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Eigenes Auto mit Axt aus Polen zurückgeholt

Einem 40-jährigen Dresdner ist sein 85.000 Euro teurer BMW X6 gestohlen worden. Trotz der bekannten GPS-Daten war die polnische Polizei offenbar nicht in der Lage, das Fahrzeug zu finden.

Der Dresdner fuhr daraufhin selbst nach Mirsk in Polen. Dort stieß er auf Reifenspuren seines Autos an der Stelle, wo das letzte GPS-Signal gesendet wurde.

Die dazu gerufene polnische Polizei weigerte sich, die Garage zu öffnen. Dies solle der Besitzer des Wagens selbst machen. Der Dresdner nahm eine Axt und "befreite" damit vor den polnischen Beamten sein Auto aus der Garage. Der Wagen ist inzwischen wieder zurück in Deutschland.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Auto, BMW, Diebstahl, Polen, Axt
Quelle: www.bild.de

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41 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2010 06:42 Uhr von Masso
 
+134 | -3
 
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zurückhaltend: is doch klar, die bekommen was dafür :)
Aber in diesem Fall geht das Handeln des Besitzers völlig in Ordnung :)
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19.02.2010 06:44 Uhr von layer8bug
 
+128 | -22
 
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Hahaha: Hätte er den polnischen Cops ein paar Euros zugesteckt.... Hahaha EU-Land Polen. HaHaHa. Ein Witz mit Anlauf.
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19.02.2010 08:02 Uhr von Geschichtenhasser
 
+26 | -9
 
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respekt: krasser typ .. wir hatten kein gsp signal als unser audi geklaut wurde ;)
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19.02.2010 08:10 Uhr von BW-MAN
 
+48 | -5
 
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Gute Aktion. bekommt er denn jetzt wenigstens die Fahrkosten von der Versicherung erstattet ? :)
Und Arbeitszeit hat es ihn ja auch gekostet.

Das doofe ist nur, das die Diebe wissen, wo das Auto in Deutschland steht. Und könnten es wieder klauen.

Schlecht finde ich auch das die Polnische Polizei, nicht wirklich möchte, das straftaten aufgeklärt werden. Es sei denn, sie haben danach was bares in der Hand.

Denn eigendlich hätten die Polizisten den deutschen davon abhalten müssen.
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19.02.2010 08:30 Uhr von Conner7
 
+23 | -2
 
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Gute Sache: Aber traurig für angebliche Rechtsstaaten der EU.
Mir ist sowieso unverständlich warum die Polizei nicht europa übergreifend agieren darf. Wir sind doch angelich ein Europa. Nur da nicht.
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19.02.2010 08:31 Uhr von DeeRow
 
+51 | -0
 
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In Deutschland: wäre vermutlich der Typ in den Knast gewandert.. Gesetzwidrige Fremdeigentumöffnung, Hausfriedensbruch, Selbstjustiz.. da kommt einiges zusammen.
Und der "Dieb" macht auf seelische Grausamkeit, weil seine verstorbene Mudda das Tor selbst geschmirgelt hat, nachdem sie nachts um 2 ganz alleine mit dem Bollerwagen losgezogen ist, um das Holz zu besorgen. Dafür kassiert er dann nochmal ordentlich...

Wenn ichs mir überlege... ich stiefel gleich mal los und klau ne Karre... da macht man ja nur Gewinn :-)

Sry für die Spinnerei. Wollte euch mal ein Lächeln schenken...

Schönes Wochenende.
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19.02.2010 08:32 Uhr von Motzpuppe
 
+51 | -7
 
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Ihr wisst doch wer den Triahtlon erfunden hat!? Die Polen
zu Fuß zum Schwimmbad
und mit dem Fahrrad zurück!
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19.02.2010 08:37 Uhr von 1gnt23
 
+5 | -4
 
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Schon interessant das der X6 auch wieder so beliebt wird bzw. so einfach zu knacken ist.

Der X5 war ja schon nen Lieblingsauto....
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19.02.2010 08:38 Uhr von BessaWissa
 
+9 | -26
 
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19.02.2010 08:42 Uhr von CageHunter
 
+5 | -2
 
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Wir sind nicht "ein Europa": Unsere Polizei hat hier in Deutschland ihre Zuständigkeit so wie die polnische ihre in Polen hat. In der EU soll einfach nur mehr zusammengearbeitet werden. Es gibt eben Länder in denen die Korruption viel schlimmer ist als wir es im Allgemeinen kennen.
Du kannst in so nem Land von der Polizei angehalten werden und einfach an der Weiterfahrt gehindert werden wenn du kein Geld rüberwachsen lässt...so ist das momentan halt in Ländern wo kaum einer unsere "Armutsgrenze" erreicht mit der normalen Bezahlung, daher ist Korruption dort auch Gang und Gäbe ;)
Wenn wir wirklich ein geeintes Europa wollen, sollten wir ersteinmal selbst unsere inländischen Differenzen klären, warum z.B. darf jedes Bundesland eigene Gesetze haben und es dadurch u.a. Schülern/Studenten den Bundeslandwechsel so enorm erschweren?

Ich bin allgemein eigentlich gegen Selbstjustiz, aber wenn die Polizei das Offensichtliche einfach nicht wahrhaben will und man auch niemanden deswegen anzeigen kann (bzw das nichts bringen würde), ist man doch absolut machtlos in so einem Land. Da finde ich es vollkommen ok, dass der Herr so gehandelt hat und sein Auto mit der Axt zurückgeholt hat :)
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19.02.2010 08:43 Uhr von XGhostDogX
 
+5 | -5
 
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Sehr schöne Geschichte! Also ich finde es toll, was der Mann getan hat. Die Mühlen der Justiz drehen bekanntlich sehr sehr langsam, es sei denn, man begeht selbst mal ein kleines Verbrechen.

Ich an seiner Stelle hätte noch gewartet, bis jemand zur Garage gegangen wäre bzw. hätte den Inhaber der Garage ausfindig gemacht (...und diese Person dann ebenfalls mit der Axt bearbeitet. Bei einem X6er kenne ich keinen Spaß ;-))
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19.02.2010 09:05 Uhr von snfreund
 
+5 | -1
 
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@cagehunter: ,,Es gibt eben Länder in denen die Korruption viel schlimmer ist als wir es im Allgemeinen kennen,,
hahaha, hahahah, hahahah, deutschland ist spitze, bei dem filz der in kommunen herrscht, von der politik ganz zu schweigen...
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19.02.2010 09:37 Uhr von Bruno2.0
 
+2 | -3
 
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Ist doch mehr als Legitim sich sein eigenes Auto wieder zu holen...er hätte das auch auf sich beruhen lassen können denn ich glaube für den X6 Bezahlt er genug Versicherung...(X5, ML, X6 sind ja Sehr beliebt bei Dieben)
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19.02.2010 10:04 Uhr von Lyko
 
+4 | -4
 
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Da fällt mir ne Geschichte ein...

als ich 8 oder so war, war ich mit meinen Eltern und meiner Schwester an der Ostsee dort...in einem großen Hotel !

Das Auto stand zwar auf einem bewachten Parkplatz aber jemand gab sich als "Schwager" meines Vaters aus und meinte er müsse das Auto abholén weil sein Schwager betrunken sei.

gut das Auto war dann natürlich geklaut und da mein Dad sich nicht allein auf die Polnische Polizei verlassen wollte, ging er selbst suchen mit nem Leihwagen... er fand das Auto, hat schnell die Polizei gerufen und hatte glück =)


also passt schön auf eure Autos auf.... seit dem Vorfall waren wir nie wieder da ^^
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19.02.2010 10:16 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -6
 
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märchengeschichte ICH wäre jedenfalls nicht so sentimental oder verliebt in mein auto, dass ich da groß terz machen würde. man lässt sich einfach von der versicherung ne neue karre bezahlen und gut ist es. ich gehe mal davon aus, dass so eine protzekarre mindestens teilkasko-versichert ist... wahrscheinlich musste mal wieder das "polen = autoklauer"-klischee bedient werden.
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19.02.2010 10:18 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -0
 
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@Lyko: und woher hatte er den schlüssel? wenn er die karre aufgebrochen hat, braucht er ja normal kein märchen erzählen - dann ist der parkplatzbetreiber eh kriminell und darin verwickelt.
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19.02.2010 10:28 Uhr von So_Icey_Boy
 
+0 | -3
 
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Richtig so!!
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19.02.2010 10:33 Uhr von a_gentle_user
 
+5 | -0
 
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ach aber titel ist gut: Auto mit Axt zurückgeholt:

1. Gedanke: Splatterfilm?
2. Gedanke: Die Axt haben sie ihm mitsamt Auto geklaut, armer Kerl!
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19.02.2010 10:33 Uhr von recklezz
 
+3 | -1
 
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hehe: cooler typ...!
allerdings hat die überschrift auf mehr hoffen lassen...
ich dachte jetzt eher dran das er beim dieb an der tür geklingelt hat mit seiner axt in der hand... :D
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19.02.2010 10:35 Uhr von Lyko
 
+1 | -1
 
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@ JesusSchmidt: Der Typ hatte kein Schlüssel der hat die Karre aufgebrochen war ein Audi 80 ! ... damals ein echt schönes Auto!

Der Parkplatz war groß und der Wachmann an der Schranke kann nunmal nicht alles sehen...

das der Parkplatzbetreiber (also das Hotel) kriminell ist denke ich nicht, wenn überhaupt dann der Wachmann an der Schranke!

Das Märchen hat er erzählt damit er überhaupt auf den Parkplatz kommt ! wie man sich da genau Ausweisen musste oder ob es Karten gab kann ich dir nicht sagen !

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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19.02.2010 10:46 Uhr von shortlaester
 
+3 | -9
 
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Ich frag mich, was Polen in der EU und in den SChengener Staaten zu suchen hat. Eigentlich müsste die Grenze wieder her, und jeder Wagen muss genaustens auf seine Herkunft überprüft werden...
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19.02.2010 11:02 Uhr von omar
 
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@Deerow: "Und der "Dieb" macht auf seelische Grausamkeit, weil seine verstorbene Mudda das Tor selbst geschmirgelt hat, nachdem sie nachts um 2 ganz alleine mit dem Bollerwagen losgezogen ist, um das Holz zu besorgen.
=> ROFL, you made my day! :D
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19.02.2010 11:17 Uhr von deuxpac
 
+10 | -0
 
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Ich denke die Polizei wollte die Garage nicht öffnen, weil die keine Lust hatten auf Papierkram. Da der Eigentümer des Wagens das gemacht hat und die nur zugeschaut haben, wird das wahrscheinlich ein kurzer Bericht, so nach dem Motto: Wir waren da, Eigentümer hat sein Auto gefunden! anstatt Wir waren da, hatten keinen Durchsungsbefehlt, aber irgendwelche Reifenspuren, ...viel blabla... dann haben wir uns entschloßen, weil dies und jenes,... evtl. gefahr in Verzug *voll am rechtfertigen* und dann haben wir den Wagen gefunden und sichergestellt.

Mit Bürokratie ist in Polen nicht zu spassen, könnt ihr mir glauben! Aber was ich mal erlebt habe: War in Polen, mein Wagen wurde entwendet... Polizei angerufen, die waren sofort da, haben sich den "Tatort" angeschaut und mich mit auf die Wache genommen. Auf dem Weg dorthin haben die mich ausgefragt: beschreibung des Wagens, besondere Merkmale, wieviel Sprit in Tank war und wieviel km man damit ungefähr fahren kann usw. und haben dann über Funk gleich mal ne Großfahndung anlaufen lassen (erinnerte mich etwas an Need for speed: "An alle einheiten, gesucht wird ein blauer Sportwagen....":) ). Ganz ehrlich, ich war echt überrascht... man hat richtig gesehen, das die sich echt mühe geben und alles tun um den Wagen wieder zu finden. Ok, den Wagen haben die letztendlich nicht gefunden, trotzdem finde ich, dass die ihren job gut gemacht haben.

[ nachträglich editiert von deuxpac ]
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19.02.2010 11:23 Uhr von Byzanz
 
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polizei: "Sven B. rief die polnische Polizei. Der Unternehmer: „Doch die Beamten weigerten sich, die Garage zu öffnen. Statt dessen meinten sie, dass wir das selbst machen sollen."

Klingt mir nicht danach, dass die Polizei etwas dagegen hatte. Schließlich haben sie es selbst angeordnet. Wohl müssten sie erst einmal auf einen gerichtlich genehmigten Durchsuchungsbefehl warten. Kostbare Zeit wäre damit verstrichen.
In Deutschland hätte man den Mann mit der Axt wohl sogar wegen Hausfriedensbruch eingesperrt. Deswegen sehe ich eigentlich nur vorbildliches Handeln von Seiten der polnischen Polizei.
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19.02.2010 11:26 Uhr von Simon_
 
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Versicherung wer immer meint, dass die Versicherung das doch Zahlen soll.. bei sowas steigen die Beiträge. ;)

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