16.02.10 22:50 Uhr
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Düren: Einbrecher stahlen radioaktives Material aus Schule

Nachdem Einbrecher durch eine eingeschlagene Scheibe in das Schulgebäude eingedrungen waren, brachen sie Schränke und Türen auf und entwendeten außer einem Notebook und einer HiFi-Anlage radioaktives Unterrichtsmaterial.

Das in einem Metallschrank verwahrte Material dient zu Messzwecken im Physikunterricht. Drei zylindrische Behälter mit Strontium, Caesium, Cobalt, Sedium und Americanium fielen den Tätern in die Hände. Das Material strahlt in unmittelbarer Nähe schwach.

Werden die Behälter jedoch geöffnet, kann die frei werdende Strahlung zu gesundheitlichen Schäden führen. Die Polizei hat die Täter aufgefordert, die Behälter zurück zu geben oder über deren Verbleib Auskunft zu geben.


WebReporter: chip303
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schule, Diebstahl, Einbrecher, Material, Radioaktivität, Düren
Quelle: www.express.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2010 23:08 Uhr von kommentator3
 
+11 | -8
 
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waren bestimmt: Iraner
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16.02.2010 23:11 Uhr von Atenjo
 
+10 | -0
 
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Wer: denkt auch das jemand so blöd ist radioaktives Material zu klauen ...
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16.02.2010 23:19 Uhr von chip303
 
+6 | -1
 
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@ Terrorstorm meine Schulzeit liegt schon ein bisschen zurück, ich glaube, der Geigerzähler wurde erst ein Jahrhundert später erfunden :)

Bei uns damals ging es streng nach Lehrplan...
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16.02.2010 23:42 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+7 | -0
 
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Und das Caesium bitte zuhause in ein einem Glas Wasser aufbewahren.

;-)
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16.02.2010 23:43 Uhr von Klassenfeind
 
+0 | -5
 
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Heftig aber echt..ich vermute einen Schülerstreich !!..Iran kann es nicht sein,weil ,das reicht nicht für irgendwas.. Diese Radioaktivität ..

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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17.02.2010 07:43 Uhr von Krebstante
 
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Legal? Soo schwach scheint es ja nicht zu sein, wenn es gesundheitsschädigend wirkt, wenn man es auspackt. Da haben wohl die Sicherheitssysteme (Tresor) in der Schule nicht gestimmt. Wer nimmt sowas mit und warum, muss ja auch gekennzeichnet gewesen sein mit dem gelben Warnschild.
Wer weiß, ob das überhaupt legal ist, sowas an einer normalen Schule zu haben. Ich kanns mir nicht vorstellen, höchstens an einer Uni vielleicht für bestimmte Fachbereiche.

[ nachträglich editiert von Krebstante ]
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17.02.2010 08:06 Uhr von IrrenhausAG
 
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Sehr verwunderlich: Ich finde es auch sehr zweifelhaft radioaktives Material an Schulen zu haben! Ich denke aber mal die Täter wussten nicht womit sie es zu tun haben.

Sie sitzen jetzt wahrscheinlich daheim, rühren mit grünleuchtenden Löffelchen ihren Siegespunsch um und saufen das Zeug, einfach weils gut riecht oder so ^^
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17.02.2010 08:50 Uhr von NoGo
 
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@Zweifler: das Material dient dem Testen von Geigerzählern. Soweit ich weiß, kommt da auch einmal im Jahr jemand von der Regierung und wiegt nach, ob noch alles da ist. Natürlich wird es im Unterricht nur extrem kurz ausgepackt, also Geigerzähler draufhalten (zuckt nur), dann den Deckel auf (Zähler tickt wild), Deckel wieder drauf. Gelagert wird das Ganze, wie auch aus der News hervorgeht in einem verschlossenen Metallschrank. Aber wie so oft, wenn jemand da dran WILL, dann kommt er auch dran. Ich denke mal, es müssen Schüler gewesen sein, sonst hätten die sich wohl nicht die Mühe gemacht. Vielleicht meinen die ja, sie können es an irgendwelche Terroristen verhökern... Oder es sind selbst Nachwuchsterroristen, die damit eine schmutzige Bombe basteln wollen.
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17.02.2010 09:10 Uhr von w0rkaholic
 
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Oh weia! Ich wette das war Doc Emmet Brown, der braucht das Zeug für seinen DeLorean!
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17.02.2010 20:56 Uhr von achim.gehr
 
+1 | -0
 
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omg: Lieber Autor,

zunächst einmal heißt es Sodium, nicht Sedium und Americium, nicht Americanum.

I.d.R. werden diese Strahler für den Unterricht in gekapselter und mit Blei (schirmt die Strahlung ab) ummantelter Form verwendet.

Die hier verwendeten Strahlungsquellen sind aufgrund der geringen Menge des eingebrachten Isotops sehr schwach.

In der Schule werden diese m.E. hauptsächlich zur Eichung von Messgeräten oder vielleicht mal zu einem "Nebelkammerversuch" zur Visualisierung von Radioaktivität eingesetzt.

Abhängig von der Art des Isotops sind in dieser "Bauform" Alpha- und Betastrahler eher harmlos, da diese die Haut kaum durchdringen.

Gefährlich können diese entwendeten Strahler allerdings sein, falls es Gamma-Strahler sind. Diese dringen tief in das Gewebe ein und können schwere lokale Schäden verursachen. Gefährlich ist hier Krebs, der entstehen kann, da dieser sich auf den ganzen Körper ausbreiten könnte.

Von den einzelnen Strahlern in der genannten Quelle kann also eine unterschliedlich gefährliche Strahlung ausgehen.
Pro Element gibt es mehrere Isotope. Da in der Quelle nur das Element und nicht das Isotop genannt wurde, habe ich mir nicht die Mühe gemacht, herauszusuchen, welche Isotope bei welchen Elementen welche Strahlung emittieren.

Mit den entwendeten Strahlern lässt sich auch nur mit großer Mühe etwas wirklich bösartiges anfangen, was ich hier auch sicherlich nicht erläutern werde.

Ich halte diesen Einbruch für eine dumme Idee von ein paar Schülern, die wahrscheinlich vorher noch irgendwelche Drogen genommen haben - und sei es Alkohol - um überhaupt auf diese Idee zu kommen.

Deren Gedanken mal gelesen:

>>Boa cool, ich bin in der verschissenen Penne eingebrochen, was nehm ich dann mit? Natürlich alles, was gleich greifbar ist: ein Notebook und einen Ghettoblaster, damit kann ich ja was anfangen und die gelben Dinger mit den coolen Zeichen mit Radioaktivität und so -verdammt sind die cool- , oder was und so, damit kann ich angeben und meinen Freunden sagen, ich kann jetzt auch ne Atombombe bauen, die nehm ich auch mit, boah cool ey<<

Und nochmal @Autor: Mit Sprengmeister spielen hat das absolut nichts zu tun, also rein gar nix boah ey. Das ist ungefähr so, wie wenn Du sagen würdest: Boah cool ey, ich kauf mir im Gashandel Wasserstoff und bau mir ne Wasserstoffbombe. Boah cool ey, damit bin ich mindestens so mächtig wie der Iran.

Mehr Bildung für Alle.

In diesem Sinne: Gute Nacht.

[ nachträglich editiert von achim.gehr ]
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20.02.2010 10:56 Uhr von datenfehler
 
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@Autor: "Ich wusste bisher gar nicht, dass Schulen so etwas haben."
Warst du nie in der Schule?!
Wenn du wüsstest wieviele Einrichtungen radioaktive Materialien haben. :) Unterm Strich ist aber alles harmlos.
Geh mit einen Messgerät mal ans Granitkopfsteinpflaster und schau, was es macht.

"Sicherlich kann man damit nicht den kleinen Sprengmeister spielen"
Du verwechselst hier Atombomben mit (in diesen Mengen) "harmlosen" radioaktiven Materialien. Die machen gar nichts. Kein Bumm, kein Puff, nichtmal bsst! Das ist auch kein Zeug, womit du eine kritische Masse, wie in einem Kernreaktor erzeugen kannst.

"aber ich denke"
echt?
"doch, das so etwas eigentlich in einen Panzerschrank gehört... "
Warum? Aus den paar Proben kannst du weder eine Bombe bauen, noch großen Schaden anrichten. Nur ein paar Strahlenschutzvorschriften verletzen...

Das radioaktive Schreckgespenst! Keiner hat Ahnung, aber jeder hat Angst. Und jeder noch so dumme Vollidiot darf mit 500PS durch die Gegend rasen und Schusswaffen als Sport sind auch kein Thema...

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