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Kartellamt prüft Paypal-Zwang bei Ebay

Mit dem heutigen Tage ist bei Ebay die Neuerung eingeführt worden, dass alle Mitglieder mit weniger als 50 Bewertungen PayPal als Zahlungsmittel anbieten müssen.

Jetzt prüft das Kartellamt, ob wegen eines Wettbewerbsverstoßes ermittelt werden kann. Benachteiligt sind vor allem neue Verkäufer, die durch die PayPal-Kosten bis zu 3,9 Prozent mehr zahlen müssen.

Bereits bei der Ankündigung Ebays, das Zahlungssystem umzustellen, kam es zu Beschwerden von Usern. Bei dem Versuch der Umstellung von Ebay Australien musste das Auktionshaus zurückrudern, auch da hatte das Kartellamt Einwände.


WebReporter: chip303
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: eBay, Zwang, Prüfung, Kartellamt, PayPal
Quelle: www.express.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2010 17:52 Uhr von chip303
 
+33 | -2
 
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Ebay ist schon lange nur noch ein Online-Kaufhaus, aber keine Auktionsbörse für Gelegenheitsverkäufer mehr. Da mache ich lieber zwei mal im Jahr Flohmarkt...
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25.02.2010 17:58 Uhr von Jaecko
 
+47 | -4
 
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Merkt Ebay eigentlich nicht, dass die sich nach und nach ihr eigenes Grab schaufeln?
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25.02.2010 17:59 Uhr von Really.Me
 
+8 | -31
 
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25.02.2010 18:44 Uhr von nasowastolles
 
+23 | -3
 
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Paypal ??? ist praktisch aber sicher wie Sex ohne Verhütung.
Es gibt nicht mal den geringsten Sicherheitsstandard. Keine TAN; HBCI oder irgendein noch so notwendiges SIcherheitsmerkmal.
Ok die AMIS haben das ehh nicht drauf, aber dass wir uns in Deutschland in ein solch mittelalterliches Niveau reissen lassen und der Gesetzgeber Papal nicht einfach VERBIETET ist mir ein Rätsel.
Die Banken müssten ja wenn nur ein wenig Ehre hätten Paypal un die amerikanische Online Diaspora in der Luft zuerreissen
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25.02.2010 19:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+26 | -9
 
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Ich zahl nur mit PayPal weil ich dreimal beim Einkauf in ebay Schrottware bekommen habe. Ein Anruf bei ebay - und das Geld war wieder auf meinem Konto. pech für den betrügerischen Anbieter.
Das Problem liegt wohl eher daran, dass keine Bank bisher eine internationale Überweisung anbot, die man in einer Minute abschliessen kann. Wenn ich Ware mit PayPal bestelle, geht sie beim Händler 5 Minuten später raus. Andere Banken brauchen beim Überweisen 3 - 5 Tage. Und dann muss der Händler sein Konto checken. Das ist dann mal lächerlich.
Zumindest bei Geräten ab 150 Euro überweise ich nicht mehr.
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25.02.2010 19:15 Uhr von Aggronaut
 
+10 | -13
 
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Hoffentlich pflicht: bei ner normalen überweisung hat man keine handlungsmöglichkeit, wird zeit das paypal pflicht wird, bin zwar auch kein freund davon, aber da ich in letzter zeit 2 mal mit der standartüberweisung auf die nase gefallen bin. nutz ich nur noch auktionen mit paypal.



[ nachträglich editiert von Aggronaut ]
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25.02.2010 19:33 Uhr von Nowis411
 
+3 | -1
 
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Paypal ist so sicher: wie man möchte

Nur Username&PW kann man machen... Mach ich aber nicht ;-)

Mit nem Token (wie es Paypal anbietet) ist das schon OK.

Allerdings macht Paypal nicht gerade Werbung dafür und der Durchschnittsuser gibt sich dann eben mit Zero-Security zufrieden
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25.02.2010 23:05 Uhr von marktwirtschaft
 
+3 | -2
 
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@Really.Me: es geht hier um die Monopolmacht von ebay. Monopole sind nie gut für den Kunden, Logisch oder?
Ebay hat quasi ein Monopol in D da du an denen nicht vorbei kommst wenn du für eine Auktion einen vernünftigen Preis erzielen möchtest.
Im Endefekt hast du somit kaum eine andere Möglichkeit. Wenn alle Supermarktketten einem Anbieter gehören wirst du auch kaum Preisunterschiede mehr finden. Da steuern wir im übrigen auch hin.
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25.02.2010 23:30 Uhr von elknipso
 
+3 | -0
 
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@Jaecko: Gier macht eben blind.
Wollen wir hoffen, dass sie bald deutlich an Einfluss verlieren und sich bessere Alternativen etablieren können.
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25.02.2010 23:49 Uhr von Really.Me
 
+2 | -1
 
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@marktwirtschaft: Einer Firma wird also zum Vorwurf gemacht das sie eine der ersten mit dieser Idee waren und die anderen zu spät kamen bzw. es falsch vermarktet haben.

Zudem gibt es andere Anbietern, Hood usw.

Wenn dem Kunden eBays Richtlinien nicht passen derf er dort eben nicht verkaufen. Verliert eBay Kunden werden sie es schon merken das was falsch läuft. Nur ich wette, viele die sich beschweren kaufen und verkaufen weiter bei eBay. Der Kunde hat es doch in der Hand wie es mit eBay weiter geht. Freie Marktwirtschaft!

Wäre ich Unternehmer würde ich mir auch nur ungern vom Staat vorschreiben lassen für was ich Gebühren verlange oder wie teuer etwas ist. Wenn der Kunde es trotzdem kauft ist er selber schuld!

[ nachträglich editiert von Really.Me ]
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26.02.2010 00:11 Uhr von projekt_montauk
 
+3 | -1
 
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Ich hasse Ebay: Von der Grundidee bis zu dem was es heute geworden ist war es ein weiter Schritt !
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26.02.2010 08:38 Uhr von Nekropolis
 
+3 | -2
 
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PayPal? Ums verrecken nicht! Ich habe letztens leider Gottes ein neues iPhone auf Ebay verkauft. Als ich den Artikel einstellen wollte stand da das würde nur noch funktionieren wenn man PayPal als Zahlungsmittel anbietet. Nach der Auktion konnte ich mich glücklicherweise mit dem Käufer darauf einigen, dass dieser per Überweisung zahlt. Meine Wertungen dort sprechen seit 2001 und 100% halt positiv für sich und ich hatte deswegen Glück.

Eine Erfahrung von einem Freund:

Ein Freund von mir hat vor gut einem Jahr seine Playstation 3 bei Ebay verkauft und PayPal als Zahlungsmittel angegeben. Der Käufer hatte diese Zahlungsmöglichkeit auch benutzt.
Was ist passiert? PayPal hat einfach den Account von meinem Freund gesperrt, da die davon ausgingen er würde Geldwäsche betreiben (wegen nichtmal 300€ Zahlungseingang). Er musste seine Ausweispapiere und eine Stromrechnung!!! (wozu verdammt nochmal wollen die eine Stromrechnung?) zuschicken. Nachdem mein Freund sich geweigert hat die Stromrechnung zu schicken wollten die seinen Account nicht entsperren und haben darauf strickt bestanden. Letzten Endes hat mein Freund sich weichklopfen lassen und die Stromrechnung zugesandt. Fast 2 Monate ist nichts passiert. E-Mail Verkehr blieb unbeantwortet und am Telefon wurde ihm nur gesagt der Vorgang wird bearbeitet. Nach insgesamt fast 3 Monaten kam er dann endlich an sein Geld ran.
Ein paar Monate später dann der nächste Hammer: Er hat seinen PC ausgeschlachtet und die Einzelteile bei Ebay reingestellt, mit PayPal als Zahlungsmittel. Was macht PayPal? Hat seinen Account erneut gesperrt! Verdacht auf Gewerbe wegen mehreren Zahlungseingängen in kurzer Zeit. Er soll eine Kopie seines Gewerbescheins schicken. Nur leider hat er gar kein Gewerbe. Wie also sollte das klappen? Also wurden die Auktionen alle ausgedruckt und zugesandt, damit die sehen, dass es sich nicht um ein Gewerbe handelt. Glücklicherweise hat das funktioniert (wenn auch erst nach gut einem Monat) und er kam letztendlich doch noch an sein Geld. Das war auch das letzte mal, dass mein Freund PayPal als Verkäufer benutzt hat.

PayPal ist mittlerweile eine Tochtergesellschaft von Ebay. Seit der Übernahme gibt es nur noch Probleme damit und Ebay verdient doppelt aufgrund von Ebay Gebühren + PayPal Gebühren.

Die Leute die immer schreien "Ich hatte noch nie Probleme mit PayPal" sind zu 98% Käufer. Als Käufer hat man da auch meistens keine Probleme mit. Nur als Verkäufer ist man der gearschte. Selbst wenn der verkaufte Artikel in Ordnung war kann man als Käufer sein Geld bei PayPal zurückbuchen lassen, eine kurze Mitteilung im Account reicht dafür aus. Der Verkäufer ist dann der Dumme und muss zusehen wie er sein Geld bekommt. Es gibt Millionen Ergebnisse zu dem Thema bei Google wo Leute PayPal Betrug unterstellen.

Fazit: Als Käufer ist man mit PayPal zu 99% bevorzugt, als Verkäufer ist man der restliche 1% und wird wie ein Krimineller behandelt. Also wenn man Verkäufer ist: FINGER WEG!

Ich habe anfangs wirklich gerne bei Ebay verkauft. Ich frage mich wie die nur so verkommen konnten in den letzten Jahren, dass man Angst haben muss, dass die Auktion und die Bezahlung reibungslos verläuft. Nennt man sowas Sicherheit?,,,

[ nachträglich editiert von Nekropolis ]
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26.02.2010 09:18 Uhr von elknipso
 
+2 | -0
 
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@Nekropolis: Sorry, aber dann sollte sich Dein Freund mal Gedanken darüber machen ob er sich selbst gerne quält oder einfach dumm ist.

Wenn mir einmal PayPal das Geld sperrt und ich so einen Ärger hätte, dann muss man schon ziemlich dumm/naiv sein trotzdem nochmal den Dienst zu nutzen.
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26.02.2010 09:26 Uhr von Nekropolis
 
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@elknipso: Du hast vermutlich Recht. Allerdings ist er davon ausgegangen, dass es nach dem 1. Problemfall keine Probleme mehr geben wird, denn die hatten ja bereits seine Unterlagen und es wurde alles "geprüft". Wer sollte denn wissen, dass die sein Konto erneut einfrieren? Wusste ja keiner, dass die immer noch einen drauf setzen.
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26.02.2010 09:36 Uhr von elknipso
 
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@Nekropolis: Durch den ersten Fall haben sie ja schon bewiesen, dass sie offensichtlich unfähig sind, und nicht den Erwartungen entsprechen.
Dann nochmal den Service zu nutzen, dafür fehlt mir das Verständnis.

Das ist so als würdest Du in eine Werkstatt gehen, welche Dir die Bremsen reparieren. Danach stellst Du auf der Autobahn fest, dass die Werkstatt Mist gebaut hat und Deine Bremsen ausgefallen sind.
Und nachdem Du wochenlang im Krankenhaus gelegen hast, dann gleich bei der nächsten Gelegenheit wieder in die gleiche Werkstatt gehst.

Merkst Du was :)?
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26.02.2010 09:39 Uhr von Nekropolis
 
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@elknipso: Naja das ist aber ein etwas weit hergeholter Vergleich wo es um das eigene Wohl geht.

Aber du hast im Prinzip schon Recht. Aber manche Menschen sind halt gutgläubiger als andere.

Ich bin jedenfalls froh, dass mein iPhone doch noch per Überweisung bezahlt wurde. Wer weiß wie lange ich auf mein Geld hätte warten können, wäre es mit PayPal bezahlt worden. Immerhin hat es sich um knapp über 600€ gezahlt. Die hätten mein Konto bestimmt umgehend eingefroren.
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26.02.2010 11:13 Uhr von elknipso
 
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@Nekropolis: Ich nutze selbst PayPal zum bezahlen. Aber _nicht_ weil ich mich auf den Käuferschutz verlasse, denn der ist nicht mehr als ein schlechter Witz. Sondern weil es schnell geht und ich so meine Ware schneller bekomme.
Auch für internationale Geldtransfers ist es die beste Alternative im Moment.

Aber als Verkäufer würde ich auf keinen Fall PayPal akzeptieren.
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27.02.2010 14:40 Uhr von Scanmaster
 
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Schlimmer als die GEZ: Ich finde es auch nicht gut, daß man zu einer Handlung gezwungen wird. Der Sicherheitsstandart läßt ebenso zu wünschen übrig, wie die zusätzlichen Kosten, die man dadurch hat. Rechnet sich als Privatverkäufer (Ein-Euro-Versteigerungen) überhaupt nicht. Jeder Laden, der so rechnet, wäre in null komma nix pleite. Genauso wie die Geschichte bei eBay, daß Privatverkäufer (Versteigerung für einen Euro) kostenlosen Versand bei einigen Gegenständen anbieten SOLLEN/MÜSSEN (lach). Leute, rechnet mal.
Was sagt ihr nun dazu?!

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