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Hartz IV: Bundesagentur für Arbeit plant Zusatzleistungen für Härtefälle

Die Bundesagentur für Arbeit hat einen Katalog mit Zusatzleistungen für Härtefälle erarbeitet und diesen bereits an das Arbeitsministerium in Berlin weitergeleitet.

Die Überarbeitung hat vor allem Rollstuhlfahrer und chronisch Kranke bei Zusatzleistungen berücksichtigt. Auch sieht der neue Katalog vor, dass getrennt lebende Elternpaare in den Genuss von Zusatzleistungen kommen.

Die Bundesagentur für Arbeit wird unterdessen mit Anträgen, in denen die Hartz IV-Betroffenen besondere Leistungen beantragen, überflutet. Allerdings wird ein Großteil nicht genehmigt werden, da kein Härtefall besteht.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Hartz IV, Bundesagentur für Arbeit, Bundesagentur, Zusatzleistung, Härtefälle
Quelle: de.news.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2010 12:53 Uhr von borgdrone
 
+9 | -4
 
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hmmm: gilt es als Härtefall , Westerwelle mit seinen äußerungen ertragen zu müssen?
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16.02.2010 13:01 Uhr von borgworld2
 
+4 | -2
 
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Wenn die Härtefälle: bei den Beispielen blieben hätten wahrscheinlich die wenigsten was dagegen.

Aber der letzte Absatz sagt doch schon wieder alles.
"Allerdings wird ein Großteil nicht genehmigt werden, da kein Härtefall besteht."
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16.02.2010 13:08 Uhr von fallobst
 
+1 | -3
 
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@ borgworld: oder die leute klagen einfach weils kostenlos und sie denken, dass sie vielleicht noch was mehr bekommen könnten. ob das gerechtfertigt ist oder nicht kannst weder du noch ich allgemein entscheiden bzw. beurteilen...
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16.02.2010 13:15 Uhr von borgworld2
 
+5 | -7
 
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fallobst: Es klagt ja noch keiner.
Es werden erstmal Forderungen eingericht.

Meiner Meinung isses fast schon ne Frechheit.
Ich bin mir sicher, dass viele wissen, dass ihnen diese Forderung die sie gestellt haben nicht zusteht und sie reichen trotzdem Anträge ein die bearbeitet werden müssen und Geld kosten.
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16.02.2010 13:31 Uhr von certicek
 
+3 | -1
 
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@ borgworld2: Sicher gibt es schwarze Schafe und Du hast Recht, darüber sollte man sich aufregen. Es ändert nichts daran, daß diese die Minderheit sind.
Deshalb mal die Frage an Dich:

Warum gibt es HartzIV überhaupt?
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16.02.2010 14:23 Uhr von anderschd
 
+0 | -1
 
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Also selbst wenn Viele: Anträge, ohne konkreten Verdacht auf Genehmigung, stellen werden die Center nicht in der Arbeit umkommen.
In diesem Fall ist der Nutzen für die oben genannten höher zu bewerten.
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16.02.2010 15:38 Uhr von gehirntumor001
 
+1 | -0
 
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@certicek: "Warum gibt es HartzIV überhaupt?"

Zwar ist die frage nicht an mich gerichtet, aber ich möchte hier trotzdem antworten... Viele haben nämlich einfach den eindruck das hartz4 eine andere art sozialhilfe ist... Das ist sie nicht! Die damalige regierung (rot-grün) hatte folgendes ziel mit hartz4 verfolgt:
"Erklärtes Ziel des Hartz-Konzeptes ist es, innerhalb von vier Jahren die Arbeitslosenzahl von vier Millionen zu halbieren. "

Das hat natürlich nicht geklappt, aber hartz4 ist trotzdem geblieben was es nunmal ist, eine reine kurzfristige übergangslösung bis man wieder arbeit hat... Es ist garnicht dafür ausgelegt, leute langfristige soziale hilfe zu bieten.

Darum sag ich immer wieder, das wir neben hartz4 eine gesonderte soziale gesetzgebung brauchen, für menschen die kurzfristig keine hoffnung oder chance auf dem arbeitsmarkt haben... Dann haben wir nämlich auch ne andere diskussion... Meinetwegen sollen die es dann hartz5 nennen... Dann kann es so aussehen das die mehrheit wahrscheinlich weiterhin hartz4 empfängt und der rest hartz5. Aber so ein hartz5 konzept würde beinahe der "frühpension" gleichkommen, weil dann wahrscheinlich kein anreiz mehr da ist um arbeiten zu gehen, aber darüber kann man sich ja streiten...

[ nachträglich editiert von gehirntumor001 ]
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16.02.2010 15:38 Uhr von gehirntumor001
 
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[ nachträglich editiert von gehirntumor001 ]

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