Mallorca: Sturmtaucher stellen ihr Jagdverhalten auf Einsatzzeit von Fischern um
Die mallorquinischen Sturmtaucher stellen ihr Jagdverhalten zunehmend auf die Einsatzzeit von Fischfängern ein und fressen ohne Mühe deren weggeworfenen Beifang.
Normalerweise ernährt sich der Sturmtaucher von Sardinen, für deren Bejagung er eigentlich oftmals mehrere Tage benötigen würde und sein Nest mit den Jungen auch mehrere Tage alleine lassen muss.
Neuerdings jedoch legen die Sturmtaucher früh morgens bis zu 300 Kilometer zurück, um in die Reviere der Fischfänger zu gelangen und ernähren sich dort recht mühelos von den Beifängen der Fischer. Dieser Beifang macht bis zu 40 Prozent des Nahrungsbedarfes der Vögel aus.