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17.02.10 07:43 Uhr
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Neuer Stasi-Fall in Brandenburg: Stadtsprecher Norbert Plaul soll Spitzel gewesen sein

In der Stadt Brandenburg an der Havel gibt es einen weiteren Stasi-Fall. Stadtsprecher Norbert Plaul soll seit seiner Arbeit für die DDR-Botschaft in Polen für die Stasi gespitzelt haben.

CDU-Bürgermeisterin Dietlind Tiemann hat Plaul umgehend den Posten des Stadtsprechers entzogen.

Pikantes Detail: Plaul war mit der Vorsitzenden der Linkspartei in Brandenburg, Kerstin Kaiser, liiert. Auch sie war Stasi-Spitzel.


WebReporter: Havelmaz
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Stadt, Fall, Brandenburg, Stasi, Spitzel, Stadtsprecher, Norbert Plaul
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2010 07:58 Uhr von BennOhnesorg
die spitze des eisbergs.

wer weis schon wieviele akten die stasi noch vernichten konnte.

schlimm genug das diese leute heute wieder in der politik mitmischen, und auch noch von vielen heute hofiert werden.
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17.02.2010 08:10 Uhr von Haruhi-Chan
Wundert mich, dass diese unmenschlichen Wesen, weil Menschen sind das nicht mehr, immer noch frei rumlaufen dürfen!?
Alle ehemaligen Stasi-Mitwirkenden gehören in den Knast, scheiß egal, wie lang das auch her sein mag.
Kommentar ansehen Und Platzek   
 
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17.02.2010 09:04 Uhr von quade34
hält schützend seine Hände über die Bande.
Kommentar ansehen @haruhi-chan   
 
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17.02.2010 09:33 Uhr von campino1601
Das ist doch Blödsinn...
Viele Leute, junge Sportler zum Beispiel, hatten gar keine andere Wahl als bei dem Quatsch mitzumachen.

Finde es allerdings auch durchaus fragwürdig, dass so Leute noch in der Politik mitmischen. Zumindest dass sie es quasi anonym/verdeckt tun, wenn jemand öffentlich dazu steht sehe ich das anders, dann kann man immer noch für sich selbst entscheiden ob man so jemanden unterstützen kann/möchte.
Kommentar ansehen in deutscher Tradition...   
 
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17.02.2010 09:54 Uhr von usambara
Kommentar ansehen ich bin gespannt, wohin diese Phobie   
 
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17.02.2010 14:59 Uhr von HateDept
insbesondere in diesem Jahr noch führt (20 Jahre "Wiedervereinigung").

@BennOhnesorg:
ja, ... wer weiß das schon.
In Regierungskreisen und bei der Birthler-Behörde geht man davon aus, dass im Prinzip keine Akten im großen Rahmen fehlen. Aus Akten, die geschreddert wurden, hat man mitlerweile u.a. erfahren, dass der Polizist, der Benno Ohnesorg erschoß, ein Stasi-Mann war - wissen ja alle.

Aus den Zahlen der Birthler-Behörde geht u.a. hervor, dass ca. 0,6% der DDR-Bevölkerung bei der Stasi beschäftigt waren.
ZUR ERINNERUNG: die Stasi bestand nicht nur aus "Spitzeln". Zu deren Aufgaben gehörte u.a. Spionageabwehr, Schutz der Botschaften, Schutz von Diplomaten und selbstverständlich auch Spionage - also Aufgaben wie bei anderen Geheimdiensten auch.

Dass die eigene Bevölkerung überwacht wurde ist sicherlich eine Besonderheit - heutzutage wäre das undenkbar ;o). Aber auch das hat seine Bewandnis. Eine flächendeckende Überwachung der Bevölkerung der DDR war mit 0,6% Bevölkerungsanteil sicherlich nicht denkbar.

Warum sollten alle ehem. Stasi-MA´s in den Knast? Weil ein ehem. Geheimdienst eines längst aufgelösten souveränen Staates sich ggf. auch unfairer Mittel bedient hat?

[ nachträglich editiert von HateDept ]
Kommentar ansehen weil   
 
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17.02.2010 18:40 Uhr von BennOhnesorg
die sed die gleichen methoden wie die nazis angewandt haben.

deshalb gehören diese leute verurteilt.

zwangsenteignung, folter, versklavung, zwangsadoptionen von kindern von leuten mit der falschen meinung und tötungen.

nur läuft die verfolgung dieser verbrecher schleppend, die sednazis sitzen wieder an den schaltstellen der macht.

wenn die bundesregierung mal die gleiche geschwindigkeit bei der vorfolgung dieser verbrecher an den tag legen würde wie sie es bei nationalsozialisten oder spinnern wie horst mahler machen würde....... aber ist ja nicht gewollt

entnazifizierung tat deutschland nach 1945 gut leider nix gelernt und keine entsed/stasisierung erfolgt.

die folgen kommen bald.
Kommentar ansehen nicht wieder der Film   
 
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18.02.2010 17:28 Uhr von HateDept
Um die DDR und alles was damit zu tun hat zu denunzieren gibt es ja u.a. die Birthler-Behörde. Die wäre vermutlich froh behaupten zu können, was Du hier schreibst, BennOhnesog. Es ist aber nicht haltbar, weil es schlichtweg nicht stimmt. Und die Ausrede, dass eben jene Beweise, dass eine SED "die gleichen methoden wie die nazis angewandt" haben soll, aus Akten hervor geht, die verschwunden sind, ist ausgelutscht.

Die jetzige Regierung jedenfalls würde sicher gern behaupten können, das die SED solche Verbrechen zu verantworten hätte - kann sie aber nicht.

Viel eher sind seit 1990 Akten verschwunden, die krumme Geschäfte der alten BRD-Regierungen aufklären könnten (aber das sind auch eher Mutmaßungen).

In der DDR gab es neben vielen guten Dingen auch ein deftiges Maß an Ungerechtigkeiten und Lügen - keine Frage. Aber vom Herrenmenschen-Denken der Nazis und den daraus resultierenden Verbrechen war eine SED weit entfernt.

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