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Datenschutz: Behörden analysieren munter das Surfverhalten ihrer Besucher weiter

2007 hat das BKA zugegeben, Seitenzugriffe im Rahmen von Ermittlungen zu speichern. Dies wurde von Bundestagsabgeordneten und Datenschützern bekämpft. Als Reaktion auf die Proteste deaktivierte das Bundesjustizministerium die Besucherzahlregistrierung. Leider haben das nicht alle Behörden getan.

Wie ein Blogger des Blog-Kombinates Datenspeicherung berichtet, speichern Kanzleramt, Bundesnachrichtendienst, Deutscher Bundestag und Bundeskriminalamt illegal immer noch die Besucher.

Es wird vermutet, dass die erhobenen Daten nicht zu Ermittlungszwecken genutzt werden, sondern vielmehr Faulheit dazu geführt hat, dass das Registrierungstool nicht deaktiviert wurde.


WebReporter: woodfox
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Besucher, Ermittlung, Behörde, Datenschutz, Analyse, Datenspeicherung
Quelle: www.zeit.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2010 13:09 Uhr von Seyhanovic
 
+2 | -0
 
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das sind eigentlich nur die Ausreden...

wer weiß, was die wirklich mit unseren Daten gemacht haben!!!

[ nachträglich editiert von Seyhanovic ]
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15.02.2010 13:12 Uhr von Doomdayer
 
+1 | -0
 
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Versteh ich nicht.
Gibt doch viele Website-Scripte die einen zeigen wo sich die Besucher der eigenen Homepage grade aufhalten.
Oder ist da was anderes gemeint?
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15.02.2010 13:22 Uhr von woodfox
 
+1 | -0
 
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@doomdayer: stimmt. viele blogger nutzen das ja auch, unternehmen ebenfalls. die nutzung ist datenschutztechnisch auch schon fragwürdig. aber es ist halt schon ein unterschied, ob man das nutzt, um konsumverhalten oder seitennutzung zu analysieren, oder ob du die werte zur Ermittlung nutzt. Darum geht es in dem Artikel.
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15.02.2010 13:35 Uhr von willi_wurst
 
+1 | -0
 
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soweit ich mich erinnern kann, hat das bka damals nicht nur einen schlichten besuchszähler gehabt, sondern hat aktiv und systematisch überprüft wer sich hinter einzelnen anschlüssen (ip´s) verborgen hat. d.h. das das weit über das normale hinaus ging ... und das wurde eben untersagt.
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16.02.2010 08:12 Uhr von Alexander.K
 
+1 | -0
 
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IP-Adresse allein sehe ich unkritisch: Wenn das BKA nur die IP-Adressen speichert, sehe ich das noch nicht kritisch. Aber dank der Vorratsdatenspeicherung könnte das BKA über die IP-Adresse an umfangreiche Daten seiner "Besucher" gelangen.
Die Einschränkungen für den Zugriff auf die Vorratsdaten ist doch für das BKA kein Problem. Da wird schnell ein Verdacht auf schwere Straftaten konstruiert und jeder Richter gibt den Zugriff auf die Vorratsdaten ungeprüft frei.
Hoffentlich kippt das Verfassungsgericht die gesamte Vorratsdatenspeicherung.

P.S Was ist ein "Blog-Kombinat"?

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