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Forschern gelingt es, höchste Temperatur aller Zeiten zu erzeugen

Beim Zusammenstoß von zwei Gold-Ionen erzeugten Forscher eine Temperatur von vier Billionen Grad Celsius, teilte das Brookhaven National Laboratory in New York mit.

Die nun gemessene Rekordtemperatur ist 250.000 mal so hoch, wie die Wärme im Kern der Sonne.

Die Forscher erhoffen sich mit diesem Test, mehr Aufschlüsse über den Urknall und der damit verbundenen Entstehung des Universums zu erhalten.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Forscher, Wissenschaftler, Temperatur
Quelle: www.dnews.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2010 08:40 Uhr von andreaskrieck
 
+80 | -4
 
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Dumme Frage wie mißt man so eine Temperatur?
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16.02.2010 08:42 Uhr von Haruhi-Chan
 
+17 | -7
 
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Ach du liebe Zeit.
Halt mal da den Finger dran XDDD
Schon interessant, was hier auf der Erde so alles möglich ist.
Heißer als der Kern der Sonne...unglaublich!
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16.02.2010 09:02 Uhr von schaefchen11
 
+11 | -3
 
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@andreaskrieck mit nem normalen thermometer wohl nicht. ich denke mal das wird über die wärmestrahlung gemacht, also in einem gewissen abstand wird die temperatur gemessen. in 1-2 metern abstand ist es dann nicht mehr ganz so heiß.
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16.02.2010 09:06 Uhr von MrDesperados
 
+4 | -2
 
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@andreaskrieck: Es gibt da meines Wissens nach eine Möglichkeit:

Mit einem Pyrometer -> http://tinyurl.com/...

Denke, hierbei wird es sich um eine stark modifizierte Variante von dem Messgerät in dem Wiki Artikel gehandelt haben. Die Variante dort misst wohl nur Temperaturen bis 4000 °C.

[ nachträglich editiert von MrDesperados ]
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16.02.2010 09:34 Uhr von EvilMoe523
 
+12 | -3
 
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@ andreaskrieck: Man geht auf 100 Meter Abstand zur Hitzequelle und misst die Bruchteile einer milisekunde in der das Test-Ei zum Spiegelei wird :D

Ne, ich denke mal durch Messungen und Berechnungen. Ein Gerät welches die direkte Temperatur in dieser Höhe misst, wird es sicher nicht geben :)
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16.02.2010 09:36 Uhr von Stivmaster
 
+9 | -1
 
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cool cool: mal davon abgesehn das es von dnews kommt ist es eigentlich ziemlich interessant ^^
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16.02.2010 10:07 Uhr von w0rkaholic
 
+28 | -3
 
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So ein Ding im Wohnzimmer und trotzdem: würde manche Frau noch frieren :-D
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16.02.2010 10:11 Uhr von Leondriel
 
+12 | -7
 
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Eigentlich interessant aber muss es denn immer gleich das wasauchimmer ALLER ZEITEN sein? Müssen wir unsere Nachfahren immer wieder derart einengen, dürfen sie uns nicht mehr übertreffen?

Bei der typischen Bild-"News" gewöhnt man sich ja dran, aber bei wissenschaftlichen News finde ich diese Formulierungen immer extrem unpassend.
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16.02.2010 10:33 Uhr von ramotzkie
 
+5 | -5
 
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oh man: aller zeiten meint hier wohl "bisher"
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16.02.2010 11:09 Uhr von LhJ
 
+6 | -3
 
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äh ja In ein bis zwei Meter Abstand messen?
Wohl kaum.

Hier wurden wohl per Teilchenbeschleuniger zwei Ionen zum Zusammenstoß gebracht.
Ionen sind extrem kleine Teilchen. Die Wärmestrahlung selbst bei 4 billionen Grad dürfte nichtmal 5mm betragen haben. Mal davon abgesehen, das diese Temperatur wahrscheinlich nur für einen Bruchteil einer Sekunde entstanden ist.
Mit was man sowas misst, weiß ich aber auch nicht.
Vielleicht eher durch eine Umrechnung der freigesetzten Energie in kJule oder ähnliches. Ein Thermometer wird es für sowas nicht geben.
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16.02.2010 11:24 Uhr von micha1978
 
+2 | -1
 
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hmm: Wahrscheinlich geht das nur über mathematischen Berechnungen. Man hat ja die Trümmer und kann berechnen wieviel Energie diese besitzen und daraus weiß man wieviel Energie in Strahlung umgewandelt worden ist.

Bei anderen Messmethoden würde man ja sonst immer ins System eingreifen. Zumindest bräuchte man eine indirekte Methode.
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16.02.2010 11:29 Uhr von Shedao Shai
 
+6 | -1
 
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keine wärmestrahlung: die temperatur ist hier nichts anderes als ein mathematisches konstrukt, dass mit den teilchen nicht mehr viel gemein hat. die beiden goldkerne schaffen im teilchenbeschleuniger eine enorme schwerpunktsenergie, woraus zig neue teilchen kaskadenartig entstehen. das "kälteste" was da raus kommt ist gamma-strahlung, also weit weg vom infrarot... aber aus der schwerpunktsenergie lässt sich ganz einfach mit E=k*T die temperatur bestimmen, wobei es auch wieder eine frage ist nach welchem modell man vorgeht und noch vorfaktoren in der gleichung beachten muss.
naja wie gesagt es ist eher ein medienwirksames konstrukt, da die physiker eh von der schwerpunktsenergie ausgehen.
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16.02.2010 11:47 Uhr von schaefchen11
 
+1 | -2
 
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@LhJ: warum sollte die wärmestrahlung nur 5mm betragen? hört wärmestrahlung einfach so mal auf? ich denk mal bei 4billionen grad würde auch noch in 2m abstand alles verbrennen was es auf der erde gibt.
allerdings ist die zeit,wie du schon erwähnt hast, nicht ganz unwichtig dabei, das werden nur bruchteile einer sekunde gewesen sein wo diese hohe temperatur abgestrahlt wurde.
demzufolge ist die energie die auf ein objekt in größerer entfernung auftrifft gering.
ich weiß natürlich nicht wie weit weg das messsystem war aber mit einer highpeed wärmebildkamera z.B. könnte man das bestimmt auch noch in größeren entfernungen messen
ansonsten nimmt man fotodioden für sowas.
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16.02.2010 12:05 Uhr von damagic
 
+2 | -5
 
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erderwärmung homemade.... ;o)
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16.02.2010 12:32 Uhr von alphanova
 
+5 | -2
 
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grml: warum nimmt man für solche interessanten news nicht eine ausführliche quelle, sondern den dnews schrott?
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16.02.2010 15:02 Uhr von mustermann07
 
+0 | -10
 
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16.02.2010 15:10 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -1
 
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Die Kollegen im CERN sollten doch bei ihrer Urknall-Simulationen eigentlich ebenso hohe Temperaturen erzielen. Denn der erste Augenblick nach der Entstehung des Alls (eine planksche Zeiteinheit) müsste doch die tatsächlich heisseste Temperatur gewesen sein. Oder rede ich Müll?
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16.02.2010 15:16 Uhr von supermeier
 
+2 | -0
 
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Die Optimale Temparatur: für den kurzgebratenen Ochsen vom Grill.
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16.02.2010 15:58 Uhr von EdwardTeach
 
+0 | -2
 
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Tolle sache: so ein Beschleuniger. Also mit den Temperaturen könnte man einigen Schnee zum Schmelzen bekommen. :)

Gute Idee wäre auch diese Hitzeentwicklung als Energiequelle zu nutzen.
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16.02.2010 16:55 Uhr von GLOTIS2006
 
+2 | -2
 
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Also ich hab in der Schule gelernt, dass Temperatur nichts anderes ist als Schwingung von Atomen. Und Gold-Ionen sind nichts anderes als Goldatome, denen mindestens ein Elektron fehlt. Nun, wenn ich mir jetzt überlege, dass davon zwei aufeinander geprallt sind, dann erzeugt man damit überhaupt gar keine Temperatur. Und die Strahlung, die dabei entsteht hat selbst ja auch keine Temperatur, sondern überträgt nur Energie auf die Atome, auf die sie auftrifft, welche dadurch in Schwingung versetzt werden, sprich erwärmt werden.

So ein Schwachsinn.
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16.02.2010 18:19 Uhr von Zirkular
 
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geballtes Unwissen: beeindruckend wie wenige Leute den Unterschied zwischen Temperatur und Energie kennen. Stellt euch eine kleine Metallkugel vor, die etwa 1500 °C heiß ist und hellrot glüht. Schmeißt sie einen großen Topf Wasser - das zischt einmal und gut ist. Macht das gleiche mit einer deutlich größeren Kugel und euer Topf mit Wasser verdampft.

Hier geht es um zwei Goldione, deren Energie bei weitem (ein paar kJ gegen 0.00000003 kJ) nicht an die der heißen kleinen Kugel herankommt. Nur weil beim Zusammenprall die Energie in einem winzigen Raum konzentriert ist, entsteht die hohe Temperatur.

Dass man hier sowieso nicht von einer Temperatur im eigentlichen Sinne sprechen kann, ist zumindest für Physiker selbstverständlich - also wie bereits erwähnt: Das hier ist Propaganda um etwas Werbung für sich zu machen.
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16.02.2010 22:07 Uhr von Shedao Shai
 
+6 | -0
 
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@mustermann07: das sind wissenschaftliche theorien und mathematische formeln, mit denen wir zig messbare parameter teilweise auf nachkommastellen genau vorhersagen können. wahrsagerei wäre ein rein statistisches richtig oder falsch liegen. sprich raten...
wissenschaft ist aber weit mehr als das und somit auch die uns bekannte temperatur im kern der sonne.
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17.02.2010 00:10 Uhr von wummelwumm
 
+1 | -6
 
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Urknall: Gab es den Urknall den überhaupt?
Ich glaub, die haben einen Knall.
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17.02.2010 02:09 Uhr von LhJ
 
+2 | -1
 
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@schaefchen11: Ähhh... nein.

Es besteht schon ein erheblicher Unterschied zwischen der Wärmestrahlung eines winzig kleinen Teilchens und etwas großem.

Eine Magnesiumfackel verbrennt bei ungefähr 1500 bis 2000°.
Deiner Theorie nach müsste das dessen Träger verbrennen.
Selbst du müsstest wissen, dass das nicht der Fall ist.

Winzig kleine Teile strahlen einfach nicht so weit, wie große Teile.
Das Beispiel von Zirkular mit der kleinen und der großen Metallkugel triffts da schon.
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17.02.2010 10:26 Uhr von FieteBumm
 
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Großartig: Wann ist das Projekt waffenfähig? Ich verbann schon mal meinen Flammenwerfer in den Keller ^^

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