Integration einmal anders - Rotterdamer Arbeitslosenprojekt startet durch
Frei nach dem Motto "Jeder kann irgendetwas" haben Politiker im niederländischen Rotterdam ein Pilotprojekt gestartet. Gründe waren zum einen alarmierende Arbeitslosenzahlen, andererseits unerledigte Arbeiten in öffentlichen Bereichen, für die keine Gelder vorhanden waren.
Über die Firma "Werkland", die für ihre Mitarbeiter Geld von der Stadt erhält, müssen Arbeitslose derzeit in Supermärkten den Kunden die Tüten packen. Darüber hinaus gibt es ein sprachliches Schulungsangebot. Selbst eine Heimarbeits-Telefonzentrale hat die Stadt auf die Beine gestellt.
Für die dort Angestellten, die circa 1.000,- Euro netto für ihre Tätigkeiten bekommen, muss die Stadt keine Sozialhilfen mehr zahlen. Außerdem, so der Initiator Dominic Schrijer, werden die Arbeitslosen oder weniger Qualifizierten mehr und besser in die Gesellschaft integriert.