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Studie: 21-Stunden-Woche würde die Konjunktur anregen

Britische Forscher haben jetzt festgestellt, dass eine 21-Stunden-Woche außer der Lebensqualität zusätzlich auch noch die Konjunktur anregen würde.

Dann würde die Arbeit nämlich besser verteilt werden und es gäbe weniger Arbeitslose, die vom Staat unterstützt werden müssten.

Mit weniger Arbeit könnte man auch die Leistung der Arbeitnehmer verbessern, die dann wieder mehr Freude an ihrem Job hätten.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Studie, Konjunktur, Wochenarbeitszeit
Quelle: www.dnews.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2010 18:13 Uhr von Rick-Dangerous
 
+21 | -1
 
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Bin ich natürlich dafür. Ich trag mich dann mal für Dienstag und Donnerstag ein.

(Hoffentlich versaut mir der Montag, Mittwoch und Freitag-Typ nicht meine schönen Excel-Tabellen. Der Kunde braucht die nämlich nächste Woche)

Werd mal mit meiner Firma reden. Vielleicht kann ich meinen obligatorischen Zweitjob ja dann gleich bei denen den Rest der Woche machen. Würde manches vereinfachen.
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16.02.2010 18:25 Uhr von PantherSXM
 
+15 | -1
 
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Schön: wärs, aber dann hätte ich die Befürchtung das die heutigen Vollbeschäftigten bald 2 oder 3 Jobs benötigen würden um ihren Lebensstandard zu halten.
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16.02.2010 18:28 Uhr von kannon
 
+8 | -3
 
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Schöner Gedanke Mehr aber auch nicht,denn die Tendenz geht eher zur 50h-Woche!...
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16.02.2010 18:34 Uhr von Rick-Dangerous
 
+2 | -1
 
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In den meisten: Firmen und bei "schnell erlernbaren Tätigkeiten" ist die Möglichkeit bereits gegeben und ausdrücklich erwünscht auf Teilzeitbasis zu arbeiten. Logischerweise nicht für das selbe Gehalt aber im Stundenverhältnis springt zum Schluß mehr raus.

Entscheiden muss das jeder Arbeitnehmer für sich, ob ihm das Geld reicht und was ihm seine Freizeit wert ist.

Gesetzlich so etwas einzuführen und konsequenterweise Zweitjobs zu verbieten gäbe wohl der Diskussion "Wer hat mehr? Hartz oder AN?" neuen Auftrieb.
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16.02.2010 18:44 Uhr von Yes-Well
 
+5 | -1
 
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Ich finde die Idee gut. Dann bekommen alle eben noch Stütze vom Staat oben drauf, weil von 21 Stunden kann kein Mensch leben. Und keine Firma kann einem Mitarbeiter den gleichen Lohn geben wie für normale Stundenzeiten.

Ich mache in der Woche 60-80 Stunden. Naja hauptsache die Wissenschaftler nutzen Ihre 21 Stunden in der Woche sinnvoll zum durchführen von Studien -.-
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16.02.2010 23:09 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -1
 
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Wer mal selbst gearbeitet hat und zwar als Freiberufler, weiss wieviele Stunden man arbeiten muss um mit seinen Aufträgen genügend Geld zu bekommen. Bei 21 Stunden müsste man so horrende Preise für die Dienstleistungen oder Produkte zahlen, dass sie sich keiner mehr leisten könnte.
Kann sich ja jeder ausrechnen: Bruttolöhne + Arbeitgeberanteile an den Soizalleistungen + Urlaub + Krankheit + Arbeitsmaterial + Mietkosten. Dann kann sich jeder ausrechnen - dass dies was er gearbeitet hat - teurer verkauft werden muss. Das kann keiner zahlen.
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17.02.2010 00:15 Uhr von Detorice
 
+0 | -0
 
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Niederländische Modell: Warum wird sowas erforscht? Soweit ich es richtig in Errinerung habe, wird dies in den Niederlanden so praktiziert (Niederländisches Modell genannt) und die haben dadurch Vollbeschäftigung erreicht.

Anstatt zu debatieren und zu mutmaßen, sollten die einfach mal über den Rand ihrer Insel hinaus schauen :)
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17.02.2010 03:06 Uhr von wally611
 
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Ach lasst stecken gibt doch ausreichend welche mit der 0 Stunden Woche!
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17.02.2010 08:16 Uhr von John2k
 
+0 | -0
 
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Beesere Möglichkeit wäre: eine wesentlich kürzere Bäscheftigungsdauer und höhere Löhne. Bis 67 zu arbeiten ist viel zu lange, da in der Zeit auch andere Leute arbeiten könnten.
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17.02.2010 08:31 Uhr von hordiX
 
+0 | -0
 
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die new economics foundation befaßt sich aber auch gerade mit dem punkt entlohnung. wenn man schon bericht erstattet, sollte man in solchen themen auch gründlicher recherchieren und sich die leute genauer anschauen, die für diese studie verantwortlich sind.

die nämlich haben bspw. herausgestellt, daß bspw. eine putzfrau deutlich lohnender und deswegen auch höher einzustufen wäre in der entlohnung als bspw. ein banker.

oder eben ein steuerberater, der in deren ranking ganz unten angesiedelt ist.

wenn man schon einmal leute auf seiner seite hat, querdenker, dann sollte man recherchieren und nicht gleich mit füßen treten, nicht wahr?
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17.02.2010 08:42 Uhr von little_skunk
 
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@Wil: Du hast doch bereits die Gründe gannant warum es nicht geht. Warum soll jetzt irgendjemand einen Stich ziehen und genau diesen Plan durchsetzen. Damit ist niemanden geholfen. Naja den Arbeitslosen schon aber alle anderen nicht.

1. Sinken die Löhne und damit auch die Steuereinnahmen. Leider werden die Steuereinnahmen stärker sinken als dem Staat lieb ist. Damit ist das ganze schonmal nicht finanzierbar.
2. Kann man nicht einfach jeden Arbeitslosen ungelernt irgendwo hinsetzen. Es gibt bestimmte Berufe da fehlen qualifizierte Arbeitskräfte. Wenn man dort eine 35 Stunden Woche einführt, dann fehlen nur noch mehr Arbeitskräfte obwohl es ja genügend potentielle aber leider für diesen Job unqualifizierte Arbeitslose gibt.
3. Wenn du die Ausgaben senken willst, dann ist das zwangsläufig eine Deflation. Wenn du definierst, dass ein Brot nur noch halb so viel Kostet, dann ist das Geld zeitgleich im Wert verdoppelt worden. Unterm Strich ist das ein Nullsummenspiel. Der Arbeitnehmer der Bäckerei bekommt noch weniger Gehalt und kann sich damit noch weniger Leisten. Senken wir doch seine Mietkosten... Dann senkt der Vermieter eben die Löhne seiner Angestellten. Wie du siehst ist das keine Lösung.

[ nachträglich editiert von little_skunk ]
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17.02.2010 09:50 Uhr von charma
 
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@daim wie kommste denn auf den Trichter?

Wenn ich mal spaßeshalber den Gehaltsrechner hier im Internet verwende und mein aktuelle Gehalt mit dem halben Gehalt bei einer 21 Stunden Woche gegenrechne, bekomme ich netto trotz verminderter Sozialabgaben nur knappe 60% von dem raus was ich eigentlich verdienen würde. Das reicht vorne und hinten nicht.
Also entweder bist du noch sehr jung oder hast selbst noch nie gearbeitet...
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14.04.2010 17:42 Uhr von Borgir
 
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21 stunden: bedeutet auch, dass man nur noch halb so viel kohle bekommt....wie soll man da miete, auto, versicherung, nahrungsmittel bezahlen??

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