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IWF wirft 191 Tonnen Gold auf den Markt

Der Internationale Währungsfonds teilte mit, dass man bald mit dem Verkauf von insgesamt 191,3 Tonnen Gold beginnen wolle. Auch ein Reduktion des Goldpreises ist durch die Verkaufsmenge möglich.

Das Gold wird diesmal aber nicht an Einzelkäufer, wie vor zwei Monaten an die indische Zentralbank, verkauft sondern am offenen Markt. Dies wird portionsweise geschehen, um nicht zu große Schwankungen im engen Goldmarkt zu verursachen. Trotzdem sank der Goldpreis nach der Ankündigung bereits leicht.

Der IWF hatte 2009 beschlossen, ein Achtel seiner Goldreserven zu verkaufen, was 403,3 Tonnen entspricht. Damit sollen Geldmittel erlöst werden, um im Zuge der Finanzkrise mehr Notkredite an Länder vergeben zu können. In diesen Tagen gilt Griechenland als möglicher Kandidat für einen solchen Kredit.


WebReporter: Realwirtschaft
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verkauf, Markt, Gold, IWF
Quelle: www.ibtimes.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2010 10:17 Uhr von Realwirtschaft
 
+2 | -1
 
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Stand nicht im gleichen Artikel Nicht im Artikel, aber gleichzeitig kommt heute auch die Meldung:
"IWF hilft Lettland mit 200-Millionen-Euro-Kredit"
http://www.ibtimes.de/...

Wie man lesen kann steht das Land vor der Pleite, und es gibt außerdem gewalttätige Proteste gegen den Sparkurs... Rücktritt der Regierung gefordert - viel Spaß, und so wird es weitergehen. Der IWF braucht dringend mehr Geld, erst recht um Großbritannien zu retten, haha!
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18.02.2010 11:10 Uhr von niveaupolizei
 
+4 | -3
 
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In Relation: Die Bedeutung dieses Vorgangs wird am ehesten klar, wenn man sich vor Augen hält, dass weltweit bisher nur ca.160.000 Tonnen Gold geschürft wurden.
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18.02.2010 14:36 Uhr von ParaKnowYa
 
+4 | -0
 
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Hören: jetzt dann vielleicht endlich mal diese ultra-nervigen "Senden Sie uns Ihr Gold zu und erhalten Sie das Geld dafür bereits in den nächsten 24 Stunden"-Werbespots auf?
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18.02.2010 17:01 Uhr von Maglion
 
+2 | -0
 
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Wert: 191 Tonnen Gold sind zur Zeit 5.536.262.894 € Wert !

Da kann man sich auch mal Vorstellen was z.B. 100 Milliarden Euro, mit denen in der Finanzkrise wie mit Äpfeln jongliert wurde/wird, für einen riesigen Goldberg ergeben würde.
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18.02.2010 18:14 Uhr von Maglion
 
+1 | -1
 
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@globi123: 0,5 Milliarden hin oder her ist doch egal. ;-)

Ich habe den aktuellen Goldkurs 1100$ je Unze + aktuellen Dollarkurs benutzt. = 5,5 Milliarden.
Also wären 100 Milliarden, die ja inzwischen nichts mehr Besonderes sind, wenn man so die Nachrichten schaut, 3472 Tonnen Gold.
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18.02.2010 20:24 Uhr von Auflauf
 
+0 | -0
 
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@Realwirtschaft: Ist es nicht so, dass nicht nur die Inflation (im Verhältnis zu Gold) versteckt wird, sondern auch (und das wäre ein Problem) im Verhältnis zu Gebrauchs- und Konsumgütern beschleunigt wird?
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18.02.2010 21:08 Uhr von niveaupolizei
 
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@globi123: Naseweis?

warum postest Du nicht einen Link zum entsprechenden Wikipedia-Artikel, statt hier alles zu copy and pasten?
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18.02.2010 23:25 Uhr von no_trespassing
 
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Verkaufen kann man nur 1x: Spätestens dann, wenn nichts mehr zum Verkaufen da ist, aber die Verbindlichkeiten immer noch existieren wird es dramatisch.

Wenn ein Land wie Spanien oder GB es Griechenland gleichtut, kann der IWF so viel Gold auf den Markt werfen, wie er will.

Abgesehen davon: Es muss ja für diese Menge an Gold auch Käufer geben. Die sind sicher vorhanden, weil eines sicher kommen wird: Inflation.
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19.02.2010 08:41 Uhr von iamrefused
 
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wird essen: dadurch billiger? und die menschen freundlicher? nein? dann will ich´s nicht!
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19.02.2010 14:11 Uhr von speak999
 
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Na hoffen wir: Das dadurch nicht auch der Silberpreis gedrückt wird, da ja durchaus auch eine Koppelung besteht.
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19.02.2010 14:33 Uhr von hofn4rr
 
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koppelung: welche koppelung, @speak ?

von dem abgesehen ist silber natürlich viel interessanter wie gold, da es dazu unter anderem noch kein edelmetallverbot gab.

bis der reale wert von zettelgeld (inflation) die massen erreicht
kann noch ein halbes oder ein ganzes jahr zeit vergehen.

von dem abgesehen helfen einem >reale< edelmetallbestände nur nach der krise weiter, als vorsorge.

in der krise, wenn man die letzte große 31/32 als vergleich heranziehen möchte, helfen einem nur dinge weiter die man essen kann.

ein dach über dem kopf währe natürlich auch nicht schlecht =>

was man derzeit (deflationäre phase) jedoch auf keinen fall machen sollte, sind schulden.

7 millionen verhungerte amerikaner unter roosevelt würden heute mit sicherheit darauf achten, wären sie noch physisch am leben.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]

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