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Drahtlose Stromübertragung wird langsam Wirklichkeit

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) arbeiten schon länger an einer Methode, die es ermöglicht, Geräte kabellos mit Energie zu versorgen. Bereits 2007 ist es ihnen gelungen, eine 60 Watt Glühbirne über mehrere Meter Distanz ohne Kabel zum Leuchten zu bringen.

Nun fanden die Forscher heraus, dass die Effektivität dieses Verfahrens steigt, je mehr Verbraucher gleichzeitig in einem bestimmten Gebiet drahtlos mit Strom versorgt werden. Es ist möglich, über eine Spule in Decke oder Fußboden alle in einem Raum befindlichen Geräte zu versorgen, je mehr desto besser.

Die Forschungen beweisen, dass drahtlose Übertragung nicht nur für Signale sondern auch für Energie genutzt werden kann, bis zur Entwicklung effizienterer Antennen eher für den Nahbereich, da die Leistung mit zunehmender Entfernung zur Spule abnimmt. Das MIT arbeitet u.a. mit Sony an der Vermarktung.


WebReporter: newnews2k10
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Strom, Wirklichkeit
Quelle: www.newscientist.com

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2010 14:38 Uhr von shorti-car
 
+3 | -25
 
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15.02.2010 14:39 Uhr von el_padrino
 
+19 | -4
 
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hehe: ich seh die "elektro-smoger" schon auf die barrikaden gehen. die werden wohl ein paar schlaflose nächte habe :)

@shorti
kann man nicht direkt vergleichen,induktion gibts ja schon lange,aber auf solche entfernung wars noch nicht möglich,soweit ich weiss

[ nachträglich editiert von el_padrino ]
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15.02.2010 15:02 Uhr von falkz20
 
+10 | -1
 
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das kann ich auch!! einfach eine mikrowelle in zimmergröße bauen und dann werden alle birnen glühen. auch die eigene :)

aber nicht zu lang das licht anlassen. sonst passiert sowas hier...

http://www.youtube.com/...

[ nachträglich editiert von falkz20 ]
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15.02.2010 15:48 Uhr von MBGucky
 
+5 | -0
 
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Bin mal gespannt: wie sich das weiterentwickelt.

@autorenkommentar:
[Zitat]
Und im Gegensatz zur Signalübertragung läuft diese Technologie immer besser je mehr Geräte im "Netz" sind.
[/Zitat]

Das ist leider so nicht ganz richtig. Je mehr Geräte "im Netz" sind, desto höher ist natürlich der Stromverbrauch des "Senders". Das ist bei dieser Technologie genau so wie bei der Signalübertragung.
Lediglich die Effektivität steigt. Hier mal eine Beispielrechnung mit fiktiven Werten:

Verbraucher: 100W Sender: 500W
Verbraucher: 250W Sender: 700W
Verbraucher: 500W Sender: 1000W

Wie man an diesen - wohlgemerkt fiktiven - Werten sehen kann, muss man bei 100W noch die fünffache Leistung reinstecken, bei 500W reicht schon das doppelte. Die Effektivität steigt also mit zunehmender Leistungsabnahme. Trotzdem braucht man mehr Energie, um mehr Energie zu übertragen.

[ nachträglich editiert von MBGucky ]
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15.02.2010 15:52 Uhr von little_skunk
 
+4 | -0
 
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Wirkungsgrad? Mich würde der Wirkungsgrad interessieren. Der steht natürlich nicht in der Quelle. Vermutlich mit Absicht. Angeblich soll der Wirkungsgrad sich um 10 Prozent pro zusätlichen Verbraucher steigern. Wenn er aber bei einem Gerät lediglich bei 1% liegt (erhöhung um 10% wären 1,1%), werden auch 10 weitere Geräte nicht viel daran ändern. Der Wirkungsgrad bleibt dann immernoch verdammt gering. Die restlichen 99Prozent, also der verschwendete Strom, werden aber schön von den Energiekonzernen abgerechnet.

Die Technik ist und bleibt etwas für kurze Entfernungen wo der Wirkungsgrad noch annehmbar hoch ist. Da macht sich das finanziell (Stromrechnung) wenigstens noch nicht so stark bemerkbar.

[ nachträglich editiert von little_skunk ]
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15.02.2010 15:55 Uhr von pitman-87
 
+6 | -1
 
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Cool: dann wird es leichter von Nachbarn Strom anzuzapfen :D
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15.02.2010 17:16 Uhr von saber_
 
+0 | -2
 
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zum glueck funktioniert dsa ganze mit magnetfeldern... sonst koennte man ja gleich in panik ausbrechen wegen dem elektrosmog:)
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15.02.2010 18:16 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+6 | -0
 
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Alles Blödsinn: Wer braucht sowas.
Das kann auf Dauer doch nicht gesund sein.

Ach.Scheiss drauf.Ihr macht doch eh WATT Ihr VOLT...:D
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15.02.2010 18:42 Uhr von totseinmachtimpotent
 
+3 | -1
 
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und das hat: keine gesundheitlichen Folgen ;o .... -.- selbst das bisschen strahlung jetzt ist schon schädlich, was passiert wenn du in deinem haus bald 8 Spulen hast die Energie Wireless übertragen -.- das kann doch nicht gesund sein,

^^ aber trotzdem cool.
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15.02.2010 19:29 Uhr von Conveam
 
+1 | -0
 
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Vielleicht nicht so gut? Wie siehts denn aus mit Elektrosmok bzw "gut schlafen"? Gibt ja Gerüchte ;)
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15.02.2010 20:30 Uhr von journalist2010
 
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Wenn: Mobilfunk und Handystrahlung schon so übertrieben schädlich ist und für zig Krankheitsbilder verantwortlich ist, was passiert dann erst bei drahtlosem Strom ???

Also ich bin für Fortschritt aber ich bleib erstmal bei Kabeln .D
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15.02.2010 20:51 Uhr von saber_
 
+4 | -2
 
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@journalist2010... handystrahlung ist also fuer zig krankheitsbilder verantwortlich?

dir ist aber hoffentlich schon bewusst das sich auch um deine kabel schoene felder aufbauen?

ausserdem sollte man vielleicht auch wissen das die leistung der energieuebertragung nicht sinnfrei in der luft schwebt... nur zwischen ausgang und ziel kommt es zur interaktion... und die magnetfelder wergen auch sehr ortsnah aufgebaut...immerhin will man ja nicht zuviel energie verlieren...

aber die skeptiker wissens ja besser;)
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15.02.2010 22:01 Uhr von journalist2010
 
+1 | -1
 
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@saber: du kannst doch mobilfunkmaststrahlung und handystrahlung direkt am ohr nicht mit der strahlung vertgleichen die von ummantelten kabeln ausgeht oder ????

ist mir schon klar das die nicht "sinnfrei in der luft schwebt" dannkannste aber nicht den staubsauger in der küche einstecken und im wohnzimmer saugen ohne oirgendwelche verbindungsstücke ...du hast mich falsch verstanden herr klugscheisser
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15.02.2010 23:00 Uhr von Gregor ausm Kreml
 
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Vom Prinzip her: interessant. Besonders bei Anwendungen, wo man keine Kabel verwenden kann (rotierende Teile) und auf Schleifkontakte angewiesen ist (Abrissfunken).
Allerdings dürte das z.B. mit elektronischen Hubmagneten in Konflikt treten; Das Magnetfeld der Übertragungskomponenten stört das Magnetfeld des Hubmagneten.
Da müssen die Herrschaften wohl noch etwas forschen in der Richtung.
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15.02.2010 23:42 Uhr von saber_
 
+3 | -1
 
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@journalist2010 "du kannst doch mobilfunkmaststrahlung und handystrahlung direkt am ohr nicht mit der strahlung vertgleichen die von ummantelten kabeln ausgeht ODER ????"


oder ja.... du weisst doch garnicht was fuer leitungen unter dem putz verlaufen... die leute gehen auf die strasse protestieren weil ein handymast in 5 km entfernung ist, aber genau 30 cm hinter dem kopfteil ihres bettes verlauft ne starkstromleitung....

ich hoffe dir ist auch bewusst das so ein popliger handymast mit paar W sendet... und ein rundfunkmast mit bis zu 100 kW... also quasi 100 000 mal mehr sendeleistung... aber hat sich noch keiner beschwert damals als es keine handys gab und die rundfunkmasten noch mehr leistung hatten....

achja... du musst ja quasi sterben in nem normalen haushalt wenn du schon allergisch auf handystrahlung bist... is sicher die hoelle
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16.02.2010 02:26 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Wenn ich dran denke dass wir im Tonstudio alles abschirmen und jede Stromleitung möglichst getrennt und weit entfernt von jeder Audioleitung verlegen wird mir ganz anders.
Wie wohl Plattenspieler oder Mischpulte brummen wenn die in einem solchen Feld stehen? Stört ja schon ein kleines Handy.
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16.02.2010 02:30 Uhr von DarkDome
 
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möglich klar: aber die geräte müssen einen bestimmten wirtschaftlichen faktor mitbeachten, was hier anscheinend vergessen wird!!

wie is denn der wirkungsgrad von dem kabellosen ladegerät gegenüber einem ladegerät mit kabel??

wahrscheinlich sowas von schlecht, dass sich das einfach nicht lohnt
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16.02.2010 07:33 Uhr von sv3nni
 
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also so wie sich das anhoert steht da nachher ein starker magnet im zimmer der mit einer bestimmten frequenz gepulst ist.

Eine festplatte sollte wohl da dann lieber nich in die naehe bringen sonst is aus mit den daten.
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16.02.2010 07:43 Uhr von saber_
 
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leute wenn ihrs nicht versteht dann lasst es doch...

da sind keine magnete im zimmer.... die felder die sich in sender und empfaenger aufbauen tun dies nur im resonanzfall.... und der wird schon so gelegt sein das alles andere ueber oder unterkritisch sein wird...

und der wirkungsgrad soll eigenen aussagen zufolge auch schon bei weit ueber 90% liegen und auf augenhoehe mit konventionellen ladegeraeten sein... wobei dies dann nur gilt wenn das geraet auf der spule liegt... also zb sender in der tischplatte und empfaenger auf dem tisch...
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16.02.2010 11:21 Uhr von journalist2010
 
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@saber: du willst Mikrowellenfrequenzen mit der Wirkung einer "normalen" Starkstromleitung vergleichen ?? Wo hattest du denn Physik ???????
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16.02.2010 11:29 Uhr von DarkDome
 
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wissen viele nicht: viele leute wissen einfach nicht, dass wir von der theoretischen technik schon um einiges weiter sind als viele denken!

allerdings sind diese techniken so unwirtschaftlich, weil eine lösung, wie in diesem fall mit kabel, einfach nur ein hundertstel der energie verbraucht wie die fortschrittlichere variante!

und deshalb finden solche techniken auch keine verwendung im alltag, weil man sie

1. nicht braucht
2. zu teuer sind
3. nicht umweltfreundlich gestalten kann

klar is toll sowas zu hören aber leider noch nich umsetzbar!
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18.02.2010 22:02 Uhr von CHR.BEST
 
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Soweit ich weiß, wollte Tesla die Erde selbst als Resonator für die nach ihm benannten Spulen verwenden.
Leider erwiesen sich die Streuverluste als doch zu groß, für eine wirtschaftliche Nutzung.
Außerdem - Umweltschutz kannte man damals auch noch nicht, sodaß Nebenwirkungen für Fauna und Flora erst garnicht untersucht wurden.

Aber in einem Raum mit kontrollierten Bedingungen und geringen Distanzen, könnte ich mir sowas schon vorstellen.

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