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Wegen Zwangsversteigerung - Mann bestellt Bulldozer und reißt seine Villa ab

Ein amerikanischer Schuldner wollte nicht, dass sein Haus von einer Bank zwangsversteigert wird.

Aus diesem Grund bestellte er einen Bulldozer, der seine Villa, die einen Wert von etwa 250.000 Euro hatte, abriss.

Der frühere Unternehmer hatte schon im Vorfeld sein Teppich-Geschäft an das Finanzamt abtreten müssen.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: USA, Haus, Villa, Abriss, Bulldozer, Zwangsversteigerung
Quelle: www.dnews.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2010 07:11 Uhr von mcSteph
 
+48 | -2
 
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irgendwie verständlich: wenn auch nicht ganz nachvollziehbar.....

Der Bekannte eines Kollegen hat das so mit dem Haus gemacht, das er auf Grund und Boden seiner Schwiegereltern gebaut hatte und nach der Scheidung von der "armen" Ex-Frau raus geworfen werden sollte. Er ist mit dem Radlader durch die Eingangstür und hat von dem Haus nur noch die Bodenplatte übrig gelassen. Pech für die gehässige Ex, die mit einem "trauten Heim - Glück allein" gerechnet hatte.

Sie hatte wutschnaubend die Polizei gerufen, die nach Durchsicht des schriftlichen Urteils nur Zeugen des Abrisses waren und nicht eingriffen.
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24.02.2010 07:12 Uhr von Krebstante
 
+6 | -6
 
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Pure Verzweiflung? Aber was bringt ihm das? Glaubt der Mann, dass die Bank jetzt die Ansprüche gegen ihn fallen lässt? Außer einem kurzfristigen Triumph, es "denen" mal gezeigt zu haben, hat er rein gar nichts davon, im Gegenteil.
So gut ich das verstehen kann, gerade die Amerikaner werden sowas von abgezockt von den Banken (erst gestern drüber gelesen, mit welchen Methoden die arbeiten), aber was nützt ihm das?
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24.02.2010 07:15 Uhr von mcSteph
 
+40 | -0
 
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Reiner Nutzen: ist gleich null..... Aber das macht gerade den Menschen aus. Er ist spontan... unberechenbar intuitiv.
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24.02.2010 08:01 Uhr von morningman
 
+19 | -5
 
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Cool: So müssten das alle machen - da würden die Banken sich das eine oder andere vorher überlegen und mit ihren Kunden als Kunden sprechen...
Wenn sie ihm das Haus versteigert hätten, so hätte die Bank dafür Geld bekommen und den armen Teufel auch noch weiter zahlen lassen...so können sie nur ihn weiter zahlen lassen...
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24.02.2010 08:29 Uhr von Blitzeis
 
+12 | -14
 
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bin ich der einzige dem 250.000€ etwas zu wenig für ne villa erscheinen??
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24.02.2010 08:29 Uhr von bigpapa
 
+23 | -3
 
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@Krebstante und andere: Der "reine Nutzen" ist vorhanden.

Er geht einfach von den Gedanken aus. "Wenn ich nix mehr haben soll, brauchen es andere Leute auch nit haben".

Und was sein durchaus vorhandenen Schulden angeht, da sie ihm eh das Haus wegnehmen ist ja wohl sonst nix woanders zu holen. Ergo lebt er mit den Schulden genauso wie ohne. Von den kleine Detail abgesehn, das keiner das Haus bekommt.

Denkt mal drüber nach. Es macht Sinn. LEIDER.

Gruß

BIGPAPA
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24.02.2010 08:38 Uhr von LLCoolJay
 
+8 | -17
 
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morningman: Der Bank ist das total wurscht mein Freund.

Er schadet sich damit nur selbst. Denn wenn das Haus verkauft / versteigert worden wäre, hätte er mit Sicherheit einen beträchtlichen Teil seiner Schulden losgehabt.
So muss er alles bezahlen UND hat kein Dach über dem Kopf.

Selten dämliche Aktion von dem.

Oder würdest du dir die Hände abhacken damit die Polizei dich nicht in Handschellen legen kann (wenn du was angestellt hast und eine Verhaftung notwendig wäre)?
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24.02.2010 09:07 Uhr von BerndS.
 
+10 | -21
 
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24.02.2010 09:39 Uhr von tafkad
 
+10 | -2
 
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@BerndS. Bitte schön, hast dein Minus.

Und nun zeige mal wo der kleine Mann nicht von den Banken abgezockt wird. Ehrlich, wenn der kleine Mann egal woher Schulden hat, kann er gucken wie er das hin bekommt. Banken werden gerettet, wo ist hier bitte die Gleichberechtigung.
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24.02.2010 09:46 Uhr von mymomo
 
+9 | -1
 
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@blitzeis wir reden von amerika... du weißt schon, das land wo die häuser bei nem windstoß davonfliegen, statt beton nur holz genutzt wird usw...
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24.02.2010 10:03 Uhr von atrocity
 
+1 | -1
 
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@Blitzeis: Jo, klar is das wenig. Dafür gibts ja grad mal en kleines Reihen-Häuschen ohne Grund!
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24.02.2010 10:20 Uhr von LLCoolJay
 
+4 | -5
 
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InnerNurIch: Du hasts auch noch net verstanden, oder?

Gehen wir mal von aus das der Mann 250.000 Dollar Schulden hat. Bei ner Versteigerung würde die Villa evtl 100.000 Dollar ausmachen.
Somit bleiben 150.000 Dollar übrig.

Nachdem er die Villa platt gemacht hat kriegt er auch keine 100.000 mehr dafür.

Wer schlau ist kommt selbst auf die richtige Schlussfolgerung.


@BerndS.
hab auch grad gelacht als ich die 4 Minus gesehen hab ;))
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24.02.2010 10:29 Uhr von Mario1985
 
+3 | -2
 
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Dummheit, die 250.000$ die muss er jetzt noch weiter abstottern, während beim Verkauf seine Schulden erheblich niedriger wären..... Man kann immer vorher reagieren, und selbst mit den Banken sprechen ob man das Haus nicht in Eigenregie verkaufen kann.....
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24.02.2010 10:32 Uhr von LLCoolJay
 
+3 | -5
 
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Minus-geber: Zum einen ist mir ein Minus auf SN ziemlich wurscht, hat ja sowieso keine Auswirkungen auf irgendwas. Genausowenig wwie ein Plus.

Grundsätzlich aber scheinen mich ein paar Leute missverstanden zu haben.
Ich finde es auch nicht gut das Banken die Häuser einfach versteigern dürfen. Auch wenn es nicht ganz so einfach ist (in Deutschland zumindest).
Genau genommen habe ich diese Situation selbst gerade durchgeamcht und bin nach 12 Jahren und viel Verhandlungen soweit wieder von Vorne anfangen zu können / dürfen / müssen. Aber habe weiterhin mein Haus und Grund.

Aber das einzige was, wenn man keine Rücklagen und kein Einkommen mehr hat, noch Geld bringt zu zerstören nur weil man nicht will das sich ein paar raffgierige Geier drüber hermachen ist selten dämlich.

Der Bank ist es nämlich egal was der damit macht. Die Forderungen bleiben weiterhin bestehen. Und den Grund hat sie auch noch. Sie muss lediglich noch weniger dafür bezahlen als normalerweise eh schon.

Habt ihrs jetzt verstanden?
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24.02.2010 10:36 Uhr von Mui_Gufer
 
+2 | -2
 
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macht ll cool jay eigentlich noch musik?
ich fand den früher immer cool, obwohl´s nen klauer war und die texte nicht von ihm waren.
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24.02.2010 10:40 Uhr von halloechen
 
+4 | -0
 
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Bei schulden von: 250.000 USD kommt der doch sowieso nie wieder von den Schulden runter. Selbst wenn das Haus 100.000 USD bringt. Von 150.000 USD kommt man auch nicht runter wenn er arbeitslos worden ist. In den USA ist es mit der Arbeitslosigkeit noch schlimmer wie hier in Deutschland.
Wenn der Mann keine Perspektive mehr sieht, kann ich ihn schon verstehen, was nicht heißt, dass ich es gut finde.
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24.02.2010 10:51 Uhr von Petaa
 
+8 | -1
 
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nicht schlecht und richtig: Bei einer Versteigerung hätte er einen kleinen Berg Schulden gehabt. So hat er jetzt einen großen Berg Schulden. Wahrscheinlich so hoch das es ausreicht Privatinsolvenz anmelden zu können.

In Deutschland braucht es mehrere Jahre bis eine Privatinsolvenz durch ist in den USA lediglich einige Monate wenn es glatt läuft. Das bedeutet der Mann hat wahrscheinlich genau richtig gehandelt und wollte nur der Bank noch einen kräftigen Arschtritt verpassen ;-)
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24.02.2010 11:19 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -2
 
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Mui_Gufer / halloechen: keine Ahnung. Hab von dem auch scho lang nix mehr gehört.

halloechen: Ist nicht einfach. Aber auch nicht unmöglich.
Und 100.000 dollar haben oder nicht haben. Wenn die Villa einen Wert von 250.000 dollar hatte, könnte er auf dem normalen Markt evtl sogar noch mehr bekommen.
Im Moment zwar eher unwahrscheinlich aber einen versuch wert.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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24.02.2010 11:29 Uhr von EIKATG
 
+5 | -2
 
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Leute,Leute ich weiß ich weiß immer diese bösen bösen Banken... Ok in manchen Fällen sind es wirklich böse Banken, aber im Regelfall sind auch die Kunden das letzte.
Ich arbeite in ner Insolvenzabwicklungs bzw Zwangsabwicklungsabteilung. D.h. wir betreuen die Kunden die Ihre Raten nimmer zahlen können und das Haus in die ZV geht. Meint ihr die Leute kooperieren da (7 von 10 Leuten nur ma am Rande)??? Das heißt das man mit Ihnen vernünftig sprechen kann ob es evtl. noch ne Lösung gibt. Aber nein, da wird komplett auf stur geschaltet und selbst ein Telefongespärch verweigert. In manchen Fällen wäre den Leuten wenigstens teilweise zu helfen! (Eine Mietgarantie, verzicht auf Abgabe der eides. Versicherung, usw.)
Eines is fakt niemand wird gezwungen einen Kredit für sein Haus auszunehmen, und gerade in Amiland war es ja üblich sein Haus mit deutlich über 100% zu beleihen (i.d. Erwartung das es pro Jahr 10% an Wert dazugewinnt) um in saus und braus zu leben. Wer so blöd is... naja sorry. Bitte bedenkt auch das.

Ach ja und auf die Frage was es dem Mann genutzt hat... hmm moralisch wird er sich besser fühlen. Allerdings wird ihn jetzt auch ein Strafverfahren erwarten
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24.02.2010 11:32 Uhr von Blitzeis
 
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so so.
ich wusste nich das in amerika ne villa so "billig" sein kann. also in qualität "und" preis!!

nur warum so viele minusse...?
war doch nur ne frage...
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24.02.2010 11:40 Uhr von BerndS.
 
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@tafkad: Danke!

Wenn die gierigen leute zu kleineren Banken gehen würden, würden sie eine faire Beratung bekommen.
Es gibt so viele kleiner Volksbanken oder Sparkassen, die es sich gar nicht leisten können ihre Kunden abzuzocken!

Klar ist es schön, dass man z.B. bei der Commerzbank ein Konto für null bekommt, aber was bringt uns das?
Die Commerzbank macht wieder 4,5 Mrd. Euro minus.

Das eigentliche Problem liegt daran, dass Finanzinstrument immer schwieriger werden und viele "Berater" das eigene Produkt nicht verstehen.
Zudem ist der Markt überschwemmt von möchtegern Finanzberater der DVAG und dem Rest.
In 14 Tagen kann man keine Hintergrundinfos bekommen.

Ähnlich ist es leider auch im Immobilienbereich.

Klar ist es unfair, dass Banken gerettet werden, aber kann man deswegen ALLEN Banken eine Vorwurf machen?
Das ganze wurde uns von den GROSSBANKEN eingebrockt.
Egal, ob Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank oder ING.

Diese Banken werde dann noch durch leute unterstützt, die auf alle Fälle kosten sparen wollen.
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24.02.2010 11:57 Uhr von kingoftf
 
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Bei unsq: stehen auf der Webseite einer Bank (la Caixa) auch ne Menge Objekte aus Zwangsversteigerungen zum Verkauf.
Das geht los bei 6000 Euro für ne Wohnung irgendwo in der Pampa in Festland-Spanien, schon erschreckend, wie viele das sind.

Da ist das schon irgendwie verständlich, dass man in einer solchen Situation so reagiert.
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24.02.2010 12:10 Uhr von thiele99
 
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Cool: das ist mal eine Maßnahme, und scheißegal ob die bank nachher immer noch die forderugn hat, wie sagt man einem nackten kann man nicht in die Tasche greifen. Wo nix iss kann man nix holen
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24.02.2010 12:58 Uhr von LLCoolJay
 
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Hopfen und Malz verloren bei SN: ihr freut euch über so einen Akt der Sinnlosigkeit?

Ist verständlich das er verzweifelt war. Aber mit etwas Überlegung und Logik wäre er weiter gekommen.

Ich weiss es aus persönlicher Erfahrung. Habe leider vor langer Zeit rund 300.000 euro Schulden geerbt.
Nach langem Verhandeln, diversen Vergleichen, auch einigen Jahren mit Gehaltspfändung (inzwischen aber wieder saubere Schufa) hat es funktioniert und ich bin mit der Ratenzahlung nicht höher als ich auch bei einer Mietwohnung kommen würde. Die Restschuld ist immer noch ordentlich aber nicht unmöglich abzuzahlen.
Noch dazu wohne ich weiterhin in meinem Elternhaus in super Lage.

Der Preis dafür ist hoch (normaler Job + Nebenjob) aber es ist machbar. Und wenn er sowas net wollte, hätte er das Haus auf normalem Weg verkaufen sollen um einen Grossteil der Schulden zu tilgen und dann den Rest abstottern.
Schlechter als jetzt wärs ihm auch net gegangen.

Die Bank selber hat nichts davon wenn die Zwangsversteigerung eintritt.
Da bekommt sie noch weniger als wenn ers auf dem freien markt verkaufen würde.

Scheint als ob ihm die Eigeninitiative gefehlt hat.

Keine Ahnung warum so viele SN-Leser hier das gut finden was er macht. Er schadet nicht der Bank, sondern sich selbst.
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24.02.2010 13:30 Uhr von NetCrack
 
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Das is schon richtig so wir Entwickler können ja nicht jeden historischen scheiß unterstützen der irgendwann mal irgendwo auf irgend einer Festplatte ist. Sicherlich sind vernünftige Supportzeiträume absolut erforderlich aber es muss ganz einfach ein Lifecycle Ende bei Software geben, sonst könnte man ja nichts aktuelles mehr entwickeln weil man für unendlich viele vergangene Plattformen coden muss. Danke Google.

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