20.02.10 16:24 Uhr
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Temposensoren bei heutigen Düsenflugzeugen haben Spezifizierungen von 1947

Die Ursachensuche des Air-France-Airbus-Absturzes im Juni 2009 über dem Atlantik hat eine Sicherheitslücke offenbart, von der alle modernen Düsenflugzeuge betroffen sind. Die Spezifizierungen der Geschwindigkeitssensoren ist veraltet und stammt aus dem Jahr 1947.

Damals mussten die Sensoren nur bis minus 40 Grad funktionieren. Heutige Flugzeuge fliegen höher und damit in niedrigeren Temperaturen. Die Vereisung der Sensoren gilt als Absturzursache bei der Air-France-Maschine.

Die US-Zulassungsbehörde FAA bestätigte ähnliche Fälle auch bei Boeing. Zurzeit werden Techniken entwickelt, um das Problem mit den Geschwindigkeitssensoren zu erkennen und zu beherrschen. Das Nachrüsten des Systems "Buss" kostet 300.000 Euro.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sicherheit, Absturz, Sicherheitslücke, Aufklärung, Air France
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2010 18:19 Uhr von ferrari2k
 
+1 | -3
 
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Naja, vielleicht: hat man die Sensoren von damals an mit etwas mehr Spielraum gebaut. Oder die Messmethoden waren zu ungenau. Also lieber sicher bauen, dass die auch bis -50 oder -60° funktionieren.
Im Zuge der Einsparungen überall wurde dann halt mal wieder am falschen Ende gespart, -60° sichere Sensoren sind halt teurer, also geht man auf -40° und was bei -41 passiert, wen kümmerts ;)
Nur mal so ne Theorie :D
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20.02.2010 22:07 Uhr von snfreund
 
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damals: sind die flieger nicht so hoch geflogen, vom prinzip her wird es auch weiter staurohre geben, nur sollten die besser beheizt werden .......
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21.02.2010 01:22 Uhr von 5MVP5
 
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Buss? Was genau ist dieses "Buss" jetzt und wiso kostet es 300.000€??

Naja ob die Fluglinien da sparen werden, ist ja schließlich nicht wenig Geld...
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21.02.2010 10:35 Uhr von TheRoadrunner
 
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das Problem ist dass *Neuentwicklungen* im Luftfahrtbereich einen irrsinnig langwierigen und teuren Prozeß durchlaufen müssen, der Aufwand für *Weiterentwicklungen* dagegen verhältnismässig gering ist. Flugzeugbauer entwickeln ihre Maschinen daher in erster Linie inkrementell weiter anstatt mal vollkommen neu. Daher ist ein großer Teil der "Technik" in Flugzeugen aus den 60er Jahren.
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21.02.2010 11:14 Uhr von sigi009
 
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Temposensoren Die registrieren sämtliche Taschentücher an Bord? ;)
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21.02.2010 20:39 Uhr von dragoneye
 
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Journalisten sind Trottel! Ohne mir die Quelle durchzulesen kann ich sofort sagen, daß der Inhalt Müll ist. Ich bin mir sicher der Jounalist hat irgendein Detail aus dem Zusammenhang gerissen.

Wäre ich Ingenieur bei EADS und würde solche Systeme entwickeln: "Höhö, ich entwickle hochsensible Messgeräte, sitze mit meinem 20 köpfigen Projektteam 2 Jahre daran und muß jede Eventualität berücksichtigen, aber daß das Ding nur bis -40° Celsius funktioniert merke ich nicht". Das glaubt ihr doch selber nicht.

Das heutige PKW Rad hat auch eine Spezifikation von 2000 v. Chr. Das hat doch überhaupt nichts mit der Wirklichkeit zu tun.

Und dann kommt so ein "Enthüllungs" Journalist daher, der die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und eine Achse nicht von einer Welle unterschieden kann, und meint er hat den großen Wurf gemacht.

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