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Währungsexperte sagt das Ende des jetzigen Geldsystems voraus

Menschen, die ihren Besitz nur in Geld angelegt haben, werden über kurz oder lang einen massiven Verlust ihres Vermögens zu verzeichnen haben, sagt der deutsche Geldmarktexperte Thorsten Polleit voraus. Dabei werde sich das Geldsystem hin zum Goldstandard verändern.

Polleit sieht die Schuld der aktuellen Finanzkrise nicht im Kapitalismus, sondern in der Geldwirtschaft mit ihrem Kreditsystem begründet. Kredite führten zu Konjunkturzyklen und stetigem Geldmengewachstum, welches den Wirtschaftskreislauf systematisch stört.

Das seit den 70er Jahren eingeführte ungedeckte Papiergeldsystem wäre ein Experiment, welches ein noch nicht absehbares Ende finden wird. Bei einer Umstellung zum Goldsystem müsse man einige Zeit nur noch Edelmetalle als Zahlungsmittel zulassen, was eine disziplinierende Wirkung haben würde.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Währung, Kreditvergabe
Quelle: diepresse.com

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2010 19:55 Uhr von _Illusion_
 
+47 | -1
 
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Wie geil Zitat: "müsse man einige Zeit nur noch Edelmetalle als Zahlungsmittel zulassen"

Und direkt untendrunter kommt diese unsägliche "Briefgold"-Werbung. Jaha liebe dumme Leute, eure Euronen könnten bald nix mehr wert sein, schickt uns alles Gold was ihr habt und kauft euch im Media Markt nen Plasma-TV :-)

Interessante News, die eigentlich den meisten aber bekannt sein sollte, hoffe ich doch. Ich bin kein Pessimist, aber ich kaufe trotzdem für jeden Euro, der übrig ist, Silber- und Goldmünzen. Man weiß ja nie ;o)

Ich habe nicht viel zu verlieren, da ich nicht viel hab, aber wenn reiche Leute, die ihre Kohle auf der Bank schimmeln lassen, plötzlich auf meiner Stufe stehen ... das wäre schon ein Schmunzler wert ;o)

[ nachträglich editiert von _Illusion_ ]
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26.02.2010 19:58 Uhr von Klassenfeind
 
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Der Kerl hat doch: Hirn-Auflösung !! Der Kapitalismus ist nicht Schuld an der Finanzkriese...??...Hahaha...Die Spekulanten,die aus Geld..Geld machen(ohne das ein Produkt dahinter steht)...sind natürlich nicht Schuld am unkontrolliertem Geldmengenwachstum..eh,echt mal Hähähä ...und in Zukunft bekommen wir unseren Lohn und unser Gehalt in Gold ausgezahlt...die H4 rer auch ?? Oh man,tut das weh !!! ....Ironie+Sarkasmus..
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26.02.2010 21:08 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -1
 
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Würde es wieder eine Währung geben, die mit Gold hinterlegt wäre, es würde alles da rein flüchten.

Natürlich muss eine Währung abgesichert sein - alles andere ist Spielgeld.
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26.02.2010 21:32 Uhr von projekt_montauk
 
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Alles ein Schritt zur: Weltwährung ...!



F*UCK NWO !
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26.02.2010 21:42 Uhr von The_Outlaw
 
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Rollenspiel-Fans wird es freuen: Endlich können sie auch real mit Edelsteinen Handel betreiben. ^^
(Das ist keine Beleidigung, bin selbst RPG-Fan!!)
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26.02.2010 21:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Es gibt nicht soviel Gold wie man Bargeld bräuchte, dazu sind wir bereits zu viele Menschen.
Das Problem ist, dass mit Luftblasen an der Börse wie beim Roulette gehandelt wird, als Jetons wird Luftblasen-Geld von Fonds eingesetzt, die sich wiederum nur aus Luftblasen aufbauen. Mittlerweile besitzen einige wenige Leute mehr Geld als so mancher kleiner Staat, der es aber bereits unter die ersten 100 Staaten bringt. Damit lässt sich sehr viel auf dem Weltmarkt manipulieren. Damit kann man Firmen auf dem Weltmarkt nach oben puschen (was sie gar nicht wert sind) - oder so runterbringen, dass sie nur noch einen Apfel und Ei wert sind (aber sich in der Firma trotzdem der Wert nicht geändert hat). Und damit handeln die oberen Tausend.
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26.02.2010 21:52 Uhr von -canibal-
 
+6 | -0
 
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vielleicht: erleben Muscheln, Perlen oder Kristallkugeln in der Zukunft eine wahre Renaisance..? Oder Essen gegen Arbeit...??

...wer weiss?
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26.02.2010 22:24 Uhr von Klassenfeind
 
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Wenn es denn nach diesem kranken Hirn: so Einträfe,wäre das vermutlich das die Währung der Arbeitslosen und H4rer,sowie der Armutsrentner...@ -canibal-...(nicht zu vergessen die 1 € Shopper, die 400 € Arbeiter,die Leute die in Maßnahmen stecken.....ein witz,oder ??

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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26.02.2010 23:13 Uhr von Sonnflora
 
+5 | -3
 
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Schuld ist unser Zinsbelastetes System. Die Zentralbanken (übrigens in Privatbesitz) drucken das Geld, leihen das dem Staat und wollen das mit Zinsen zurück. Das kann nicht funktionieren. Durch die Zinseszinsen muß das irgendwann einen Crash geben. Deutschland hat dadurch inzwischen 1,6 Billionen Euro Schulden und jeden Tag kommen 200 Millionen Euro Zinsen dazu. Nächstes Jahr wird es das Doppelte sein. Die Hyperinflation ist nicht mehr weit.

Wer mehr wissen möchte:
http://www.alle-religionen-vereint.com/...
oder
Teil1:http://www.youtube.com/...
Teil2:http://www.youtube.com/...
Teil3:http://www.youtube.com/...
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27.02.2010 00:41 Uhr von Byzanz
 
+1 | -3
 
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Ein System ohne Zinsen Zwar ist System ohne Zinsen wünschenswert, doch stelle ich mir die Frage wie das ganze dann aussehen könne. Denn wenn dann plötzlich kein Anreiz mehr besteht sein Geld zu verleihen und somit der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen, so gäbe es kaum mehr eine Möglichkeit sich ein Hausbau zu finanzieren, sich selbstständig zu machen oder in neue Produktionsanlagen zu investieren. Hat jemand eine Idee welches System dem Kapitalismus vorzuziehen wäre? Meiner Meinung nach ist es das beste aller schlechten Systeme.
Für mich gäbe es nur eine Möglichkeit die Krise zu überwinden: Auf den Reset-Knopf drücken und das Geld massiv entwerten. Danach ist der Staat schuldenfrei und das kapitalistische Spiel kann mal wieder beginnen. Die größten Verlierer werden dann die ganz reichen sein, welche ihre vielen Millionen in Staatspapiere angelegt haben.

[ nachträglich editiert von Byzanz ]
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27.02.2010 00:54 Uhr von Tichondrius
 
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Geschichte: wiederholt sich.
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27.02.2010 01:18 Uhr von Götterspötter
 
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@Byzanz: Es ist eigentlich schon ein "Gesellschafts-system" erdacht worden was perfekt funktionieren würde, wenn der Mensch es schaffen würde sich über die 7 Todsünden hinwegzusetzten.

Das System ist von Marx - du hast bestimmt schon davon gehört :) und es bestimmt auch falsch interpretiert - aber es würde funktionieren.

Naja - aber ich glaube dem Menschen fehlen dafür noch ein paar evolutionäre Stufen in seiner Entwicklung, um genug Inteligenz zu erlangen.

Ich denke aber das der Spezie Mensch die "Selbstausrottung" einen Strich durch diese Zukunft machen wird.

Wir sind - nach meiner Meinung - schon lange über den Punkt hinausgeschossen von dem aus wir etwas hätten retten können.

Wir wären auch nicht die erste hochentwickelte Zivilisation ihrer Zeit die untergegangen wäre.

Hoffen wir das nachfolgende Zivilisationen aus unseren Fehlern lernen - wir sind leider noch zu dumm !

:(
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27.02.2010 01:35 Uhr von unomagan
 
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Naja: So schnell wird das Liebe Geld nicht weg sein, wartet mal ein zweitausend Jahre :)
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27.02.2010 02:09 Uhr von Ashert
 
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@Byzanz: Wenn es keine Zinsen mehr gebe, dank Negativzinsen z.B. dann ist das Geld doch automatisch schon in der Wirtschaft! Das nennt sich dann "Freiwirtschaft" und der höhere Geldumlauf würde dann schon von ganz allein dafür sorgen das sich alle Großprojekte weitgehendst über Leasing und Mietkauf etc. finanzieren, das ist doch alles nur eine Frage der Sicherheiten = Einkommen und nicht so sehr nur des Vermögens!


[ nachträglich editiert von Ashert ]
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27.02.2010 02:19 Uhr von Ashert
 
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Wobei: die Erbschaftssteuer oder private Vermögenssteuer früher ja auch schon den Effekt hatte, Zinseinkommen zu relativieren!

Im Grunde brauch man ja immer nur mehr Umverteilung nach unten und nicht den kompletten Systemwechsel!
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27.02.2010 02:20 Uhr von Götterspötter
 
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@unomagan ....... :): na dann hoffen wir mal das der menschliche Magen in 2000 Jahren in der Lage ist - Geld zu verdauen - sonst bringt das viele Geld nichts.

*grins
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27.02.2010 03:29 Uhr von Thingol
 
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"...,die ihren Besitz nur in Geld angelegt haben": Habe eh kein Geld, also kann ichs auch nicht verlieren. Sollte das jetzige Geldsystem kaputt gehen ist mir das auch egal. Beim nächsten werden wir schließlich genauso beschissen.
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27.02.2010 07:57 Uhr von Flexi_der_Reflektor
 
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@ Thingol so gehts mir auch, deshalb juckt mich diese News herzlich wenig. Ich leb zu 80% sowieso von der Hand in den Mund, jeden Monat aufs Neue. Wenn Geld von heut auf morgen nichts mehr wert ist, dann werd ich, um über die Runden zu kommen, halt (klein-)kriminell, bis sich ein neues Zahlungssystem etabliert hat. Und wenns dann so weit ist, werd ich schauen, ob es sich damit auszahlt wieder ein braver Bürger zu werden. ;-)

haha
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27.02.2010 08:54 Uhr von ROBKAYE
 
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Ein interessantes Zitat "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann" - dieses kluge Zitat stammt aus den Prophezeiungen der "Cree"-Indiander... sie werden am Ende recht behalten...

...und zum Gold-Standard... es muss erst mal so viel Gold geschürft werden, wie es Waren im Gegenwert dazu gibt... das wird ein Ding der Unmöglichkeit. Daher kann das gar nicht funktionieren...

Ich will hier keine Feidbilder produzieren und alles alleine der FED in die Schuhe schieben. Die Schuld liegt am ganzen System. Hätte die FED damals nicht die Goldpreisbindung aufgehoben und wären die restlichen Staaten der Welt damals nicht auf den gleichen Zug aufgesprungen, hätten wir das Problem jetzt nicht.

http://www.youtube.com/...

Außerdem haben wir schon eine "Weltwährung", falls es noch niemandem aufgefallen sein sollte... Jede Währung der Welt wird im Grunde genommen vom Dollar gestützt, von daher ist Euro=Dollar. Knallt der Dollar in den Keller knallt es überall.

Die einzige Gesellschaftsform die funktionieren würde ist eine gerechte Form des freien Sozialismus bei dem alle Vermögenswerte gleich verteilt sind und alle Menschen gleich behandelt werden. Star Trek-Fans unter euch werden wissen, welche Gesellschaftsform am besten geeignet wäre ;-)
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27.02.2010 09:42 Uhr von MrSalitos
 
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Wetten, er meint: http://www.americanexpress-montenegro.com/...!cid_image003.jpg

Alles Andere würde mir auf Dauer zu schwer in der Brieftasche.

Übrigens soll es Orte geben, wo man lokal wieder Tauschwirtschaft eingeführt hat.

In der ehemaligen DDR war es auch stellenweise üblich Westzigaretten und Kaffee z. B. zu tauschen.

[ nachträglich editiert von MrSalitos ]
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27.02.2010 09:46 Uhr von MrSalitos
 
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Bringt endlich mal das mit den Links auf die Reihe: http://preview.tinyurl.com/...
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27.02.2010 10:43 Uhr von Phoenix88
 
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Legt euer geld in wertsachen an........

Die Fed ist daran schuld lasst uns die weltbänker lünchen

http://www.youtube.com/...

Die Neue Weltornung kommt schneller als es euch recht ist.. und ihr seid selber schuld daran all die jahre habt ihr die massenmedien in euch reingetrichtert und nicht geglaunt wenn man euch von der nwo erzählt hat
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27.02.2010 10:47 Uhr von Phoenix88
 
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27.02.2010 12:03 Uhr von _Illusion_
 
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@ Wil: Wieso sollte das ein Scherz sein, Gold- und Silbermünzen zu kaufen? ? Schaden kann es jedenfalls nicht, im Falle einer Geldentwertung ein wenig Edelmetall-Münzen parat zu haben. Wenn nichts passiert, habe ich eine relativ sichere Geldanlage getätigt. Dein Einwurf "Staatsanleihe" werte ich auch mal als ein Scherz ;o)

Zitat: "Das einzige was man kaufen darf sind Barren, die es auch in kleineren Größen als Kilos gibt. Oder wie ich, der alles in Nylons anlegt, und in sehr lange haltbaren Lebensmitteln"

Ironie oder hab ichs nicht verstanden? *g Barren in kleineren Mengen würde ich nicht als Kilo bezeichnen, für einen Kilo Gold müsste ich SEHR lange sparen.

Nein also ich denke, sollte es hart auf hart kommen, komme ich mit meinen kleinen EdelMünzen besser klar als mit einem Barren *vermut En bisserl Kleingeld inne Tasche schadet nie :-)
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27.02.2010 14:29 Uhr von shadow#
 
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Schon wieder so ein Vollidiot: Dass der Weihnachtsmann, der Bratwürste aus einem UFO verkauft nur Gold als Zahlungsmittel akzeptiert, wissen wir schon...

Macht es richtig: Investiert in Schusswaffen ;-)

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