Bayern: "Flexible Grundschulen" verhindern Sitzenbleiben in den ersten beiden Klassen
Bayerns Grundschulen möchten sich besser an die individuellen Bedürfnisse ihrer Kinder anpassen. Deshalb wird zukünftig aus der ersten und zweiten Klasse eine flexible "jahrgangsübergreifende Eingangsstufe" gebildet - zumindest an 20 Versuchsschulen.
Kinder, die in den ersten Jahren besondere Probleme haben, den Lernstoff zu verinnerlichen, können dort auch drei Jahre bleiben. Leistungsschwächere Kinder bleiben somit nicht sitzen und werden je nach ihrem Können "zeitgerecht" in die dritte Klasse versetzt.
Kinder, die ihrem Alter entsprechend voraus sind, können so aber auch schon nach einem Jahr in die dritte Klasse versetzt werden.