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25.02.10 16:40 Uhr
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Osmose-Kraftwerke sollen Strom aus Salzkraft gewinnen

Norwegische Forscher arbeiten zur Zeit an einer Methode, mit Hilfe eines Osmose-Kraftwerks eine weitere unerschöpfliche Stromquelle zu erkunden.

Als Grundlage hierfür soll die unterschiedlich hohe Salzkonzentration von Süß- und Meerwasser dienen. Somit könnte emisionsfrei rund um die Uhr Strom gewonnen werden.

Zwar gibt es bislang nur ein einziges kleines Pilotkraftwerk, die Forscher versprechen aber großen Erfolg. So soll bereits 2015 das erste Osmose-Kraftwerk produktiv ans Netz gehen und dann bis zu 1.700 Terawattstunden Strom pro Jahr produzieren können.


WebReporter: DastanX
Rubrik:   Wissenschaft / Technik
Schlagworte: Forscher, Wasser, Strom, Energie, Kraftwerk, Osmose
Quelle: www.scinexx.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen wie soll..   
 
+1 | -6
 
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25.02.2010 16:59 Uhr von polotaxi
durch unterschiedlich hohe salzkonzentration von süß und meerwasser strom gewonnen werden? oO
Kommentar ansehen guckst Du hier...   
 
+4 | -0
 
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25.02.2010 17:14 Uhr von Raptor667
http://de.wikipedia.org/...

wenns im großen Stil funktioniert ne saubere Sache :)
Kommentar ansehen Quelle lesen hilft!   
 
+2 | -0
 
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25.02.2010 17:15 Uhr von Jlaebbischer
http://www.scinexx.de/...

Oder, um sich nicht die Mühe des anklickens machen zu müssen:

---
Zitat Anfang:

Das zugrundliegende Prinzip, das sich die Statkraft-Experten und das internationale Wissenschaftlerteam ausgedacht haben, ist eigentlich relativ simpel. Vereinfacht gesagt besteht die Anlage in Tofte vor allem aus einem System von Kammern. In dieses strömen Fluss- und Fjordwasser ein, aber getrennt von einer dünnen, halbdurchlässigen Membran. Die unterschiedlichen Salzkonzentrationen führen nun dazu, dass das Süßwasser vom Meerwasser durch die Trennschicht angesaugt wird.

Funktionsprinzip eines Osmose-Kraftwerks
Funktionsprinzip eines Osmose-Kraftwerks
© gemeinfrei Funktionsprinzip eines Osmose-Kraftwerks
…enorme Wirkung
Mit der Zeit baut sich durch diesen Prozess „ein Druckgefälle auf, das bis zu 27 bar betragen kann. Das entspricht in etwa dem Druck eines 270 Meter hohen Wasserfalls. Hält man die Druckdifferenz konstant, indem man bestimmte Mengen des Mischwassers abfließen lässt, dann kann man damit eine Strom erzeugende Turbine antreiben“, beschreiben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in der Fachzeitschrift „Energie-Perspektiven“ den weiteren Ablauf. „Ein nach diesem Prinzip arbeitendes Kraftwerk ähnelt einer rückwärts laufenden Meerwasserentsalzungsanlage.“

Um Platz zu sparen und nicht zu viel Fläche zu verbrauchen, werden die Membranen spiralförmig aufgerollt und in Röhren untergebracht. Das Kraftwerk in Tofte beispielsweise besitzt 66 davon mit insgesamt 2.000 Quadratmeter Membranfläche. Diese Module können einzeln ein- und ausgebaut werden – etwa zu Wartungszwecken – ohne dass die Anlage deshalb abgeschaltet werden muss.

---
Zitat Ende
Kommentar ansehen Will kein Miesmacher sein   
 
+0 | -2
 
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25.02.2010 17:53 Uhr von Pils28
aber auch Osmose ist nicht in der Lage das Energieproblem zu lösen! Aber natürlich ein netter Beitrag zur Umweltfreundlichen Energiegewinnung ist es auf jeden Fall!
Allerdings müssen für die gescheite Nutzung erst geeignete und kostengünstige semipermeable Membranen entwickelt werden.
Kommentar ansehen 1.700 Terrawattstunden   
 
+0 | -1
 
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25.02.2010 23:04 Uhr von chillum
"So soll bereits 2015 das erste Osmose-Kraftwerk produktiv ans Netz gehen und dann bis zu 1.700 Terawattstunden Strom pro Jahr produzieren können. "

Das sind nach meine Rechnung ca. 200.000.000 Kilowatt/Stunde (PRO Stunde!!)

Das ist eine Menge Strom, und daher sehr unwahrscheinlich von einem Salzkraftwerk erzeugt zu werden.

Die Quelle bestätigt, es ist nicht die Rede von EINEM Kraftwerk, sondern von einer Gesamterzeugung durch Salzkraftwerke. Ist schon ein Unterschied ;)

Ein Atomkraftwerk liefert laut meinen Recherchen btw. knapp 11 pro Jahr Terrawattstunden bei naher Vollauslastung.

Hat jemand andere (besser recherchierte) Zahlen ?

Also ist die Salzgeschichte wohl ganz nett, aber geht vermutlich davon aus, dass so ziemlich jeder Fluss der im Meer mündet mit einer Anlage bestückt wird.


Grüße,
chillum

[ nachträglich editiert von chillum ]

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