Westfalenpartei möchte sich in NRW etablieren
Die neu gegründete Westfalenpartei, die im Mai erstmals zur NRW-Wahl antritt, möchte 2015 im Landtag sitzen. Die Partei sieht eine angeblich "bewusste" Benachteiligung Westfalens gegenüber dem Rheinland durch die Landesregierung.
Die Partei beklagt, dass bei Themen wie Wirtschafts- und Kulturförderung oder Infrastrukturmaßnahmen das Rheinland immer gegenüber Westfalen bevorzugt würde. Westfalen sei bedroht durch Wegzug, Überalterung und Arbeitslosigkeit. Es drohten "ostdeutsche Verhältnisse".
Politologen geben der neuen Partei mit inzwischen etwa 100 Mitgliedern kaum eine Chance. Differenzen zwischen Rheinland und Westfalen würden die Menschen kaum noch bewegen. Zudem sei die Partei für Protestwähler uninteressant, da ihr ein entsprechendes Image fehle.