17.02.10 13:33 Uhr
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Nach Dresden: Gewaltbereite Neonazis unzufrieden mit NPD-Führung

Nach dem gescheiterten Aufmarsch von etwa 5.000 Neonazis in Dresden steht die NPD in der Kritik gewaltbereiter Neonazis. "Verräter" seien an der Spitze der rechtsextremen Partei, die ausgetauscht werden müssten.

In einschlägigen Foren wird bereits über Verrat an "kampfeswilligen wirklichen Kameraden" spekuliert. Die NPD versucht seit Jahren den Spagat zwischen gewaltbereiten Kameradschaften und konservativen rechtsextremen Kreisen zu bewältigen.

Während die NPD offen darüber nachdenkt, ihren Aufmarsch im nächsten Jahr nicht mehr in Dresden abzuhalten, wollen die gewaltbereiten Kameradschaften bereits am 5. März in Chemnitz aufmarschieren. Den Erfahrungen nach Dresden sind auch hier wieder rechte Ausschreitungen zu erwarten.


WebReporter: Nightfire79
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Dresden, NPD, Schläger
Quelle: nachrichten.lvz-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2010 13:42 Uhr von ne0x1982
 
+9 | -6
 
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@ Nightfire79: ich habe mal eine frage

in der news hast du folgendes geschrieben
"Den Erfahrungen nach Dresden sind auch hier wieder rechte Ausschreitungen zu erwarten."

in der quelle finde ich nur das
"So befürchten Insider, dass es schon am 5. März zu Ausschreitungen in Chemnitz kommen könnte. Auch für diesen Tag blasen Rechtsextreme zum "nationalen Gedenken" an das, was sie "alliierten Bombenterror" nennen."

so wie ich lesen kann, steht nix da, das speziell vor rechter ausschreitung gewarnt wird sondern das generell vor ausschreitung gewarnt wird. wie kommst du nun drauf, das nur rechte gewältig sind ?

PS: ich wohne in Leipzig und habe hier mehrere naziaufmärsche erlebt + gegendemo
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17.02.2010 13:57 Uhr von Conner7
 
+8 | -10
 
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"Neonazis": Was die Welt nicht braucht.
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17.02.2010 15:07 Uhr von thuerk
 
+2 | -6
 
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ne0x1982: ich habe die News mal angezeigt als "Falsch wieder gegeben".
Schauen wir mal was passiert.
Einfach das Ausrufezeichen neben der News anklicken und die Anzeige kurz begründen.
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17.02.2010 16:21 Uhr von HateDept
 
+2 | -3
 
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Interpretation ist OK: bin dem auch mal auf den Grund gegangen:
Es geht Euch vermutlich insbesondere um die vermeidliche Mutmaßung "... wieder rechte Ausschreitungen ...". Klar ... das kann man jetzt nicht so stehen lassen, ohne auch die Linken mit reinzuziehen. UM DIE GEHT ES IN DER NEWS ABER GAR NICHT!

Quelle: "Wie groß der Frust in der Szene nach dem Wochenende in Dresden ist, zeigen auch die Aktionen in Gera und Pirna, wo Rechtsextremisten noch am Sonnabend aufzogen oder randalierten." --> in diesem Kontext ist doch die Interpretation durchaus i.O.

Ich will hier niemandem wirklich unterstellen, aus Boshaftigkeit auch immer gleichzeitig auf den Linken rumhacken zu müssen. Vielmehr sind es m.E. die Reaktionen der Presse auf solche Spektakel, die die Menschen dazu veranlasst zu denken, dass linke und rechte Gewalt das Gleiche ist.
Die Medien klären uns halt auf und helfen uns beim Denken ... ;o)
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17.02.2010 23:06 Uhr von HateDept
 
+3 | -2
 
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@Moepix, @BennOhnesorg: In wie fern - konkret - ist denn nun die News falsch von nightfire wiedergegeben? Ich hatte mir die Mühe gemacht, mit der Benennung des Abschnitts aus der Quelle bzgl. der Ereignisse in Gera und Pirna, einen Bezug zu nigthfire´s Interpretation herzustellen ...

Was ihr von bestimmten Usern denkt ist doch hier völlig uninteressant. Dass nightfire oft News bzgl. dieser Thematik bringt wissen doch die meisten - setze man sich halt mit den Inhalten auseinander - was ist das Problem daran?

Eure Posts zeigen keinerlei rationellen Ansatz, über den man diskutieren könnte - einfach nur große Worte. BennOhnesogs Post klingt eher noch wie eine Drohung - willst Du hier irgendjemandem Angst machen?
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17.02.2010 23:56 Uhr von Dusta
 
+2 | -4
 
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BennOhnesorg: "fakt ist aber: das die linken sich mal sorgen machen sollten, wenn keine npd mehr zwischen den gewaltbereiten rechten und den friedlichen nationalisten steht. Dann werden die linken nichts mehr zu lachen haben, da die meisten linken an der demo schwanger tanten, alte 68er und fette gewerkschaftsbonzen sind".

Oha, dann haben die schwangeren Tanten in Dresden aber gut aufgeräumt. Ehrlich gesagt haben die tollen autonomen Nationalisten und der Rest der Bande meistens nichts mehr zu lachen gehabt, wenn wirklich nichts mehr zwischen ihnen und den Antifa-Sportgruppen stand.
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18.02.2010 07:39 Uhr von BennOhnesorg
 
+3 | -2
 
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mir: eigendlich total egal.
wer von dem linken pöbel blöder ist als der rechte pöbel.

fakt bleibt das das irgendwann eskaliert.

wessen geistes kind du bist, zeigst du ja allen lesern das du hier eine faschistische terrorgruppe die unter verfassungsschutzbeobachtung steht als vorbilder findest (antifa sportgruppen)



[ nachträglich editiert von BennOhnesorg ]
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18.02.2010 23:31 Uhr von Dusta
 
+2 | -2
 
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Benno: "mir eigendlich total egal.
wer von dem linken pöbel blöder ist als der rechte pöbel."

Rechter Pöbel? Warum plötzlich so gemein? In deinem vorherigen Kommentar waren es doch noch "friedliche Nationalisten", die dort demonstrierten.

"wessen geistes kind du bist, zeigst du ja allen lesern das du hier eine faschistische terrorgruppe die unter verfassungsschutzbeobachtung steht als vorbilder findest (antifa sportgruppen)"

Antifa-Sportgruppe an sich ist doch ein Recht wertfreier Begriff. Ich schreibe doch auch von autonomen Nationalisten und nicht von dem was sich dahinter verbirgt. Beides sind Begriffe, die die aktionsorientierten Gruppierungen beider Lager sich selbst gegeben haben. Wo du da erkennen willst wen ich Vorbildlich finde oder nicht weiß ich nicht.
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22.02.2010 15:07 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -1
 
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Erinnert mich irgendwie an Hitlers Probleme mit der SA. :-)

>Gleichzeitig darf die NPD nicht vollends den Schulterschluss mit gewaltbereiten Neonazis suchen, weil sie sonst das verprellt, was sie "Mitte der Gesellschaft" nennt. Entsprechend lautet die heimliche Strategie: Die tiefbraune Szene muss bedient werden, Gewalt-Exzesse aber sind zu unterbinden.<


Genau das gleiche Problem hatte Hitler mit der SA. Er braucht sie, um die Straßen sauber zu halten, und fürchtete das negative Image, dass ihre Gewlatexzesse brachten.

Ich frage mich, wie dumpf man sein muss, um nicht nur Neunazi zu sein, sondern auch noch gegen die eigene Führung zu rebellieren, die sich abmüht, den eigenen Verein gesellschaftsfähig zu machen.

Was denken solche Dumpfbacken eigentlich, was passieren soll, wenn sie mit ihrem Kampf Erfolg haben. Wollen sie gegen das ganze Volk antreten?
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02.04.2010 22:28 Uhr von Valhall26
 
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@Schwertträger: Zu deinen Kommentar "Ich frage mich, wie dumpf man sein muss, um nicht nur Neunazi zu sein, sondern auch noch gegen die eigene Führung zu rebellieren, die sich abmüht, den eigenen Verein gesellschaftsfähig zu machen."
Als erstes muss ich dir sagen, dass, wie du sie nennst, die tiefbraune Szene zwar mit der NPD aufmarschiert, trotzdem sind es aber keine NPDler oder nur wenige uund deswegen ist der Vorwurf, dass sie gegen "ihre eigene Führung" rebellieren, schlichtweg falsch da es sich um "freie" Kameradschaften u.ä. handelt!!!!
Außerdem kann ich sehr gut nachvollziehen, dass viele rechts sind und finde es keineswegs "dumpf"!!!! Denn wenn man sich die Zustände hier mal genauer betrachtet wie: zunehmende Ghettoisierung, pöbelnde Ausländerbanden usw. finde ich es richtig und vor allem auch WICHTIG, dass es welche gibt die sich diesen Verhältnissen entgegenstellen und ihre Meinung kundtun!!! Von daher kann ich nur mit den Kopf schütteln bei deinem Kommentar... Wenn man keine Ahnung hat, sollte man lieber......
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02.04.2010 22:51 Uhr von Schwertträger
 
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@Valhall26: >Als erstes muss ich dir sagen, dass, wie du sie nennst, die tiefbraune Szene zwar mit der NPD aufmarschiert, trotzdem sind es aber keine NPDler oder nur wenige uund deswegen ist der Vorwurf, dass sie gegen "ihre eigene Führung" rebellieren, schlichtweg falsch da es sich um "freie" Kameradschaften u.ä. handelt!!!!<

Es gibt ja für eine "freie Kameradschaft" zwei Möglichkeiten.
Entweder stellt die NPD die eigene Führung dar, dann marschiert man zusammen mit ihnen auf, auch wenn man nicht ganz auf ihrer Linie ist, oder.....
die NPD stellt nicht die eigene Führung dar, dann marschiert man aber auch nicht zusammen mit der NPD auf, wenn die auf einer anderen Linie fährt. Tut man´s dann doch, dann ist es billiger Opportunismus.

Und in genau die Richtung zielte mein Kommentar auch, denn mir ist durchaus bewusst, dass sich im Tross der offiziell angeleierten Aufmärsche viel sogenannte "freie" und radikalere Untergruppen befinden, die ihr eigenes Süppchen kochen oder zu kochen meinen.
Nichtsdestotrotz stellt die NPD trotzdem das demokratische Front-End auch dieser Gruppierungen dar!
Und sie nutzen es, weil sie selber kein solches haben bzw. es verboten wäre, wenn es sich zu offen zeigen würde. Ergo ist die NPD genau die Institution, die zumindest große Teile des Gedankenguts der angeblich "freien" Kameradschaften gesellschaftsfähig macht.

Also nix mit "wenn man keine Ahnung hat, sollte man...." !
Ich habe lediglich die Sache mal ein wenig weiter hinterfragt als nur bis zur Stiefelspitze.

Wenn Du schon von Motivation anfängst, dann musst Du auch mal tiefer graben, und nicht bloß willig annehmen, was die Oberfläche schillernd anbietet.
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02.04.2010 23:16 Uhr von Schwertträger
 
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@valhall26: >Außerdem kann ich sehr gut nachvollziehen, dass viele rechts sind und finde es keineswegs "dumpf"!!!! <

Es ist Dein gutes Recht, dass nicht zu finden.
Gut durchdacht ist es aber nicht.

Den missratenen Sohn rauszuschmeissen, anstatt alles zu versuchen, ihn auf die richtige bahn zu bringen, ist alles andere als klug. Aber es ist der Weg, den Du vorschlägst, auch wenn Du es nicht so explizit schreibst.


>Denn wenn man sich die Zustände hier mal genauer betrachtet wie: zunehmende Ghettoisierung, pöbelnde Ausländerbanden usw. finde ich es richtig und vor allem auch WICHTIG, dass es welche gibt die sich diesen Verhältnissen entgegenstellen und ihre Meinung kundtun!!! <

Muss man rechts sein, um sich gegen solche Zustände zu stellen??
Wohl kaum.

Das unterstellt immer, dass jeder, der nicht rechts ist, solche Zustände toll findet.
Hübsches schwarzweiss-Denken.


Woher bekommen die rechten Kameradschaften eigentlich ihr Geld?
Wer verdient das?
Und womit verdienen diejenigen das geld, dass sie rechten Kameradschaften spenden?

Da kommt es dann zu solch seltsamen Blüten, dass der Vorsitzende einer Wohnungsbaugesellschaft rechts eingestellt ist. - Eine Person, die mit ihrer "vermieten um jeden Preis"-Einstellung erst die Ghettoisierung ermöglicht hat.
Oder die Bürger, die, anstatt sich, wie es sich für anständige, sich ihrer staatsbürgerlichen Pflichten bewusste Leute gehört, mit Schwierigkeiten im Wohnhaus auseinandersetzen, lieber den Weg des geringsten Widerstandes wählen und wegziehen und damit den Weg für ein Ghetto erst freimachen? Von der Sorte sind auch viele rechts. Seltsame Ironie.

Doch zurück zum Geld.
Würde man morgen im Tage mit einem Fingerschnipp die schriftlich niedergelegten Ziele der NPD und zusätzlich die mündlich gerufenen Ziele der "freien" Kameradschaften umsetzen, säßen diese Leute plötzlich auf einem wirtschaftlichen Scherbenhaufen, denn in ihrer Radikalität würden sie ja auch die bisher gut integrierten und tadellos funktionierenden Ausländer verschrecken und zur Flucht bewegen. Und dann sähe es bitter aus mit dem großen Heer braunen Fussvolks, was recht oft ausbildungstechnisch nicht viel auf dem Kasten hat, aber dann eine Menge frei werdender Stellen besetzen muss.

Das Ganze würde sich rapide verschärfen, weil das europäische Ausland sich stark zurückziehen würde und wohl auch Deutschland sanktionieren würde, wenn wir uns Knall auf Fall weigerten, Flüchtlinge aufzunehmen. udn ncoh dazu massenhaft welche verursachen.
Denn, machen wir uns nichts vor, auch die deutschen Linken würden ja das Land verlassen. Das trifft dann auch gebildete Schichten, die nur ansatzweise links sind, sowie viele aus der Mitte, die unter einer rechten Regierung nicht leben wollen.
Das zöge dann die deutsche Wirtschaft noch stärker nach unten. Die Zahl der Arbeitslosen stiege gleichzeitig mit der Zahl der unbesetzten qualifizierten Stellen. Nicht lange, und die Unternehmen würden fluchtartig abwandern.

Was übrig bliebe, wäre ein selbstversorgender Agrarstaat auf niedrigem Niveau. Und selbst der nicht rund laufend, weil eben die Rechten keinerlei wirtschaftspolitische Richtlinien ihr eigen nennen.


Und wären diese ganzen Ultrarechten wirklich so pfiffig und würden solche Richtlinien selber erarbeitet haben, müssten sie erkannt haben, dass es ohne jede Menge unangenehmer Kompromisse nicht geht, weil Deutschland nun mal keine Insel ist, und auch kein Rohstoffland, sondern eine Exportnation. (.... wie heisst´s so schön: "Der Kunde ist König" Und Kunde ist nun mal der Rest von Europa sowie auch die USA. Von deren Verhalten uns gegenüber hängt viel ab.)
Und wenn sie die Erkenntnis dann umsetzen würden, dann wären sie nah an den Zuständen, die wir jetzt haben und ständen vor der mühevollen Aufgabe, sie zu optimieren.
Sprich: Sie wären keinen Schritt weiter als wir es jetzt auch sind.


Du siehst, man muss kein Anhänger extremer Positionen sien, um gegen pöbelnde Ausländerbanden zu sein (usw.) und mit voller Überzeugung an den herrschenden Zuständen optimieren zu wollen.

Und es ist sehr wohl dumpf, wenn man als Neunazi nicht mal zuende denkt, was man da alles munter fröhlich fordert. Da kannst Du Deinen Kopf noch so oft schütteln, Du wirst zugeben müssen, dass da was Wahres dran ist.




Ich habe übrigens mal eine Frage an Dich:
Wieso, denkst Du, sind in kleineren Dörfern Probleme mit pöbelnden Ausländerbanden seltener?

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