Bremen: Verpflichtende Obduktion für tote Kleinkinder
Das Bundesland Bremen plant eine verpflichtende gerichtsmedizinische Untersuchung bei verstorbenen Kindern bis sechs Jahre, die ohne medizinische Vorgeschichte oder sichtbare Verletzungen aufgefunden werden.
Mit dem Programm soll zum einen die Gewalt gegen Kinder herabgesetzt, zum anderen soll die Quote der "versteckten Verbrechen" gesenkt und gegebenenfalls Misshandlung schneller aufgedeckt werden.
Die Bremer Gesundheitsdeputation hat den Plan bereits bewilligt, jetzt muss das Parlament noch zustimmen. Bremen wäre damit Vorreiter bei der besseren Aufklärung von Kindesmisshandlung.