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Öffentlicher Dienst bekommt neue Tarifverträge

In der vergangenen Nacht haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf ein Modell geeinigt.

Rund zwei Millionen Angestellte können sich über mehr Geld freuen, bis Mitte 2011 werden die Saläre schrittweise um 2,3 Prozent angehoben.

Ebenfalls sind Altersteilzeit und Beschäftigungsgarantien für Auszubildende nach bestandener Prüfung Bestandteile des neuen Tarifvertrags.


WebReporter: chip303
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dienst, Tarif, Gewerkschaft, Öffentlicher Dienst, Altersteilzeit
Quelle: www.zeit.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2010 10:53 Uhr von chip303
 
+6 | -14
 
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Die armen, armen Leute im öffentlichen Dienst..keine Vergünstigungen, ganz schlechte Arbeitszeiten..so wenig Verdienst *pffffft*
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28.02.2010 11:48 Uhr von dat_uschi
 
+14 | -4
 
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@autor: Solche Kommentare können auch wirklich nur von Leuten kommen, die überhaupt keine Ahnung haben.
Wer glaubt, die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst würden im Geld nur so schwimmen, irrt gewaltig! Der Verdienst liegt gegenüber dem der freien Wirtschaft um rumd 20% (!!!) zurück. Und von was für Vergünstigungen redest Du? hm? Sag an, damit ich weiß, wo ich Vergünstigungen rausschlagen kann.

Es geht bei den Tarifverhandlungen um die Beschäftigten (Angestellten) - nicht um die Beamten (die haben Vergünstigungen, das ist richtig)!!

Sry.. aber immer wieder wenn im öffi-dienst Tarifverhandlungen anstehen, heißt es, das die doch schon genug Kohle verdienen und sooooo viele Vergünstigungen haben.. das macht mich wütend!
Dann arbeite ich wohl im falschen öffentlichen Dienst - sagt mir wo man da Kohle scheffeln kann und ich bewerb mich sofort!

BTW: ich war vor über 10 Jahren das letzte mal im Urlaub... ich kanns mir von meinem wahnsinns Salär leider nicht leisten! *grummel*

Achja... und von sicheren Arbeitsplätzen kann auch schon lange nicht mehr die Rede sein.. im Gegenteil.

[ nachträglich editiert von dat_uschi ]
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28.02.2010 11:48 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Beschäftigungsgarantie ich habe dreimal meinen Job verloren, weil die Arbeitgeber Konkurs melden mussten. Mit Lohnerhöhung ist bei solchen Firmen dann auch nicht viel drin. Heute arbeite ich als Freiberufler nicht 37,5 Stunden die Woche sondern 60 bis 70 Stunden die Woche. bei meiner Freundin kann ich gar nicht zählen wie oft sie schon den Job wechseln musste, da ihre Arbeitgeber alle 2 Jahre bei öffentlichen Ausschreibungen die Dienstleister wechseln und sie dann jedesmal rausfliegt.
Trotzdem möchte ich nicht tauschen mit so langweiligen Jobs wie beim öffentlichen Dienst. Urlaub gibts bei mir auch nicht - man kann als Einzelkämpfer schlecht in Urlaub. Vor allem gibt es in der Zeit kein Geld.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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28.02.2010 12:11 Uhr von GrosserDenker
 
+1 | -5
 
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@dat_uschi: 20% weniger als in der freien Wirtschaft?

Ich weiß zwar nicht wo du wohnst, aber ich liege MIT STUDIUM nach 4 Berufsjahren als Marketing-Angestellter noch meilenweit hinter einem vergleichbaren Eintrittsgehalt im Öffentlichen Dienst! Vom Streß/Leistung mal ganz abgesehen, der in der "freien Wirtschaft" enorm ist.

[ nachträglich editiert von GrosserDenker ]
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28.02.2010 12:20 Uhr von .Vanyar.
 
+2 | -5
 
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Oh wie toll: der öffentliche Dienst mal wieder und was is mit Berufen wie Elektriker oder Masseur, Physioth. die werden nie erhöht und werden total unterbezahlt na klasse immer dasselbe...!

[ nachträglich editiert von .Vanyar. ]
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28.02.2010 12:22 Uhr von dat_uschi
 
+4 | -1
 
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@GrosserDenker: meilenweit?

Also ich liege mit meinem Gehalt meilenweit hinter dem, welches man in einer vergleichbaren Tätigkeit in der freien Wirtschaft bekommt/bekommen kann.
Und ich habe nich studiert...

Und das man im öffentlichen Dienst keinen Stress hat, stimmt auch nicht so ganz. Sicher gibts Bereiche wo man wirklich ne ruhige Kugel schiebt... aber bei uns siehts da ganz anders aus. Und 12-std-Schichten sind regelmäßig...

Man kann den öffentlichen Dienst nicht komplett über einen Kamm scheren... nicht alle sind "überbezahlte faule sesselpuper"... klar gibt es die - aber die tummeln sich nach meiner Erfahrung der letzten Jahre unter den Beamten (sorry Beamte.. aber ist so). wenn Die auf nem Posten nicht zu gebrauchen sind werden sie auf höhere Posten weg gelobt..
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28.02.2010 12:58 Uhr von Oberrehlein
 
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@Author: Polemischer, rechtspopulistischer Puffer!!!!
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28.02.2010 13:06 Uhr von Zu_Doll
 
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@Autor: Wie oft hast du denn in deinem Leben 24 Stunden am Stück durchgearbeitet? Ich mach das 8 mal im Monat, am Sonntag sogar mit mächtigen 64 Cent Pro Stunde Zuschlag. Stimmt, ich verdiene viel zu viel
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28.02.2010 13:28 Uhr von chip303
 
+1 | -3
 
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Liebe Kritiker der Autor hat sogar ne eigene Firma..aufgebaut auf dem Nichts mit 1500 Euro Startkapital Ende der 90er Jahre. 24 Stunden sind es selten, 14 - 16 Stunden an sieben Tagen die Woche die Regel. Mein Arbeitstag hört nicht auf, wenn meine Leute daheim sind, denn ich arbeite im Betrieb mit. Nach Feierabend und am Wochenende ist dann der Papierkram und die Kundengespräche dran.

Meinen ersten "Urlaub" hatte ich letztes Jahr, ganze 5 Tage über ein verlängertes Wochenende...

Übrigens "verdiene" ich reell weniger als meine Mitarbeiter, ich stecke alles was übrig ist in Fortbildung und Modernisierung... damit auch in den nächsten 10 Jahren die Leute und ihre Familien was zu beissen haben...

soviel dazu..
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28.02.2010 13:32 Uhr von dagi
 
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ich: verstehe nicht wie es sich der öffendliche dienst leisten kann den lohn zu erhöhen!! die werden doch alle von steuergelder bezahlt, und die steuereinnahmen sind stark zurückgegangen, der staat hat eine verschuldung die nie mehr zu bezahlen ist.also wenn eine firma finanziel so dasteht wie unser staat wird sie wegen insolwenzverschleppung verklagt und kein arbeiter bekommt noch eine lohnerhöhung!!! das geht nur im öffendlichen dienst bei unseren schwer arbeiteten angestellten und beamten!!! bravo deutschland, wann kommen die nächsten neueinstellungen!!!!!!
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28.02.2010 13:48 Uhr von Zu_Doll
 
+3 | -0
 
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Chip: 14-16 Stunden an sieben Tagen und trotzdem besitzt du noch die Zeit hier News und Kommentare zu posten? Kann ich irgendwie nich wirklich glauben.

"Übrigens "verdiene" ich reell weniger als meine Mitarbeiter, ich stecke alles was übrig ist in Fortbildung und Modernisierung... damit auch in den nächsten 10 Jahren die Leute und ihre Familien was zu beissen haben..."

Genau, die Firma hast du aus rein Altruistischen Gründen aufgemacht, damit andere Leute was zu essen haben, is klar. Aber selbst wenn es so ist, verstehe ich nicht, warum du Leute angrteifst, die sich mindestens genauso den Arsch aufreissen, und jetzt 2,3 Prozent mehr Lohn bekommen. Freu dich doch für uns!
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28.02.2010 14:48 Uhr von chip303
 
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@ Zu_Doll: tu ich ja - tu ich ja.. wir bezahlen das ja nur... nein, natürlich nicht aus Eigennutz, sondern um davon zu leben... aber nicht auf die Weise, dass der Chef "erstmal Geld verdient" um dann bei der ersten Krise die Segel streichen zu müssen.

Im Mittelstand heißt es heute: Stell ne Schüssel unter den tropfenden Wasserhahn...könnte sein, dass der demnächst mal nicht mehr so tropft....

und zu deiner Info, dank eines Gipsfusses kann ich im Moment nicht im Betrieb arbeiten, lediglich der Papierkram bleibt mir im Augenblick... verfolgst du meine News zurück, kannst du genau sehen, wann ich angefangen habe...
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28.02.2010 15:34 Uhr von Severnaya
 
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habe: eine stelle ergattert die nach TVöD bezahlt wird, unterschied zur bisherigen stelle in der freien wirtschaft: 50% mehr geld, 20% mehr Urlaub, ca. 20% weniger Arbeitszeit, finds natürlich gut, aber hm...whats going on?

[ nachträglich editiert von Severnaya ]
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28.02.2010 15:46 Uhr von marktwirtschaft
 
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@Autor: Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten. Frei zitiert. Ich habe ebenfalls ein Unternehmen gegründet habe aber auch eine Frau die im Öffentlichen Dienst arbeitet und bekomme so leif mit wie es läuft. Nur mal für alle die keine Ahnung haben:
Meine Frau ist Wissenschaftlerin Dr. mit Auszeichnung und arbeitet in der Alzheimerforschung. Die Arbeitsbedingungen sehen wie folgt aus:

-39 Std. Vertrag, reale Arbeitzeit ca. 60 Wochenstunden ohne jeglichen Ausgleich. Also keine Überstundenvergütung oder abbummeln. Wird in dem Bereich einfach erwartet und lässt sich bei Versuchen auch nicht umgehen.

-Keine Festanstellung nur Zeitverträge meist nicht Länger als ein Jahr. Eine Kollegin bekam sogar einmal nur 3 Monate und konnte nach dem Unterzeichnen gleich zum Amt um sich Arbeitsuchend zu melden (geltende Gesetzeslage)

-zum Gehalt, das Nettogehalt werde ich hier nicht nennen da ich weiß das es genügend Leute gibt die sagen werden "Das reicht doch zum Leben, damit kommt man doch aus" Nur soviel wenn ich die Real geleisteten Stunden ansetze erhält sie nicht mehr als eine Callcentermitarbeiterin die ich persönlich kenne (ohne Ausbildung, geschweige denn abgeschlossenes Studium und Doktortitel)

Worauf ich hinaus will, Leistung soll sich ja angeblich lohnen, hier aber bei weitem nicht. Forschung ist reiner Idealismus. Sie macht den Job weil sie etwas für die Menschen erreichen möchte.
Ich habe Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft studiert und vorgerechnet wieviel sie in ihrem Beruf verdienen müßte um wenigstens als Lebensarbeitsleistung soviel erhalten zu haben wie jemand der mit 16 Jahren eine Ausbildung begonnen hat. Einfach nur deprimierend und im Öffentlichen Dienst nicht auf zu holen. Selbst wenn man davon ausgeht das der Auszubildende im Durchschnitt 10 Jahre lang nur 900,- € im Monat verdient hätte wäre dieser bereits 100.000,- € vorn wenn sie den ersten Euro verdient hätte. Mal davon ab das sie sich ihr Studium komplett selbst verdient hat und am ende noch mit einer ordentlichen Summe Schulden dasteht.

Lange rede Kurzer Sinn, öffentlicher Dienst ist nicht gleich öffentlicher Dienst und schon lange kein Beamtentum. Ich finde es einfach nur widerlich wenn jeder jedem alles neidet, selbst den Dreck unter den Nägel. Wer etwas leistet sollte dafür auch eine angemessene Entlohnung erhalten. Diesen Grundsatz haben wir In D aber bereits vor Jahren verlassen. Die Entlohnung hat in den allermeisten Fällen nichts mehr mit der Leistung zu tun
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28.02.2010 16:35 Uhr von charma
 
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Ja ne is klar @Servernaya....400 € Jobs zählen nicht. Nach welcher Stufe des TvöD wirst denn angeblich bezahlt? Was hast da für n Job?


Ich arbeite zwischen 45 und 50 Std die Woche, teilweise mit Rufbereitschaft übers Wochenende, mit ner E8 und komm auf knappe 2321 brutto.

Am "freien Markt" würde ich für die gleiche Tätigkeit bei nem Systemhaus 4.500 brutto und nen Dienstwagen bekommen (das Angebot hatte ich, habs aber abgelehnt da ich hier wenigstens unbefristet bin).

Es ist immernoch peinlich, wieviele hier den öD mit Beamtentum gleichsetzen. Da funktioniert die BILD-Propaganda halt noch. Und selbst unter den Beamten gibt es genug die mehr arbeiten als die ganzen Polemiker hier. Wenn ihr das faule Pack sucht, sucht in den oberen Etagen, nicht immer bei denen die den Laden am laufen halten
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05.04.2010 23:02 Uhr von dragon08
 
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@Autor wenn man KÉINE Ahnung hat , einfach nur duie Fr... halten !

ÖD ist eben nicht ÖD , hier gibt es markante Unterschiede !



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