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15.02.10 13:55 Uhr
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PlayStation 3 jetzt zu 100 Prozent gehackt

Ein Hacker aus den USA hat den Kopierschutz der PlayStation 3 nach eigener Aussage komplett entschlüsselt.

George Hotz alias "GeoHot" machte den Erfolg über seinen Twitter-Account bekannt. Mit dem Hack sei nun beispielsweise die Programmierung eigener PS3-Spiele möglich.

Der 20-jährige Hotz hatte bereits vor drei Jahren durch einen iPhone-Hack Aufmerksamkeit erlangt.


WebReporter: DSco4
Rubrik:   High Tech / Konsolen
Schlagworte: Spiel, 100, Hacker, PlayStation 3, Kopierschutz, Entschlüsselung, Programmierung
Quelle: www.cynamite.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Wii und Xbox 360 wurden ja schon längst geknackt, da war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch die PS3 an der Reihe ist. Auch wenn auf http://www.cynamite.de kein Wort von Raubkopien die Rede ist - Die Software-Piraten wird´s freuen!
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen sehr schön   
 
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15.02.2010 14:02 Uhr von Katastrophenschutz
dann kann ich mir endlich giana sisters selbst für die ps3 programmieren, natürlich sehr hochauflösend in 3D.^^
Kommentar ansehen @Autor   
 
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15.02.2010 14:32 Uhr von KaneTM
"da war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch die PS3 an der Reihe ist."

Nein, war es nicht! Das eigentliche öffnen des Systems, was es den Crackern erlaubt, Raubkopien herzustellen, hat bis vor kurzem keine Sau, also die, die sowas können, interessiert!

Dann hat Sony, Helden die sie halt sind, die PS 3 Slim rausgebracht. Leider haben Sie den Linuxsupport weggelassen. Und huch: Plötzlich geht es rund, Gott und die Welt macht sich dran, die PS3 aufzukriegen, weil es halt rockt, da Linux drauf machen zu können. Und tada: Kopierschutz hinüber.

Super Eigentor, Sony. Hab ich schon gesagt und geschrieben, als sie damals bekannt gegeben haben, dass die Slim kein Linux mehr erlaubt. Aber hey, Sony braucht wohl kein Geld...
Kommentar ansehen @ KaneTM   
 
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15.02.2010 14:54 Uhr von Jerry Fletcher
wer bitte braucht linux auf der ps3 ??
gibt eh keine vernünftigen treiber um die gesammte hardware der ps3 vernünftig unter linux nutzen zu können.. da ist jeder pc von vor 5jahren besser für linux

tss
Kommentar ansehen Naja   
 
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15.02.2010 14:54 Uhr von selphiron
Dadurch werden aber die ziemlich wichtigen Systemupdates ausfallen wenn jemand gebrannte Spiele spielen möchte.Denn mit jeder neuen Version muss ein neuer Crack her.
Kommentar ansehen @Autor   
 
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15.02.2010 15:08 Uhr von Marcstefan
Der 20-jährige Hotz hatte bereits vor drei Jahren durch einen iPhone-Hack Aufmerksamkeit erlang.


Das iPhone gibt es noch keine 3 Jahre.... es waren 3 Monate, aber lustige News, die auch schon mehrere woche alt ist...
Kommentar ansehen @Jerry Fletcher   
 
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15.02.2010 15:12 Uhr von KaneTM
Sehe ich >persönlich< genau wie du.

Aber Linux ist der Grund. XBOX, XBOX 360, WII, PS I / PS II, alle ließen kein Linux zu. Und weil dass den "fähigen" Leuten nicht passt, suchen Sie nach wegen, Linux zu installieren.

Und wenn sie das schaffen, haben Sie nebenbei, ausversehen quasi, einen Weg gefunden, kopierte Spiele zum laufen zu bekommen. Das wird dann von den eigentlichen Crackern als Arbeitsmittel genutz, um Spiele zum laufen zu kriegen.

Vor der Slim hat sich einfach nieman in großem Stil dran versucht, in die PS 3 reinzukommen.
Kommentar ansehen völlig falsch   
 
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15.02.2010 15:25 Uhr von lou-heiner
wie Marcstefan schon sagte ist die news wochen alt.
der kopierschutz an sich der das interessante wäre ist nicht geknackt. er hat nur zugrff auf das system ermöglicht.

aber wie schon gesagt hat das alles nichts mit kopien spielen zu tun. davon ist man noch jahre entfernt da die keys nicht entschlüsselt werden können.

aber schön wie die ersten geifernden geilen brennkiddies schon mit den hufen scharren.
sobald das nächste systemupdate raus kommt ist diese lücke eh wieder zu.
Kommentar ansehen @ Marcstefan   
 
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15.02.2010 15:28 Uhr von EvilMoe523
In der Quelle steht, dass er 2007 schon mit dem iPhone Hack Aufmerksamkeit erweckte. Das erste iPhone erschien zudem im Januar 07.

Wo bitteschön nimmst du jetzt die Info mit 3 Monaten her? :)
Kommentar ansehen schön   
 
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15.02.2010 16:01 Uhr von lou-heiner
wie die ahnungslosen (wie immer halt) sony fanboys hier eine negative bewertung abgeben obwohl sie nichtmal ansatzweise kapiern was der junge da wirklich geknackt hat.

aber weiter so.
du bist deutschland....
Kommentar ansehen Speicherzugriff   
 
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15.02.2010 16:28 Uhr von smogm
Linux läuft auf der PS3 ja von Haus aus. Das einzige Problem dabei ist, dass Sony dieses Linux in einer speziellen virtuellen Maschine laufen lässt, um alle Hardwarezugriffe kontrollieren zu können.
Das Linux läuft also auf virtueller Hardware, die von der Virtualisierung (Hypervisor) zur physikalischen Hardware übersetzt wird.

So hatte Sony u.a. die Möglichkeit zu verhindern dass man auf den Festspeicher (Flash) der original PS3 Firmware zugreifen, oder den 3D-Beschleuniger des Grafikchips unter Linux verwenden konnte.

Jetzt ist es möglich über eine Hardwaremodifikation während des Reservierens und wieder Freigebens von Speicher über einen Linux Kernel, und dadurch über den Hypervisor, diesen beim Zugriff auf den (Haupt-) Speicher zu glitchen. Was dabei genau passiert, bzw. passieren soll ist kompliziert zu erklären.

Man kann es sich so vorstellen dass der Prozessor "gehauen" wird (um Bits bestimmter Register zu "kippen") und dadurch beim Ansprechen einer bestimmten Speicheradresse oder dem Lesen der nächsten Instruction (Instruction-Pointer) "verrutscht".
Man provoziert also durch diesen Glitch eine kurzzeitige Fehlfunktion des Prozessors.

Hierdurch kommt es wohl, wenn man den richtigen Glitchpoint trifft (mit einem Zeitfenster im ns Bereich), soweit, dass man Systembefehle ausführen kann. Also man hinter den Hypervisior auf die physikalische Hardware zugreifen kann. Was man(n) daraus jetzt macht sei mal dahin gestellt.

Ob es jetzt möglich ist die Firmware entschlüsselt aus dem Flash zu dumpen, diese zu modifizieren (mit einem Backdoor zu versehen, um während des normalen Betriebs in der PS3 Firmware unsignierten eigenen Code ausführen zu können, auch gerne als Homebrew bezeichnet) und diese frisch signiert zurück zu flashen bleibt fraglich.

Als Homebrew könnte dann auch eventuell ein ISO-Loader resultieren.

Aber ob das technisch so einfach machbar ist...
Es gibt ja noch etliche Crypto-Prozessoren, die wohl einige Programmstücke zur Laufzeit ständig entschlüsseln und die Signaturen prüfen.

Die von lou-heiner genannten "brennkiddies" könne ihre Hufen also erstmal noch ruhig halten, denn Massentauglich ist das vorerst nicht.
Wobei ich mir das recht lustig vorstelle wenn tausende Elektro-Noobs mit zitterndem Lötkolben an ihrerm PS3-Mainboard fummeln :-D

Also so lange da kein Mod-Shop ne "one-click" Lösung anbietet braucht sich Sony nicht ins Hemd zu pissen...

[ nachträglich editiert von smogm ]
Kommentar ansehen zu spät..   
 
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15.02.2010 21:38 Uhr von 619er
die Grafik von die PS3 ist nicht mehr das beste wie vor 2-3 Jahren und als Ersatz-PC ist genau so Wertlos mit nur 256mb reich nicht mal um bei Myspace reinschauen
Kommentar ansehen @619er   
 
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15.02.2010 22:05 Uhr von neotino
PS3 Cell gegen einen Core 2 Duo mit 2,4 GHz verglichen. Die OpenSource-Bibliothek „OpenCV“, die zum Test verwendet wurde, stammte dabei aus der Entwicklung der Intel Corporation. Das Ergebnis waren bis zu 27-mal schnellere Berechnungen mit dem Cell "PS3" gegenüber der 2,4 GHz schnellen Doppelkern-CPU von Intel, an manchen Firmen wird ein PS3 als kostengünstige alternstive als Cluster Netzwerk aufgebaut, eine Firma hat es sogar bis zu 1.105 petaFLOPS geschafft.
Kommentar ansehen @ neotino   
 
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16.02.2010 10:18 Uhr von U.R.Wankers
nicht so viel Fakten bitte,
das irritiert die meisten hier nur.
Da wird lieber hemmungslos geflamed.
Kommentar ansehen Firmware ausgelesen   
 
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16.02.2010 12:56 Uhr von smogm
Die Firmware der PS3 kann inzwischen von einigen Freaks ausgelesen werden.
Man ist jetzt drann mit für den Cell erweiterten PowerPC OPCode-Tabellen das Ganze zu disassemblieren und zu verstehen (der erste Schritt zur "CFW").

Auch kann das Zeitfenster für den Glitch (Pin für einen Impuls auf Low legen) größer gewählt werden.
Es muss also nicht unter 40 ns liegen. Man erzielt damit aber wohl die schnellsten Erfolge zum Einsprung in die Systemroutinen.

Das Thema bleibt also interessant.
Und mal von den Raubkopien weg:
Mit Homebrew lassen sich auch andere Dinge anstellen, die Sony keinen finanziellen Schaden zufügen.

Außerdem läuft der Eingriff eh nur auf den dicken Konsolen, die noch den Linux Support anbieten (werden nicht mehr produziert).
Dort muss das Linux-Kernel-Modul (der eigentliche Exploit) von geohot auf der PS3 kompiliert und in den Kernel geladen werden.

Also kann man nicht davon sprechen dass der Hack nur kam weil auf den Slims kein Linux mehr lauffähig ist. Die Slim bleibt davon erstmal unangetastet.

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