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Stehen die Krankenhäuser bald ohne Ärzte da?

In Deutschland zeichnet sich auch für die Zukunft ein immer drastischerer Mangel an Ärzten ab.

Bisher gibt es etwa 5.000 nicht besetzte Stellen. Laut dem Marburger Bund könnte sich diese Zahl aber binnen vier Jahre verdoppeln.

Der Grund dafür sind schlechte Arbeitsbedingungen. Viele Krankenhausärzte haben eine 50-Stunden-Woche.


WebReporter: Truman82
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arzt, Krankenhaus, Marburger Bund
Quelle: www.dnews.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2010 10:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
+14 | -0
 
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Jetzt haben wir meines Wissens das teuerste Krankenkassensystem weit und breit - und alle reden davon dass das Personal zu wenig bekommt, überlastet ist und beim Patient allgemein sehr wenig ankommt. Auch die allgemeinen Ärzte jammern.
Und dann hört man wieder, dass sich alle noch zusätzlich bedienen, indem sie Leistungen falsch abrechnen, die sie nie gemacht haben.
Ja wo landet denn nun das ganze Geld - da sickert doch irgendwo etwas ab?
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17.02.2010 10:10 Uhr von Haruhi-Chan
 
+6 | -0
 
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Ein Trend der mit der Zeit gefährlich wird.
Deutschland muss in seinen Arbeitsbedingungen allgemein wieder besser werden. Leute müssen überstunden etc schieben, weil sich die Betriebe weigern neue Leute einzustellen. Das wird sich durch alle Branchen hindurchziehen, wenn sich das nicht ändert.
Außerdem muss unsere Gesundheit an erster Stelle stehen und darf nicht sein, dass andere menschen, nur weil sie Privatversichert sind vorgezogen werden.
All dies fördert eine Klassengesellschaft...
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17.02.2010 10:17 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -2
 
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@thomashambrecht: Die Verwaltung verschlingt sicherlich ne menge.

Mal ganz ehrlich wieviele wollen denn noch arzt werden und dann trotz des langen studiums so scheiß arbeitszeiten haben?

Wenn ich mir das so angucke, dann bin ich froh das ich für den NC zum Medizinstudium schon zu faul war ^^
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17.02.2010 10:46 Uhr von karmadzong
 
+1 | -0
 
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@thomashambrecht: klar sickert es ab.. frag mal nach bei den Pharmariesen und Gesundheitsdienstleistern wie Rhönkliniken.. die machen fette Gewinne und bei den angestellten kommt nix an..
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17.02.2010 11:13 Uhr von U.R.Wankers
 
+3 | -0
 
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keine Kontrolle der Medikamentenpreise: als einziges Land in der EU.

Und das einzige Institut, das Medikamente auf ihre Wirksamkeit hin untersucht, soll dicht gemacht werden,
dank einwandfreier Kooperation von Pharma-Lobby und Politik.

Das führt dazu, das viel gezahlt und wenig geleistet wird.
Das liegt aber nicht an unterbezahlten Pflegepersonal, Ärzten usw die Schicht und Nachtdienst schieben.
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17.02.2010 11:33 Uhr von Genitalboy
 
+1 | -1
 
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Hätte ich Medizin studiert, würde ich auch lieber in meiner eigenen Praxis "arbeiten" oder Schönheitschirurg werden.
Bei Ersterem muss ich quasi Nichts tun, bei Letzterem habe ich viel Arbeit UND verdiene noch richtig ordentlich daran.

Krankenhauspersonal an sich, egal ob Krankenschwester/pfleger und Ärzte haben doch die Arschkarte gegenüber Praxispersonal.

(Ausnahmen gibt es natürlich, gibt auch viele Praxen die ordentlich arbeiten. Wenn ich mir aber meinen Hausarzt so vorstelle ... "Antibiotika, nächster, UPS mal 2 Stunden mittag machen")
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17.02.2010 14:29 Uhr von Herr_Gott
 
+6 | -0
 
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Konkurenz belebt nun mal das Geschäft: wenn die Ärzte woanders bessere Bedingungen und bessere Bezahlung vorfinden, kann man denen nicht verübeln wenn sie ein solches Angebot annehmen.
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24.02.2010 10:28 Uhr von phal0r
 
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@Genitalboy: Ich sehe das eher genau andersrum. Die Praxen kriegen weniger, haben dieses komische Budget und müssen auch noch nebenher Miete zahlen, die Einrichtung, ihr Personal etc.

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