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Evonik will Milliarden mit Ökostrom-Akkus verdienen

Evonik möchte Lithium-Ionen-Akkus für Ökostrom-Anlagen auf den Markt bringen.

Die "Großbatterien" sollen mit einer Leistung von einem Megawatt die Größe eines handelsüblichen Containers haben, eine Erweiterung der Leistung auf zehn Megawatt ist bereits in Planung.

Grund für den Bau sind fehlende Einspeisemöglichkeiten für Ökostrom in abgelegenen Landstrichen. Diese "transportablen" Speicher sollen die Einspeisung an anderer Stelle ermöglichen.


WebReporter: chip303
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Akku, Ökostrom, Evonik, Lithium-Ionen-Akku
Quelle: ez.omg.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2010 14:07 Uhr von chip303
 
+10 | -2
 
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Gute Idee, die auch hoffentlich genug gefördert wird. Was nutzten hunderte Windkrafträder, wenn der Strom ungenutzt liegt..
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28.02.2010 14:18 Uhr von Hartz4User
 
+10 | -0
 
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wie geil aber man sollte trotzdem diese Technik weiterentwickeln. Sowas hat man vor kurzem noch nicht mal im entferntesten geschafft.
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28.02.2010 14:47 Uhr von Fowel
 
+9 | -0
 
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@berechtigt: Es gibt bereits einen Ersatzstoff dafür. Kommen ja auch bald Autobatterien für ca. 2000 Euro auf den Markt, die dann für die Massenproduktion der Elektroautos genommen werden... Hohe Kapazität + geringe Kosten + schnelle Ladefähigkeit... das wird die Zukunft bringen...
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28.02.2010 15:01 Uhr von Fowl
 
+13 | -6
 
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@berechtigt: Aus der Steckdose.
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28.02.2010 15:16 Uhr von CrazyTitan
 
+12 | -1
 
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ich hab gehört: es wurde vor einiger zeit mal was erfunden um strom zu transportieren. ich glaube das hieß ... ähm ... kabel oder so.

;-)
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28.02.2010 15:48 Uhr von Rick-Dangerous
 
+3 | -1
 
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@Fowel: "Kommen ja auch bald Autobatterien für ca. 2000 Euro auf den Markt, die dann für die Massenproduktion der Elektroautos genommen werden... "

Darf man fragen, wo du diese heiße Info her hast? Geträumt oder von Kneipenkollegen?

Mir ist das völlig unbekannt. Würde mich wirklich näher interssieren, da es die derzeitigen Investitionsrechnungen komplett umkrempeln würde.

Bitte um mehr Einzelheiten!!!
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28.02.2010 16:11 Uhr von chip303
 
+3 | -1
 
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So ein Elektroauto ist ja günstig zu haben..die Kabeltrommel..die geht richtig ins Geld...*schmunzel*
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28.02.2010 16:55 Uhr von anderschd
 
+3 | -2
 
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Solang niemand gezwungen wird: diesen Schwachfug abzunehmen. Und wer schreit da nach Förderung? Gehts eigentlich noch?! Die Solarbranche hat Milliarden gemacht mit Zuschüssen, weil die Anlagen überteuert sind und es sich bei den wenigsten rechnet. Aber durch schönreden wurden hier Milliarden in den Sand gesetzt. Ein Glück ist diese Förderung gekürzt. Bitte kein Neue für irgend ein Mist, der rein gar nix bringt.
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28.02.2010 17:27 Uhr von xenonatal
 
+6 | -0
 
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@anderschd: und dann aber jedwede Förderung für Atomstrom und dessen Abfall, sowie Kohleförderungssubventionen auch einstellen.
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28.02.2010 17:44 Uhr von majorpain
 
+3 | -1
 
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na ja: Eigentlich müsten wir nur 1% der Erde mit Solarzellen zupflastern und wir hätten genug Energie für alle. Desweiteren gibt es kleine Windkrafträder die bringen auch was die kann man einfach auf die Häuser druff machen und die bringen im jahr auch einige KW.
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28.02.2010 18:02 Uhr von Fowel
 
+2 | -0
 
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Rick-Dangerous: da mein Schwager bei einem sehr bekannten Batterie Hersteller als Chemischer Leiter tätig ist, bekommt man das von ihm wie auch im Internet schon häufig in News stand mit...
Diese Akkugeneration gibt es natürlich jetzt noch nicht (vergleichsweise würde so ein Akkupack ca. 10-15000 Euro kosten) aber in 3-4 Jahren sind wir so weit....
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28.02.2010 22:22 Uhr von Tichondrius
 
+1 | -0
 
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Nirgends: was zur Kapazität. Schade
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28.02.2010 23:24 Uhr von Rick-Dangerous
 
+1 | -0
 
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In drei bis: vier Jahren kostet ein Batteriepack für ein Auto mit höherer Reichweite und geringerer Landezeit also gerade mal 2000 Euro. Auch noch ganz ohne Lithium.

Das ist gut zu wissen.

Darf man noch fragen für welche Automobilfirma dieser Batteriehersteller als Lieferant fungiert?
Oder werden die Preise allgemein fallen?

Jedenfalls finde ich es super, dass die derzeitigen Diskussionen und Prognosen so gar keine Substanz haben.
Man lernt nie aus, heute hat es sich wirklich gelohnt, hier zu lesen.
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01.03.2010 08:48 Uhr von borgworld2
 
+0 | -0
 
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Ganz toll: und so ein Container liefert sich natürlich alleine und ohne irgendwelche Schadstoffe ans Ziel...

Aber hauptsache "Öko"
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01.03.2010 09:47 Uhr von yellowsnake01
 
+2 | -3
 
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An unsere "Ökos": Ich verstehe nicht, wie alle immer nur so kurz denken können. Auf die Frage, wo denn der Strom für diese Fahrzeuge herkommt, antwortet der Großteil der "Grünen" scheinbar mit der Antwort: "Aus der Steckdose"

Ich überschlage mal eben kurz:
es gibt rund 1000 Millionen Autos weltweit
ich sag mal jedes Auto fährt am Tag im Schnitt 25 km
Ein Elektroauto verbraucht im Schnitt 16 kwh/100km ... Macht 4 kwh am Tag pro Fahrzeug Das wiederum macht 4 Milliarden kw/h ( 4 000 000 000 kw/h) am TAG! Hochgerechnet auf 365 Tage im Jahr wären das läpische 1,5 Billionen kw/h ( 1 500 000 000 000 kw/h) im Jahr.
Als kleiner Vergleich: gesamt Deutschland (inkl. Industrie, Privat Haushalt usw.) hatte im Jahr 2008 einen Netto-Verbauch von 540 Milliarden kW/h. Man könnte also komplett Deutschland 3 Jahre lang mit Strom versorgen, für die Summe an kW/h, die die Elektroautos weltweit verbrauchen würden. Und dann meine lieben "Grünen" wollt ihr die Atomkraftwerke abstellen? Dann sagt mir mal bitte, wo der ganze Strom für die Elektroautos herkommen soll.
Denn um meine Frage vom Anfang selbst zu beantworten : Nein, der Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose...
Denkt da mal drüber nach!

(Meine Zahlen sind nur aus dem Internet zusammengesammelt und sollen nur einen Denkanstoß vermitteln)
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01.03.2010 23:55 Uhr von Fowel
 
+1 | -0
 
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yellowsnake01: soooo? Dann rechne aber auch mal deine kwh in Sprit um! Dann wird dir schlecht werden!
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02.03.2010 07:00 Uhr von yellowsnake01
 
+1 | -0
 
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Fowel: Natürlich wird einem dann schlecht - aber wir haben die Möglichkeit das Rohöl abzubauen und die Vorräte werden vorerst auch nicht zu Ende gehen. Wir haben allerdings nicht die Möglichkeit so viel zusätzlichen Stromzu erzeugen, es sei denn wir nutzen die Kernenergie...
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03.03.2010 00:55 Uhr von wombie
 
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Hmmm nicht unbedingt ne tolle Idee: Lithium-Akkus sind nicht sehr umweltfreundlich, und auch nicht unbedingt sonderlich haltbar. Moderne Versionen sind zwar schonmal nicht schlecht, aber der Leistungsabfall ist doch schon sehr bemerkbar nach x Ladezyklen.

Das generelle Problem ist schon noch die Speicherung. Loesungen gibt´s viele, die Energiedichte ist das Problem. Druckluft z.B. ist aeusserst ineffektiv. Wasserstofftanks sind suboptimal. "Mechanische" Speicher (Wasser, Gewichte, Spannfedern etc.) sind zum einen sehr gross und zum anderen auch ineffektiv fuer den Privatgebrauch.

Energieerzeugung ist eigentlich eher nicht das Problem. Alleine die (gebraucht gekauften) Solarzellen auf meinem Dach erzeugen genug Strom. Selbst im Winter sind´s noch locker 15kWh jeden Tag. Dabei isses nichtmal voll mit Zellen gedeckt. Verbrauchsnahe Erzeugung ist meiner Ansicht nach die sinnvollste Loesung, allerdings waere eine zentrale Speicherung schon sinnvoller und wohl effizienter als meine hauseigene Speicheranlage.

Dass wir allerdings jemals unsere eigene Energie erzeugen duerfte aeusserst unwahrscheinlich sein. Da gibt´s viel zu viele Lobbyisten die da mit sehr viel Vehemenz und Propaganda jeden Fortschritt im Keim ersticken. Na, mir kann´s egal sein, ich brauch weder AKW noch Tankstelle.

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