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Lehman-Opfer gewinnt in zweiter Instanz: Sparkasse muss Schadensersatz zahlen

Das Oberlandesgericht Frankfurt gab einer Lehman-Geschädigten, die Schadensersatz von der Frankfurter Sparkasse forderte, in zweiter Instanz Recht. Der verstorbene Ehemann der Frau hatte bei der Sparkasse Frankfurt Lehman-Zertifikate gekauft.

Durch die Pleite der amerikanischen Bank im Jahr 2008 wurden die Zertifikate mit einem Schlag wertlos. Die Sparkasse hatte dem Mann der Klägerin telefonisch zum Kauf der Zertifikate geraten.

Die Telefonberatung wurde der Frankfurter Sparkasse nun zum Verhängnis. Am Telefon könne man nicht ausreichend über komplizierte Produkte beraten, so das Gericht. Das bedeute einen Umbruch, so der Anwalt Andreas Eickhoff von der Kanzlei HEE Rechtsanwälte.


WebReporter: Pursel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Opfer, Schadensersatz, Sparkasse, Instanz
Quelle: www.geld-kompakt.de

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19.02.2010 12:20 Uhr von Exzessor
 
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BGH wird entscheiden: Schon verdächtig, dass die Frankfurter Sparkasse wegen 7000 euro (laut Quelle) so einen Aufriss macht. Die haben Angst, dass sie allen andren Bankkunden, Schadensersatz zahlen müssen. Und dann Gut Nacht!

Ist schon ne Frechheit, was die Frankfurter Sparkasse sich da geleistet hat. Und viele andere Banken, wie die Citibank/Targobank auch. Meiner Meinung war das von den Bankern systematischer Telefonterror. Die Leute wurden überrumpelt und zum Kauf überredet. Ich hoffe, das Urteil läutet das Ende von nervenden Telefonmarketing-Maßnahmen ein.

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