Nach Dresden: Gewaltbereite Neonazis unzufrieden mit NPD-Führung
Nach dem gescheiterten Aufmarsch von etwa 5.000 Neonazis in Dresden steht die NPD in der Kritik gewaltbereiter Neonazis. "Verräter" seien an der Spitze der rechtsextremen Partei, die ausgetauscht werden müssten.
In einschlägigen Foren wird bereits über Verrat an "kampfeswilligen wirklichen Kameraden" spekuliert. Die NPD versucht seit Jahren den Spagat zwischen gewaltbereiten Kameradschaften und konservativen rechtsextremen Kreisen zu bewältigen.
Während die NPD offen darüber nachdenkt, ihren Aufmarsch im nächsten Jahr nicht mehr in Dresden abzuhalten, wollen die gewaltbereiten Kameradschaften bereits am 5. März in Chemnitz aufmarschieren. Den Erfahrungen nach Dresden sind auch hier wieder rechte Ausschreitungen zu erwarten.