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Wirtschaftskrise: 702 US-Banken stehen kurz vor der Pleite

Wie offizielle US-Aufsichtsbehörden mitteilen, befinden sich in den USA 702 Banken in äußerst schlechter finanzieller Verfassung. Der sich beschleunigende Negativtrend wird dadurch deutlich, dass die Zahl der Risikobanken allein im vierten Quartal 2009 um 27 Prozent gestiegen ist.

Der Gesamtgewinn in der Branche im vierten Quartal konzentriert sich ausschließlich auf die ohnehin großen Banken, welche mit riesigen Hilfspaketen der Regierung unterstützt wurden (ShortNews berichtete).

Allein in diesem Jahr sind in den USA 20 Banken in den Ruin gestürzt und insgesamt 185 seit Januar 2008.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Pleite, Wirtschaftskrise
Quelle: finance.yahoo.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2010 10:01 Uhr von :raven:
 
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Nicht nur Banken geht es immer schlechter, auch ein großer Teil der US-Bundesstaaten sind am kippen. Oft werden schon Angestellte des öffentlichen Dienstes mit Gutscheinen entlohnt, weil schlichtweg kein Bargeld da ist und externe Firmen aus dem Mittelstand mit Schuldscheinen abgespeist.
Wirtschaftliche Erholung sieht anders aus, was dort passiert, sieht eher wie kontrollierter Konkurs aus.
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24.02.2010 10:07 Uhr von Rabengott
 
+11 | -0
 
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Zukunft! Wie soll nur die Zukunft aussehen?
Weltweit gehen immer mehr Banken pleite!
Ich fürchte das dem Finanzsystem ein Totalkollaps droht!

In Europa sind es ja nicht nur Banken denen die Pleite droht sondern ganzen Staaten!

Lasst uns alle auf ein Wunder!!!
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24.02.2010 10:20 Uhr von Matthias99
 
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Kein Wunder, daß die Amerikaner immer schlechter dastehen, seit wie vielen Jahren führen Sie einen Krieg nach dem anderen. Dann noch die im Nahen Osten stationierten Truppen, daß hält auf Dauer kein Land aus. Anstatt in die heimische Wirtschaft zu investieren geht das geld nur in die Rüstungsindustrie.
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24.02.2010 10:26 Uhr von Suppenhund
 
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Das renkt sich wieder ein keine Panik.
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24.02.2010 10:50 Uhr von Julian73
 
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Bankenpleite: grafische Darstellung der Bankenpleiten seit 2008
http://start-trading.de/...
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24.02.2010 10:51 Uhr von FlatFlow
 
+4 | -2
 
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$ 4ever: Solange der Do$$ar lebt, geht die USA nicht unter und, dass der Do$$ar nicht sterben wird, wird die FED schon dafür sorgen.
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24.02.2010 12:20 Uhr von w0rkaholic
 
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Der Kapitalismus ist meiner Meinung darauf: ausgelegt, dass alle paar Jahre (aktuelle Ansicht vieler Menschen etwa 80 Jahre) zwangsweise eine solche Krise ausbricht.

Die Hauptursache imho ist der Zins und das damit erforderliche, permante Wachstum. Wenn man es etwas überdeutlich beschreiben möchte, könnte man es ja so formulieren: Stellen wir uns vor, es gibt auf der ganzen Welt nur eine einzige (!) Firma, die alle Produkte herstellt und bei der alle Menschen arbeiten. Da diese Firma auch alle Gehälter bezahlt, könnte sie im Prinzip keine Gewinne machen, denn die Menschen können ja nicht mehr Geld ausgeben, als sie verdienen. Die Firma kann also nicht mehr Einnahmen bekommen, als sie an Gehältern bezahlt.

In der jetzigen Situation wurde diese "eine Firma" eben in viele Millionen Firmen und Staaten aufgeteilt, trotzdem KANN es ja nicht funktionieren. Unterschied in der jetzigen Situation ist eben, das man an allen "Verlierern" Geld verdienen kann. Die Banken und der Zins beschleunigen das Zerbrechen dieses Systems, da die eine Firma zusätzlich eben auch die Banken bedienen muss (bzw. im realen Fall, alle Firmen müssen alle Banken bedienen).

Den Satz kennt jeder: "Die Armen werden immer ärmer und die Reichen werden immer reicher!" - Klingt wie eine Stammtischparole, ist aber wahr.

Wer es einmal geschafft hat, hat in der Regel kaum noch Schwierigkeiten, ab einem bestimmten Vermögen ist es nahezu unmöglich sein ganzes Geld zu verlieren ("die erste Millionen ist die schwerste")

Nehmen wir als Beispiel "bescheidene" 10 Millionen Euro. Wieso bescheiden? Für 10 Mio Euro müsste mir gerade einmal jeder Deutsche knapp 13 Cent geben. Das wäre jedem möglich, Eltern müssten eben die 13 Cent für Ihre Kinder mitübernehmen (sollte auch kein Problem sein).

Diese 10 Mio Euro lege ich bei der Bank an, für kleine 2% und schon bekomme ich jedes Jahr 200.000 EUR nur an Zinsen! Dafür muss man überhaupt nichts mehr tun, also sparen wird belohnt - die Arbeit mit dem Geld haben jetzt andere, genau wie das Risiko - denn diese 2% sind mir ziemlich sicher. Also über 16.000 EUR im Monat für garnichts.
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24.02.2010 12:44 Uhr von Gorli
 
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@ w0rkaholic: Dein Beispiel hinkt, denn die "Weltfirma" wurde schoneinmal im kleinen Maßstab erprobt: In der Sowjetunion. Und wie man merkte ist ohne den Konkurrenzgedanken keine vernünftige Wirtschaft möglich. Der Mensch braucht eben seine Antriebe um zu arbeiten, und dazu zählen numal die Punkte die der Kapitalismus ausmacht: Konkurrenzgedanke, Existenz und gesicherter Besitz. Fehlt die Konkurrenz, so kann keine Preisgestaltung stattfinden, fehlt die Existenz, so fehlt die Motivation überhaupt zu arbeiten, und fehlt eine Form der Sicherung des Besitzes so hat man ebenfalls keine Motivation.
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24.02.2010 12:54 Uhr von phal0r
 
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Ich denke, er wollte es nur modellhaft: beschreiben und hat solche Faktoren außer Acht gelassen um das Prinzips einer Wirtschaft zu zeigen. Allerdings hat er vergessen, dass Geld einer Inflation von durchschnittlich 2% unterliegt und somit seine Zinsen aufgefressen werden UND er noch 25% Abgaben auf seine Zinsen bezahlen muss und somit bei nur 2% Miese macht. Daher braucht man Anlagen mit mehr Rendite und somit auch mehr Risiko, was die Sache schon etwas komplizierter macht.

Ansonsten sehe ich die Sache mit dem Zins ähnlich. Geld darf keine Ware sein und manche verdienen Geld mit Weiterverkäufen von Aktien oder spekulieren auf bestimmte Währungskurse und Ähnliches. Das ist alles Geld was dem Wirtschaftskreislauf entzogen wird und somit fehlt. (So oder so ähnlich zumindest :))
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24.02.2010 13:03 Uhr von Pro-Contra
 
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Ich seh langsam schwarz für die USA... es tut einem nur noch leid...
Die Bürger sind aber auch EINFACH DUMM und lassen sich weiter verarschen... bei der Geschichte die dieses Land erlebte müsste man meinen, Amis seien helle im Kopf... bin wohl selbst genauso naiv wie sie... ;O

Weltwährung wenns so weiter geht... DANKE AMERIKA! ~_~

Verdammt kann man die nicht aufwecken?
Wieso tun Hacker nicht mal was "sinnvolles"? :(

[ nachträglich editiert von Pro-Contra ]
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24.02.2010 13:19 Uhr von w0rkaholic
 
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@Gorli: In der Sowjetunion vermute ich das Problem eher an der Korruption und an der Gier Einzelner, die den Sozialismus verhindern. Außerdem wollte ich mit meinem Beispiel zeigen, dass diese "Weltfirma" nicht funktionieren kann, also funktioniert sie natürlich auch nicht in der Sowjetunion. Ich lehne den Sozialismus übrigens genauso ab wie den Kapitalismus. Ich muss ebenfalls gestehen, dass ich keine Lösung habe, zum Tauschhandel zurückgehen macht auch wenig Sinn.

Was ich mir allerdings nicht vorstellen kann, ist dass man für Antriebe unbedingt einen Konkurrenzgedanken braucht. Dagegen sprechen sämtliche ehrenamtlichen Tätigkeiten, Einrichtungen wie die Freiwillige Feuerwehr, das DRK und viele andere Institutionen auch. Das diese teilweise auch von Gier und Korruption zerfressen sind, kann ich natürlich auch nicht leugnen.

Sehr wahrscheinlich hat in einigen Punkten der Kapitalismus wahnsinnig gute Fortschritte gebracht. Davon profitieren natürlich auch die Armen der Geselltschaft, denn auch wenn die Gesellschaft heute immer weiter auseinanderklafft (die berühmte Schere zwischen Arm und Reich) hat man auch bei den unteren sozialen Schichten einen höheren Wohlstand erreicht, als zum Beispiel noch vor 50 Jahren.

Heute hat fast jeder eine Waschmaschine, eine Spülmaschine, ein Telefon, ein Staubsauger und ein Fernsehgerät zu Hause. Vor 50 Jahren undenkbar. Den Preis dafür zahlt meiner Meinung nach die Dritte Welt.

Es ist eher ein menschliches Problem als ein "natürliches" Problem, im Prinzip ist jeder gierig - die Gier macht alles kaputt. Das fängt beim kleinen Mann an, der lieber mal schön essen geht als die Differenz zum teuren Restaurantbesuch dem Obdachlosen um die Ecke zu spenden.

Und gerade weil ich mich da nicht ausnehme, ich bin in vielen Fällen keinen Deut besser als so mancher gieriger Aktienjongleur, gerade deshalb müssen Gesetze her, die diese Gier bremsen.

Die Motivation zu arbeiten jedoch glaube ich, wird niemals fehlen. Fast jeder Mensch, hat zumindest zu Beginn seines Lebens noch Träume und Wünsche und Neugier. Das so manch einer nach langem Kampf mit Behörden und Arbeitgebern resigniert ist natürlich ein anderes Thema.

Zwar utopisch, dennoch würde ich es gerne ausprobieren, wie sich die Gesellschaft entwickelt, wenn man jedem eine gewisse Summe X monatlich zur Verfügung stellt, die es ermöglich, davon ein "normales" Leben zu führen, ob dann keiner mehr arbeitet. Ich habe hierzu einige Umfragen gesehen, wo die Gefragten in der Regel wie folgt antworteten:

Würden die Menschen noch arbeiten, wenn man jedem eine Art Bürgergeld in Höhe von X bezahlt, ohne dass er was tun muss?
Antwort meistens "Neee, dann würde keiner mehr arbeiten!"

Würden SIE noch arbeiten, wenn SIE Bürgergeld in Höhe von X bekommen?
Antwort meistens "Ja, ich würde noch arbeiten, aber (woanders, in anderem Umfang)"
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24.02.2010 13:23 Uhr von w0rkaholic
 
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@phal0r: "Allerdings hat er vergessen, dass Geld einer Inflation von durchschnittlich 2% unterliegt und somit seine Zinsen aufgefressen werden UND er noch 25% Abgaben auf seine Zinsen bezahlen muss und somit bei nur 2% Miese macht. Daher braucht man Anlagen mit mehr Rendite und somit auch mehr Risiko, was die Sache schon etwas komplizierter macht."

Naja fast, gehen wir davon aus, dass ich zumindest die 10.000.000 EUR steuerfrei erhalte. Die 200.000 EUR Zinsen bekomme ich ja jedes Jahr obendrauf! Das diese 16.000 EUR monatlich quasi "brutto" sind, habe ich nicht erwähnt, da man Gehälter in der Regel immer in brutto angibt. Die 2% Inflation bedeuten nur, dass ich mir von meinen jährlich 200.000 EUR jedes Jahr etwas weniger kaufen kann, nicht aber, dass ich Verlust mache. Deiner Rechnung nach, könnte man ja fast meinen, ein 10facher Millionär macht jedes Jahr Verlust an seinen Zinsen ;-P
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24.02.2010 13:28 Uhr von ROBKAYE
 
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Die Weltwirtschaftskrise ist gewollt allen Zweiflern lege ich eine Präsentation von Andreas Clauss, ehemaliger Börsenmakler und Finanzprofi, ans Herz:

http://www.dailymotion.com/...

Ihr werdet staunen... und vor allem, ihr werdet euch so dermaßen verarscht vorkommen...
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24.02.2010 14:01 Uhr von Suppenhund
 
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Fantastmilliarden: Wir sprechen hier über Kreise denen Unsummen zur Verfügung stehen.

Bei 10 Milliarden gibt es pro Jahr mit 4% schon lockere
400 Millionen.

Da ist nicht viel mit zinsaufressender Inflation und Risiko.

[ nachträglich editiert von Suppenhund ]
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24.02.2010 14:24 Uhr von ohne_alles
 
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Diejenigen, die in all den Jahren zuvor als Verschwörungstheoretiker verschrien und beschimpft wurden, bekommen nun Recht. Das Weltfinanzsystem schmiert ab und wir sind live dabei. Banken brechen Woche für Woche zusammen, mehrere Hundert stehen unmittelbar vor dem Aus. Die Citigroup will Geld nur noch nach Voranmeldung herausgeben. Es ist Feuer am Dach.

Auch ich habe folgende Chronologie erst als Humbug empfunden: http://www.mmnews.de/...

Aber schaut sie Euch an.
Bsp:

"Ab März / April 2010
Weltweite Bankzusammenbrüche möglich
In BRD: Deutsche Bank, HRE, Landesbanken
Þ gesteuerte Schulden- und Vermögens- vernichtung? "

Gar nicht mal so abwegig.

Fazit: Es ist an der Zeit, der Realität ins Auge zu sehen.
Kümmert Euch um Eure Familien und sorgt vor. Niemand weiß, was genau kommt... aber es wird wahrscheinlich sehr hart.
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24.02.2010 15:17 Uhr von w0rkaholic
 
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@ROBKAYE: Genial!!!

Vielen Dank für Deinen Link!
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24.02.2010 22:27 Uhr von no_trespassing
 
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Das ist alles ein Produkt der Schaumschlägerei: Vieles ist doch nur Blenderei und Großarschigkeit!

Wo sind denn die ganzen Harvard-, Princeton- und Yale-Absolventen, die sicher manche hohen Posten in den 702 Banken bekleiden?

Mehr Schein als Sein trifft auf viel zu vieles zu.

Die Börse hat doch jahrelang Firmen abgestraft, die aus Konglomeraten bestanden und tut es noch. Was spricht denn gegen ein Konglomerat, wenn es gut geführt ist?

Oder ein anderes Beispiel: Immobilienverkauf und Zurückmieten. Das ist ein Abgesang der eigenen Zukunft. Eine Firma, die so handelt, glaubt nicht mehr an ihren eigenen langfristigen Erfolg.

Quartalszahlenpusherei ist ein Übel und kein Gewinn und dieser Selbstbetrug wird auch noch mit hohen Boni belohnt.
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28.02.2010 20:54 Uhr von Il_Ducatista
 
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surely no panic: ein Konsortium aus regierungsnahen chinesischen Banken, Abu Dhabi, VAE, Dubai und der Bank of Singapoore wird kommen und die Reste aufkaufen.
Der arme Obama hat dann bloss das Problem dass derr globale US Führungsanspruch einfach weggekauft wird.

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