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Neue Erkenntnis zur Erstellung von Wasserstoff

An der University of East Anglia wurde von Forschern ein Katalysator erfunden, mit dem es möglich sein soll, Wasser nur durch Bestrahlung von Licht direkt in Wasserstoff und Sauerstoff spalten zu können. Unter Laborbedingungen kann eine Herstellungs-Effizienz von 60 Prozent erreicht werden.

Hauptbestandteil des Katalysators ist eine mit Indiumphosphid-Nanopartikeln überzogene Goldelektrode. Diese wird dabei mit einem Eisen-Schwefel-Komplex geladen. Um die Effizienz von 60 Prozent zu erreichen, werden die Proben mit ultraviolettem Licht bestrahlt.

Es wird geschätzt, dass der Wirkungsgrad unter normalen Bedingungen lediglich bei drei Prozent liegen dürfte. Durch Solarzellen können zurzeit bereits zwischen 15 und 20 Prozent des Lichtes in Strom umgewandelt werden. An der Möglichkeit, Wasser zu spalten, wird bereits seit den frühen 1970er Jahren geforscht.


WebReporter: polotaxi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Wasser, Erkenntnis, Sauerstoff, Wasserstoff, Bestrahlung
Quelle: www.heise.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2010 08:54 Uhr von C^Chris
 
+13 | -1
 
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Weiter so! Wasserstoff gehört für mich zu den Energiequellen der Zukunft und jeder Fortschritt in der "sauberen" Produktion von Wasserstoff (Sei es über Katalysatoren oder Bakterien) ist ein Schritt weg von fossilen Energiequellen oder der Atomenergie
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25.02.2010 09:53 Uhr von almoehi
 
+4 | -0
 
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Andererseits bleibt immer noch die Frage, wie hoch die Energieeffizienz dann letztendlich real in der Praxis ist. --> soll heißen: Wieviele Jahre braucht es, bis sich der Einsatz dann wirklich rechnet.
Solarzellen werden auch als umweltfreundlich bezeichnet, weisen aber in unseren Breitengraden aufgrund immensen Energieaufwandes bei der Herstellung real erst nach 80 Jahren eine positive Energiebilanz auf (ohne die tollen staatlichen Subventionen)... Man wird sehen...
Die Technologie ist auf jeden Fall begrüßenswert.
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25.02.2010 12:41 Uhr von napster1989
 
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@almoehi: NIcht ganz korrekt - die giftigen Stoffe bleiben in einem geschlossenem Kreislauf bei der Produktion.
Die Solarzellen sind zu 99,9% ungiftig (lediglich die lötstellen, noch).

Moderne Solarzelle amortisieren bereits nach wenigen Jahren (ca 5).


Das Prinzip ist ja letztendlcih hier nur saubere Energie zu erzeugen, Sprich aus Solarstrom wasserstoff (Da als Energiespeicher gut geeignet).
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25.02.2010 13:05 Uhr von Shedao Shai
 
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@napster1989: als energiespeicher (speziell für autos) müsste man wasserstoff erstmal effektiv lagern können, wo einem aber die unglaublich geringe dichte einen strich durch die rechnung macht. sprich: wenn man den wasserstoff komprimiert oder verflüssigt verpulvert man schon gute 10-20% des ursprünglichen energiegehalts...
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25.02.2010 14:05 Uhr von FlatFlow
 
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Ist das jetzt eine Kalte Fusion?

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
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25.02.2010 23:06 Uhr von Polyhymnia
 
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Ginge das nicht auch mit Enzymen? Haben Pflanzen nicht einen Wasserspaltenden Enzymkomplex, den sie für die Photosynthese nutzen? Wär mal interessant wie dieses Ding funktioniert, schließlich ist es über milliarden Jahre erprobt worden und müsste wohl relativ effizient arbeiten.
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25.02.2010 23:28 Uhr von K.T.M.
 
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Die Herstellung von Wasserstoff ist relativ unproblematisch, da gibt es genügend Möglichkeiten. Das wirkliche Problem ist die Lagerung und der Transport. Und dort sehen die Fortschritte schlicht und ergreifend miserabel aus. Es gibt bei MOFs und bei Metallhydridspeicher seit Jahren keinen wirklichen Fortschritt mehr. Am Ende bleibt auch noch ein anderes Problem: Wasserstoff in der oberen Atmosphäre zerstört die Ozonschicht! Wasserstoff ist wesentlich schlechter in der Handhabung als Methan (Erdgas) und bei dem Erdgastransport entweichen jährlich Unmengen in die Atmosphäre.

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