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Postbank empfiehlt 80-Jährigem eine Geldanlage über 17 Jahre

Erneut befinden sich Berater der Postbank im Fadenkreuz der Kritiker. Bemängelt werden wieder die Beratungsmethoden.

Wie ein ehemaliger Mitarbeiter berichtet, wurde einem Berater geraten, einem 80-jährigen Mann eine Geldanlage zu empfehlen, die eine Laufzeit von 17 Jahren hat.

Das Ende der Laufzeit würde der Mann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht erleben. Die Berater verkaufen häufig riskante Produkte, weil sie ihr Gehalt über die Provisionszahlungen erarbeiten.


WebReporter: Session9
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kritik, Risiko, Angestellte, Postbank, Geldanlage, Provision
Quelle: www.gevestor.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2010 13:20 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -1
 
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And the Winner is die Post.......Hurraaaaaa..!!!....Ironie off !
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19.02.2010 13:49 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -3
 
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lol: naja...wer sich von dem beraten lässt, der einem was verkaufen will...

ich mein...ich lass mich ja auch nich von nem mediamarkt-verkäufer beraten
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19.02.2010 14:28 Uhr von fallobst
 
+4 | -3
 
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ja und was ist jetzt das problem? der mann wollte doch anscheinend sein geld gewinnbringend anlegen, oder? nur weil er 80 ist, heißt das doch nicht, dass er ein ahnungsloser tölpel ist, der mit geld nicht umgehen kann. wieso wird immer suggeriert, dass die leute dumm sind, was bankgeschäfte mit dem eigenen geld angeht?

nur weil ein bank-berater muss er das doch nicht machen, wenn er sein geld nicht anlegen will.

sollte er sterben kriegen seine kinder, enkel etc. die anlagen. für die postbank ist es egal ob er oder seine kinder die besitzer der anlagen sind. verstehe wirklich nicht wo das problem ist. oder gibt es hier etwa dumme leute, die denken, dass die bank dann das geld kriegt?

gibt noch immer leute, die ihren nachkommen gern was vererben wollen...

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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19.02.2010 14:35 Uhr von Trisa
 
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Die Ausreden sind hart: In der Quelle steht:
"Ein Berater schrieb an Finanztest, dass der Fehler im Vertriebssystem liegt: Für die Postbank arbeiten rund 4.000 Vermittler, die jedoch allesamt als selbstständige Handelsvertreter unter Vertrag stehen. Ein festes Gehalt wird somit nicht gezahlt- stattdessen muss das Einkommen über Provisionen bestritten werden."

Entschuldigung bitte,
ich bin auch selbstständige Handelsvertreterin ohne festes Gehalt und verdiene mein Gehalt über Provisionen.
Und dennoch schaffe ich es, meine Kunden anständig und individuell zu beraten.
Wer heute noch nicht begriffen hat, dass man Kunden hät und weiter empfohlen wird, wenn man eine Vertrauensbasis schafft und anständige Dienstleistung betreibt, der möge sich bitte in die Reihen der spätrömischen dekadenz einfügen.

Nachtrag.
@fallobst:
Das Problem liegt darin, dass in meiner Branche noch genug Schmarrn getrieben wird.
Mir wird manchmal regelrecht schlecht, wenn ich sehe, was den Leuten angedreht worden ist. Wenn man sie darüber aufklärt, was die da wirklich haben, werden die bleich und kippen fast vom Hocker.
Außerdem solltest Du die Quelle lesen.

[ nachträglich editiert von Trisa ]
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19.02.2010 15:28 Uhr von realCaleb
 
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Hey Judas nix gegen Dich aber von mir aus kannste jetzt schon sterben gehen :P
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19.02.2010 15:30 Uhr von Trisa
 
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Nochmal für die Hellen, das Problem ist das hier:
"So will ein Berater einem 80-jährigen Rentner eine über 17 Jahre laufende und riskante Schiffsbeteiligung angedreht haben. „Bis heute weiß der Kunde nicht, was ich ihm da verkauft habe“, zitiert Finanztest den anonymen Finanzberater."

Quelle:
http://www.augsburger-allgemeine.de/...
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19.02.2010 15:37 Uhr von fallobst
 
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@ trisa: dann sollten all diese ahnungslosen lieber einen vormund bekommen oder ein zwangssparbuch. wer sein geld, ich wiederhole SEIN GELD irgendwo anlegt, ohne zu wissen, was damit passiert ist doch nicht lebensfähig. d.h. nicht, dass man alles durchschauen muss, sondern, dass man die finger lässt von dem was man nicht durschauen kann. alles andere ist dumm³. findest du etwa nicht?

sollten die kunden betrogen und belogen worden sein, dann sofort ab zur polizei. das wäre ja eine straftat.
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19.02.2010 15:44 Uhr von Trisa
 
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findest du etwa nicht? Nein, finde ich nicht!
Geldanlagen und Versicherungen sind ein zu großes Gebiet, was für Laien kaum überschaubar ist.
Dafür gibt es eben Berater wie mich, die nicht umsonst jahrelange Ausbildung und Weiterbildung gemacht haben.
Der Kunde verlässt sich auf unsere Beratung.

Wenn ich mein Auto in die Werkstatt bringe, will ich auch, dass genau DAS reperiert wird, was defekt ist. Und mir nicht lauter Zusatzkosten angedreht werden.
Ich als Laie versteh ja nichts davon und vertrau auf die Werkstatt.
Bin ich jetzt auch nicht lebensfähig?

Beides ist Dienstleistung, beides kostet Geld.
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19.02.2010 15:49 Uhr von Trisa
 
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okay, ja.
Sollte man wohl.
Ich persönlich dachte, das sei klar, denn die Postbank war schon des öfteren deswegen in Verruf.
Aber wer es nicht verfolgt hat braucht schon mehr Informationen...
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19.02.2010 16:27 Uhr von Leeson
 
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Bei der: Sparkasse gang und gebe, weswegen meine Schwester dort nicht mehr arbeiten wollte.
War ihr zu verlogen !!!
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19.02.2010 17:21 Uhr von Trisa
 
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@Leeson: Richtig!
Sparkasse hat ner jungen Dame ein Angebot für Riester gemacht mit heftiger Investmentanlage.
(Kundin sagte mir, sie ist mit Investment stark auf die Nase gefallen und will das nicht mehr).
Ne Rente wird nicht garantiert.
Eingekringelt wurde dafür die hohe Spekulation.

Ich hatte ein komisches Gefühl und nahm das Angebot mit. Den Vormittag habe ich komplett gebraucht, um die Fehler zu finden.
Wie will das ein Laie????

[ nachträglich editiert von Trisa ]
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20.02.2010 14:12 Uhr von cyrus2k1
 
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Mir wurde eine Lebensversicherung angedreht: Dabei wollte ich nur ein Konto eröffnen. Aber die haben mir die Unterlagen mit unter geschoben bei der Postbank. Das war Betrug. Zum Glück bin ich wieder raus aus der Sache.
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21.02.2010 10:24 Uhr von Ascaron
 
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So ist es Trisa: Ich bin ebenfalls selbstständig in der Branche und werde ebenfalls lediglich über meine Provision finanziert. Ich kann nur unterstreichen was du sagst. Dennoch sind Schiffsfonds, sowie Flugzeugfonds (Stichpunkt geschlossene Fonds und Gesellschaftsbeteiligung) von Grund schon geschätzten 80% der Bevölkerung nicht zu empfehlen, da sie die vorteile, die so ein Fond bringen KÖNNTE nicht nutzen können. Geschweige denn verstehen sie das Risiko, welches dabei entsteht, wenn man Gesellschafter eines solchen Fonds wird. Stichwort Nachschusspflicht, Haftung mit seinem gesamten Besitz und Kapital.
Das wird aber meist verschwiegen. Kein Wunder, bei bis zu 20% des Gesamtgeschäftsvolumens (ja ihr hört richtig) als Provision an den Vermittler.
Seriöse Vermittler arbeiten für den Kunden. Langfristig und individuell. Schließlich sollte das Ziel sein, dass der Kunde wiederkommt. Und das tut er nur wenn er a) zufrieden ist und b) gehalten wird was ihm verprochen ist.

Ein Grund warum unser Unternehmen keine geschlossenen Fonds anbietet! Keine Bausparverträge mit Wohnriester (Wohnförderkonto) und keine kapitalbildenen Lebensversicherungen ("legaler Betrug" - google)

mfg

edit: Problem Sparkasseninvestment ist einfach zu finden. Schwache Fonds, keine Reserve zum Nachschuss bei günstigen Kursen und kein antizügliches Anlegen. Investment ist richtig gemacht immer ein Gewinn. Man muss nur wissen wie und die Sparkasse kann es nunmal wirklich einfach mal gar nicht.

Wieso sollten sie auch? Sie verdienen mit ihren Geldvernichtungssparbüchern doch eh 10 mal mehr als mit ordentlichem Investment! Schonmal nachgeguckt was ihr an Guthaben auf ein Sparbuch bekommt? Alles unter 2% liegt unter der durchschnittlichen Inflation, das heißt es wird von Jahr zu Jahr weniger wert! Macht euch das mal klar... Und dann ratet mal was die Banken und Sparkassen mit eurem Geld machen während ihr es da aufm Sparbuch parkt? Richtig: Investment!

[ nachträglich editiert von Ascaron ]

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