Schloss Trebnitz fällt an Rechtsextreme - wird ein Schulungszentrum daraus?
Schloss Trebnitz war einst der Sitz des sächsischen Adelsgeschlechts von Rauchhaupt. Heute gehört es dem NPD-Funktionär Thomas Wulff sowie seinem Gesinnungsgenossen Axel Schunk, der die Wiking-Jugend leitete. Sie erwarben es bei einer Zwangsversteigerung für 80.000 Euro als Privatpersonen.
Nun sind Landkreis und Innenministerium besorgt. Sie befürchten, dass das Gebäude als Schulungszentrum eingerichtet werden soll. Die NPD-Jugend "Junge Nationale" hatte bereits ihren Sitz in die Region verlegt. Bereits 2001 hatten Rechtsextreme schon einmal das Gebäude erworben.
Doch das einst herrschaftliche Anwesen mit dem 8.000 Quadratmeter großen Grundstück ist in einem total maroden Zustand. Eine Renovierung würde hunderttausende Euro kosten. Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, muss der Stadt ein Nutzungsplan vorgelegt werden.