AKTIVITÄTEN   mehr...

21.02.10 09:23 Uhr
 417
 

Neuer GM-Chef erhält neun Millionen Dollar, obwohl Unternehmen staatlich gestützt wird

Ed Whitacre, dem neuen Chef von General Motors stehen für 2010 Bezüge in Höhe von neun Millionen Dollar zu. Die Bezüge sind ihm sicher, egal, ob er erfolgreich ist oder nicht. Da das Unternehmen erst vor Kurzem vom Staat unterstützt wurde, musste auch das Finanzamt zustimmen.

Für den Top-Manager dürfte die Summe jedoch relativ unbedeutend sein. Bei seinem altem Arbeitgeber AT&T hatte er alleine noch ein Pensionspaket mit einem Wert von 148 Millionen Dollar. Dazu kamen diverse Extras, wie das lebenslange Nutzen der Firmenjets.

Auch sein weniger erfolgreicher Vorgänger arbeitet noch bei GM. 20 Stunden pro Monat ist er als Berater tätig. Dafür erhält er jedoch nur magere 59.000 Dollar.


WebReporter: Butze90
Rubrik:   Wirtschaft / Firmennews
Schlagworte: Dollar, Chef, Manager, Unternehmen, Gehalt, GM, Ed Whitacre
Quelle: www.spiegel.de
Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Wundert das wirklich jemanden???   
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
21.02.2010 10:35 Uhr von Joeiiii
Was mich wundert ist die Tatsache, daß es "nur" 9 Millionen sind!!! Ist doch (leider) völlig normal, daß man bei solchen Jobs irre Summen gezahlt bekommt, unabhängig von Erfolg oder Mißerfolg.

Erfolgsorientierte Bezahlung wäre wesentlich sinnvoller. Ein vernünftiges Grundgehalt mit dem man leben kann, und Bonuszahlungen bei Erfolg und keine Zusatzzahlungen bei Mißerfolg.
Kommentar ansehen Och nur 9 Millionen ...   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
21.02.2010 10:39 Uhr von globi123
... jaja, es ist eine echte Kriese! Aber keine Sorge, wenn die Manager so weitermachen wie bisher, dann sind 9 Millionen in einigen Monaten nix mehr wert!
Kommentar ansehen wo ist das Problem?   
 
+0 | -8
 
ANZEIGEN
21.02.2010 11:03 Uhr von datenfehler
1. sind 9 Mio nicht viel für einen solchen Konzern.
und 2. bekommt die Arbeiterschaft ja auch ihr Gehalt. Bei den vielen Tausend sind das zig Millionen.
Von daher gibts hier nichts zum Aufregen - es sei denn der Fließbandarbeiter verzichtet zum Wohle des Konzerns und des Staates auch auf einen Teil seines Gehaltes.
Kommentar ansehen @ Datenfehler   
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
21.02.2010 11:13 Uhr von Joeiiii
Es ist aber ein kleiner Unterschied, ob 1 Manager 9 Mio Dollar im Jahr bekommt oder ob 900 Mitarbeiter 10.000 Dollar im Jahr bekommen.

Natürlich muß man hier differenzieren: Wenn er ein guter Manager ist, GM aus der Krise zieht, den Konzern wieder auf Vordermann bringt, dann kann man sagen: JA, er ist sein Geld wert. Wenn er all das schafft, dann sind 9 Mio im Jahr wirklich nicht viel. Wohlgemerkt: WENN!!!!

Aber es geht hier nicht ums WENN. Denn er bekommt einfach Geld, unabhängig vom Erfolg. Wenn sich weiterhin Mißerfolg breit macht, dann entläßt man eben ein paar der 900 Miarbeiter die 10.000 Dollar im Jahr verdienen.... nicht den erfolglosen Manager. Außerdem: Wenn man den Manager rauswirft, dann kann man davon ausgehen, daß man ihm das Geld nur so nachwirft. Bei einem Konzern der Staatshilfe beantragt hat ist das mit Sicherheit NICHT ok. Wenn GM wieder aus eigener Kraft Millionen und Milliarden erwirtschaftet, dann können sie dem Manager zahlen was sie wollen, aber nicht mit Geld von Staat!!
Kommentar ansehen wo muss ich unterschreiben???   
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
21.02.2010 12:29 Uhr von Mario1985
20 Stunden/monat und "nur" 59500Euro monatslohn???? ich unterschreibe sofort auch wenns nur 50000Euro wären......

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben
Schwacher US-Dollar, eisiges Wetter und positive Aktienmärkte treiben Ölpreise
Am heutigen Donnerstag entwickelte sich der Kurs des US...
900 Billionen Dollar: Amerikanerin will Schadensersatz vom Jugendamt
Rekordverdächtig: Die Amerikanerin Fausat O. (46) hat die...
Urlaubsalptraum: Familie aus Kanada bekam 10.600 Dollar-Rechnung für Filmstreams
Als Familie Gibson aus Kanada Urlaub in Arizona (USA) machte...
"Stromberg"-Schauspieler Bernd Stegemann in Stasi-Affäre verwickelt
Der 62-jährige Schauspieler Bernd Stegemann, der zuletzt in...
Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger twittert wieder merkwürdige Witze: "Saufen ersetzt Yoga"
Unter seinem Twitter-Account @AiwangerHubert postete der...
Facebook-Chef Mark Zuckerberg bekennt: "Ich bin ein Hacker"
Der Gründer des Sozialen Netzwerks Facebook, Mark Zuckerberg...
Polizei und Unternehmen überwachen gemeinsam mit Tausenden Kameras New York
Im Rahmen der sogenannten "Lower Manhattan Security...
Von wegen Eurokrise - Mittelständischen Unternehmen geht es so gut wie selten zuvor
Momentan hält sich die Aussage, dass es eine Eurokrise gäbe...
Griechenland: Sparzwang lässt auf Einnahmen für Firmengründer hoffen
Die Griechen müssen sparen. Gleichzeitig steigen aber die...
Mehr News Mehr News Mehr News




Copyright ©1999-2012 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | quellen | shortbooks-archiv | usenet