 
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es wird immer dümmer: aber die kündigung ist wohl rechtens. aber man sollte doch auch endlich mal prüfen ob solche kündigungen (auch andere) verhältnismäßig sind und ob sich die frau einen erheblichen vorteil verschaffen konnte. mit einer leeren pfandflasche mit sicherheit nicht.
die frau wird doch keine tausende pfandflaschen "entwenden", nur um noch noch einen extralohn zu bekommen
(wahnsinn 25 cent, ich lach mich tot).
leider gibt es immer noch kein gericht wo endlich einmal klargestellt wird das die frau doch eigentlich ganz gut arbeitet, man aber nur einen billigen grund sucht um sie loszuwerden.
aber generell sollte man sich schon überlegen was man auf arbeit macht und ob es nicht dem arbeitgeber so schaden könnte das er mich kündigen kann und wie in diesem fall auch macht.

[ nachträglich editiert von SpEeDy235 ]
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28.02.2010 16:40 Uhr von DieterKuhn
 
+5 | -21
 
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28.02.2010 16:42 Uhr von DieterKuhn
 
+6 | -22
 
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28.02.2010 16:52 Uhr von artefaktum
 
+28 | -1
 
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@DieterKuhn: Jemanden auf frischer Tat zu ertappen ist das eine. Seinen Angestellten ausgeklügelte Fallen zu stellen etwas ganz anderes.

Zudem muss ich mich in diesem bestimmten Falle auch fragen, inwiefern Pfandflaschen Eigentum des Arbeitgebers dieser Frau sind. Pfandflaschen an Schulen werden von Schülern weggeschmissen. Da diese Flaschen dann auch noch neben einem Mülleimer(!) deponiert wurden, sind sie erst recht als Müll zu erkennen.

Möchte der Arbeitgeber nicht, dass seine Putzfrauen in den Müll geworfene Flaschen an sich nehmen, so soll er darauf hinweisen. Tun es seine Angestellten dennoch, so soll er sie wenn er anderes beobachtet abmahnen.

Ein Arbeitgeber der 25-Cent-Fallen stellt - da sollten wir uns mal fragen, inwieweit da nicht das Vertrauensverhältnis zu seinen Angestellten zerstört wird. Zerstört werden kann das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nämlich auch von Seiten des Arbeitgebers.
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28.02.2010 16:58 Uhr von topreporter
 
+22 | -2
 
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So einfach nicht! So klar ist das nicht.
Ich bin zwar auch der Meinung, dass eine Putzfrei nichts mitgehen lassen darf - auch keine leeren Flaschen die irgendwo am Tisch oder sowas stehen - und kann dahingehend eine Kündigung verstehen.

Hier allerdings standen die Flaschen offenbar neben dem Mülleimer. Und mal Verzeihung, wer bitte stellt Pfandflaschen, die er noch abgeben möchte, neben den Müll? Eigentlich ist das Dorthinstellen doch fast ne Aufforderung, dass das Reinigungspersonal diese entsorgt.

Dass die Frau die dann in ihren Spind stellt, um sie nachher in die Gelbe Tonne zu werfen ist zwar ein großer Schmarrn, aber selbst wenn sie die Flasche mitgenommen und nicht entsorgt hätte, hätte ich kein Problem damit.

Die Flasche war als Müll zu erkennen, da sie direkt neben den Mülleimern platziert wurde, sie hat sie dadurch meiner Ansicht nach berechtigerweise als Müll mitgenommen und -dann eben vielleicht nicht mehr ganz so korrekt- selbst zurückgeben wollen.
Aber ob der Menschheit jetzt damit mehr gedient ist, wenn eine Pfandflasche im Müll landet anstatt im Laden -auch wenn es von der Putzfrau ist - das wag ich zu bezweifeln.
Eine Kündigung rechtfertigt das in meinen Augen jedoch nicht.
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28.02.2010 17:06 Uhr von DieterKuhn
 
+2 | -20
 
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28.02.2010 17:09 Uhr von artefaktum
 
+22 | -1
 
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@DieterKuhn: "Was soll man machen, wenn man feststellt, dass immer etwas fehlt?"

Wer vermisst eine Pfandflasche, die für den Müll bestimmt ist?
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28.02.2010 17:19 Uhr von maflodder
 
+17 | -4
 
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@Darrkinc 1936 hättest du dich so angehört :

"Mensch, die Juden wissen doch dass sie hier unerwünscht sind und in Lager kommen, hier bei uns. Gefällt mir ja auch nicht, ist aber so !"

Und genau wegen solchen Aussagen mit der dazugehörigen Denke wie deiner spielt die Machtelite hier Ping Pong mit uns.

Es fängt bei Pfandflaschen an und endet im Arbeitslager.

Wehret den Anfängen !
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28.02.2010 17:59 Uhr von ThomasHambrecht
 
+9 | -2
 
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Zum Krank-Lachen wenn man die Quelle liest: Weil mehrere Pfandflaschen fehlen braucht die Schulleitung die Stadt dazu - ja kann sich die Schule nicht selbst helfen? Offenbar hat die Stadt nichts zu tun und tüfftelt dann noch einen Plan aus, der auch einem Schüler eingefallen wäre. Ein Wunder, dass nicht noch die Bundesregierung eingeschaltet wurde.
Wir hätten sowas als Schüler früher selbst gelöst, da ja alle, auch der Hausmeister zunächst verdächtig sind. Die Flaschen hätte man dann aber intelligenter aufgestellt, z.B. neben der Schulbank. Nach ertappter Putzfrau hätte man die Sache mit ihr kurz besprochen und fertig.
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28.02.2010 18:05 Uhr von fuxxa
 
+9 | -2
 
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Soll sie halt Hartz 4 beantragen: und schwarz putzen gehen. Dann hat sie mehr Geld und brauch keine Flaschen mehr sammeln.
Würde ich mich unterbezahlt fühlen, würde ich meinen Arbeitgeber auch beklauen.
Sowas nennt man Lohnausgleich 2.0
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28.02.2010 18:09 Uhr von raller2010
 
+8 | -3
 
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Bürobonzen lassen auch Kugelschreiber mitgehen Siehe Titel.
Es sollte eine verpflichtend eine Liste mit den in Benutzung befindlichen Büroartikeln geführt werden, und ein Ableben eines Gegenstandes ist zu dokumentieren, auch ist der Papierverbrauch seitengenau zu dokumentieren.
Wenn schon SCHEISSE-PEINLICH-GENAU, dann bitte SO.
Da werden nun zehntausende Bürosäue blaß vor dem Bildschirm sitzen und die (berechtigte) Kündigung erwarten.
MFG!

[ nachträglich editiert von raller2010 ]
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28.02.2010 18:25 Uhr von RicoSN
 
+6 | -2
 
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@artefaktum: Hach, herrlich. Da wird gleich wieder die Stasikeule geschwungen. Andere Geheimdienste beschatten natürlich keine Menschen. Nein, das konnte nur die Stasi. Die Ironie darfst Du gerne behalten.

Zur News, schon schwer zu sagen. In den Zeiten wo, vom Steuerzahler gerettete, Banken schon wieder riesige Boni an ihre Mitarbeiter auszahlen, finde ich das ein wenig übertrieben.
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28.02.2010 19:24 Uhr von MauriceVIP
 
+4 | -14
 
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28.02.2010 19:56 Uhr von sünder
 
+10 | -0
 
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Bald: sind wir so weit,das ich meinen Chef fragen muß, ob ich ein Blatt Scheißhauspapier mehr nehmen darf, weil ich Dünnschiss hab.
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28.02.2010 20:12 Uhr von thuerk
 
+7 | -2
 
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Schreibtischtäter: Leere Flaschen die während der Dienstzeit neben dem "Papierkorb" stehen, werden von den Putzkolonnen sicher nicht während Ihrer Dienstzeit eingesammelt und mitgenommen.

Leere Flaschen die nach Ihrer Dienstzeit immer noch auf dem Boden neben dem Mülleimer (Papierkorb) stehen, gelten als Abfall, denn Sie hätten genügend Gelegenheit gehabt selbige ordnungsgemäß auf zu bewahren.

Soll der Putzfrau etwa gekündigt werden, weil sie die Flaschen hat stehen lassen und damit ihrer Reinigungspflicht nicht ordnungsgemäß nach gekommen ist?
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28.02.2010 20:24 Uhr von Leeson
 
+0 | -0
 
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Unserer Chef begrüßt es: wenn wir den Müll mitnehmen.
Bei uns ist mal schnell ne Mülltonne
voll mit Pfandflaschen und die Entsorgung kostet.

Da lässte er uns lieber den Pfand und spart dabei Geld.
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28.02.2010 20:39 Uhr von onkelmax
 
+3 | -1
 
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abmhanung: in solchen fällen hätte im höchstfall eine abmahnung gereicht.

wobei ich auch für eine bagatellgrenze wäre.
im vorliegenden fall finde ich aber, dass die schule sehr perfige vorgegangen ist. flasche neben mülleimer? da assoziiert jeder normale mensch, dass die flasche ihrem besitzer defintiv egal ist und er sie nicht wiederhaben will! oder sollen künftig alle pfandpflaschen ein halbes jahr lang aufbewahrt werden und wie ein pfundstück behandelt werden?
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28.02.2010 20:47 Uhr von Nethyae
 
+3 | -1
 
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Genau Und bald gibts ´ne Kündigung, weil ´ne Sekretärin einen Bleistiftstummel wegwirft...
Ist schließlich noch 1/2cent wert und lässt sich unter Handkrämpfen noch mit schreiben!
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28.02.2010 20:55 Uhr von KING07
 
+1 | -1
 
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unverständlich: Also bei uns in der Schule ist es normal dass die Putzfrauen die leeren Pfandflaschen mitnehmen. Finde ich auch nicht schlimm, da die meisten sie ja absichtlicht stehen lassen.

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