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Afghanistan-Offensive: Geopolitisches Geplänkel in Chinas Einflusssphäre?

Ein Kommentator der Taliban rückt die aktuell laufende NATO-Offensive in Süd-Afghanistan in ein anderes Licht. Die umkämpfte Taliban-Hochburg Helmand grenzt an die pakistanische Provinz Belutschistan, wo China umfangreiche wirtschaftliche Interessen habe.

Das lässt sich kaum bestreiten, denn die Region befindet sich in einem sehr wichtigen geplanten Korridor für neue Erdgas-Pipelines, von Iran Richtung Indien und China. Außerdem geht es um den strategisch wichtigen Tiefseehafen in Gwadar.

Von einer Gas-Pipeline würden sowohl der Iran als Exporteur, als auch China als Energieabnehmer profitieren. Andererseits könnte der Hafen aber auch als Nachschubweg für die NATO-Truppen dienen. Außerdem gehe es den USA laut Taliban um eine Spionagebasis in Marja.


WebReporter: Weltwirtschaft
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Afghanistan, Offensive, Einfluss
Quelle: www.ibtimes.de

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17.02.2010 15:25 Uhr von Realwirtschaft
 
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Ein Teil des Puzzles: Iran wird gerade eingekreist, und China unter Druck gesetzt. Süd-Afghanistan liegt genau am Schnittpunkt dieser beiden geopolitischen Brennpunkte.

Russland scheint auch eher auf der Seite des Westens zu stehen:
http://www.ibtimes.de/...

Sehr eindeutige Vorbereitungen für Kriegshandlungen. Gab es allerdings auch schon mehrmals, und bisher kam es jedesmal nicht zum Krieg. Aber es ist wie bei einem Schachspiel, die figuren beziehen Position.

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