Schweinfurter Gastronom gesteht im Prozess 68 Messerstiche an seiner Tochter (Update)
Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft ist klar: der 46-jährige Dönerbudenbesitzer soll mit dem nach westlichen Maßstäben normalen Lebenswandel seiner Tochter nicht einverstanden gewesen sein. Deswegen musste die 15-Jährige sterben. Sie wurde mit insgesamt 68 Messerstichen im Schlaf getötet.
Der Angeklagte gab zu Protokoll, schon längere Zeit vor der Tat Albträume von seiner Tochter gehabt zu haben. In der Mordnacht will der Täter Geräusche im Haus gehört haben und habe sich deshalb ein Messer genommen.
Ohne es zu wollen habe der Täter dann "einen weißen Glanz vor den Augen" bekommen und seine Tochter im Schlaf getötet. Einen "Ehrenmord" hätte er aber nicht begangen, er begreife die Tat selbst nicht, sagte der Angeklagte.