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Zahl der in Armut lebenden Deutschen steigt rasant an

Die Europäische Kommission hat festgelegt, dass alle Menschen, die unter 60 Prozent des mittleren Einkommens des Landes besitzen, unter die Armutsgrenze fallen. Momentan sind davon rund 11,5 Millionen Deutsche betroffen. Dies entspricht 14 Prozent der gesamten Deutschlandbevölkerung.

Besonders betroffen sind meist junge Erwachsene. Gründe dafür liegen im immer späteren Einstieg in das Berufsleben und dem Trend, dass immer mehr Jugendliche früh von Zuhause ausziehen wollen. Auch Familien mit Kindern sind bedroht, je mehr Kinder, desto eher landet die Familie in Armut.

Nachdem man damals die Pflegeversicherung einführte, ist die in Armut gelandeten Familien mit pflegebedürftigen Personen deutlich zurückgegangen. Die Politik soll zielgruppenorientierter diese Probleme bekämpfen. Die Autoren dieser Studie raten weiterhin zu einer Erhöhung von Hartz IV ab.


WebReporter: Haruhi-Chan
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Studie, Armut
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2010 11:42 Uhr von Artanis16
 
+0 | -4
 
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komische studie: Wenn man weniger als 60 % verdient, ist man arm. Das liegt am späteren Berufseinstieg...

Joa ich bin Student und schlage mich mit einem 400 € Job durch. Welcher andere Student / Auszubildene kann behaupte, dass er 60 % vom Durchschnittsverdienst verdient? Also sind alle arm, die eine Lehre /Studium machen? Was ist denn das für ein Quatsch
Ich seh mich jedenfalls nicht als "arm" an. Immerhin sind Lehrjahre keine Herrenjahre. Armut sollte anders definiert werden, meiner Meinung nach.

Wenn man also wieder alle Azubis/Studenten rausrechnet, sind wir geschätzt bei 7 - 9 % und das klingt nunmal weit weniger dramatisch als 14%

Mir scheint, da will jemand etwas auf Panik machen...

[ nachträglich editiert von Artanis16 ]
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17.02.2010 11:59 Uhr von usambara
 
+4 | -0
 
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das ist die neuer Klasse der Geringverdiener, Geringfügig Beschäftigten, Niedriglöhner

[ nachträglich editiert von usambara ]
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17.02.2010 13:15 Uhr von supermeier
 
+0 | -1
 
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Und sie steigt: tangential zur Zahl der Aufstocker und Hartz IV Empfönger.
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17.02.2010 14:31 Uhr von Genitalboy
 
+1 | -1
 
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... dass es viele Familien betrifft ist schade, wundert mich aber nicht, bedenkt man mal, dass gerade die sozial schwächeren sehr gerne große Familien gründen, warum auch immer.
(Kondom vergessen, Kindergeld)

Als Student und Azubi lebte ich auch unter´m Existenzminimum und das mit teilweise 3 Jobs nebenbei (gleichzeitig) und Arbeit während der Semesterferien.

Es ist halt leider einfach alles sauteuer, auch wenn Schüler und Studenten Rabatte genießen.
Aber grade bei Wohnheimen greifen so manche "Anbieter" echt RICHTIG zu, das ist schon auch schwer unfein.
(Ein Zimmer, Bad auf dem Gang: 200 Euro, kann´s ja nicht sein!)
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17.02.2010 15:54 Uhr von Sonnflora
 
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Hier ist der wahre Grund für das Problem: http://www.alle-religionen-vereint.com/...

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