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USA: Gezielte Tötung von Terroristen sinnvoller als Gefangennahme?

Nach einem Bericht der "Washington Post" tendieren die US-Geheimdienste im Anti-Terrorkampf zu einer gezielten Tötung von Terroristen. Dutzende El-Kaida-Führer seien inzwischen getötet und nicht gefangen genommen worden.

Die USA argumentiert dabei mit der eigenen Sicherheit, einer verbesserten elektronischen Überwachung und der Problematik bei der Unterbringung von Gefangenen.

In dem Zeitungsbericht gibt es allerdings auch Kritik über die radikale Vorgehensweise. Durch das gezielte Töten könnten wichtige Informationen von mutmaßlichen Terroristen verloren gehen.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Terror, Kampf, Terrorist, Geheimdienst, Tötung, Gefangennahme
Quelle: www.n24.de

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2010 06:55 Uhr von Stivmaster
 
+6 | -17
 
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15.02.2010 07:43 Uhr von Bokaj
 
+28 | -8
 
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Rechtsstaat? und auch unschuldige werden ohne Gerichtsverhandlung bestimmt auch getötet.
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15.02.2010 07:43 Uhr von John2k
 
+18 | -4
 
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Wer sind diese Terroristen und: warum verändert sich nach mutmaßlichen oder versuchten Anschlägen alles positiv in Richtung Regierungswünsche?
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15.02.2010 07:50 Uhr von DeusAmat
 
+40 | -8
 
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schnell - einfach - und ohne viel Aufsehen: Stell dir vor du lebst irgendwo in der Wueste im Irak, gehst einem ganz normalen Leben nach und ploetzlich kommt ein US General und sagt du bist Terrorist und toetet dich. Wer kontrolliert eigentlich die Amerikaner wen sie da alles umbringen? Vielleicht sind es nur Geschaeftsmaenner die nicht die gleichen Ansichten der Amerikaner vertreten was Oel angeht.
Natuerlich sehr praktische fuer die Amis, da sie so unliebsame Leute schnell - einfach - und ohne viel Aufsehen aus dem Weg raemen koennen.
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15.02.2010 08:00 Uhr von usambara
 
+20 | -11
 
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ach so die betroffenen Länder werden gar nicht mehr gefragt.
Man stelle sich vor, man hätte um die Attentäter vom 9/11
zu töten einfach eine Hamburger Häuserzeile weg gebombt.
So tötete die USA potenzielle Terroristen zu Weihnachten im Jemen: http://www.youtube.com/...
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15.02.2010 09:16 Uhr von wordbux
 
+12 | -7
 
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Terroristen: Wenn die US-Amis sagen das ist ein Terrorist dann muss das so sein, oder wie ?
Wer gibt den selbsternannten Weltpolizisten eigentlich das Recht dazu ?
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15.02.2010 09:18 Uhr von uhrknall
 
+8 | -7
 
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Sind die, die den nahen Osten momentan mit Bombenterror überziehen, keine Terroristen?
Noch eine Bestätigung für mich, dass der Widerstand in diesen Ländern LEGAL und RICHTIG ist.

Immer wieder empfehle ich gerne das Buch "Warum tötest du, Zaid?" von Jürgen Todenhöfer. Er ist selbst auf eigener Faust in den Irak gereist und beschreibt, was dort wirklich abgeht. Sollte man unbedingt gelesen haben.
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15.02.2010 09:28 Uhr von LLCoolJay
 
+6 | -5
 
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Legislative, Executive, etc. Richter und Henker in einem. Da spart man sich sogar noch Personal.

Und auf diese Art und Weise wollen die USA Afghanistan Frieden und Demokratie bringen? Unliebsame / gefährliche Personen einfach ermorden?

Und abgelehnt wird das noch nicht mal mit der Begründung der Gewaltenteilung, sondern das Informationen verloren gehen?

Das ist wirklich traurig.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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15.02.2010 09:46 Uhr von JesusSchmidt
 
+11 | -15
 
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The Exploited - FUCK THE USA: There really is nothing nice about USA
You go to the hospital you have to pay
The dollar is the language that they all speak
they don´t really bother about the radiation leak

FUCK THE USA

They keep their secrets undercover
the rich don´t bother about those that suffer
this ain´t the land of milk and honey
cause all they want is money money money

FUCK THE USA

Nuclear bombs are fuck all new
you´d better start running when they drop on you
run into a shelter, play hide and seek
cause when you die your body reeks

FUCK THE USA

There really is nothing nice about USA
You go to the hospital you have to pay
The dollar is the language that they all speak
they don´t really bother about the radiation leak

FUCK THE USA
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15.02.2010 09:47 Uhr von FlatFlow
 
+4 | -7
 
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tja: Mord kann man auf keine Art und Weise Rechtfertigen, oder ist eine gezielte Tötung kein Mord?
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15.02.2010 09:55 Uhr von ToBeDe
 
+6 | -4
 
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Drogen? FlatFlow? Öhm also wenn hier in Deutschland durchkommt das Flugzeuge in welchen sich möglicherweise Terroristen befinden abgeschossen werden dürfen ist das auch ok? Wenn mögliche Terroristen also du einfach abgeknallt wirst?

Es geht hier einfach auch darum das niemand hinterher nachweisen kann wer Terrorist ist und wer nicht. Jeder ist unschuldig bis ihm seine Schuld bewiesen ist kennst das nicht? Oder haben Menschen in anderen Ländern keine Rechte bzw hat Amerika das Recht die Rechte in anderen Ländern so zu gestalten wie sie es für nötig halten? Ach ich hab ja vergessen das machen die ja schon seit eh und je :D
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15.02.2010 10:11 Uhr von SystemSlave
 
+8 | -5
 
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Natürlich ist das sinvoller: So kann später keiner sagen er war kein Terrorist oder sich nicht herrausstellen das es nur ein armer Bauer war mit ner AK47 um seine Familie vor den US-Terroristen zu beschützen.
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15.02.2010 10:39 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -1
 
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ToBeDe: Du hast Fatflows Kommentar falsch verstanden (reine Vermutung natürlich) ;-)
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15.02.2010 11:10 Uhr von Jana86
 
+7 | -4
 
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Blind durch die Welt: Ich dreh gleich durch, in Deutschland ist die Todesstrafe verboten...und 15 Jahre, also lebenslänglich, bekommt man nur, wenn dem Richter das Geständnis auf die Nase gebunden wird, also nur, wenn es wirklich keinen Zweifel gibt, dass der Täter 100%ig schuldig ist und im sogenannten "Anti-Terrorkampf" darf man diese sogenannten "Terroristen" einfach so ermorden, einfach so? Nach welchen Kriterien wird denn da vorgegangen? Oh, der hat nen Bart und schwarze Haare, der ist Terrorist?? Ich dachte die Amis sind so schlau?? Wer entscheidet denn da, dass diese Menschen sterben müssen und vorallem wie bzw. wann? Werden sie sofort erschossen, wenn sie gesichtet werden? Also, ich bin 23 und fange mit meinem normalen Verstand schon an diesem neuen Vorgehen zu zweifeln...ich habe selber nicht so die Ahnung von Politik...es gibt bestimmt Leute, die schlauer sind und ein größeres Hintergrundwissen besitzen..wieso sitzen die immer noch auf ihrem Arsch?? Wie können Menschen überhaupt zugucken?? Wir sind doch alles Menschen und von Gott...wer gibt denn den Amis das Recht, anderen Menschen das Leben zu nehmen...mann kann doch nicht vom Gesetz das Töten verbieten und dennoch mit dem Gesetz töten.
Ich finde keine Worte mehr dazu....schlaue Menschen (die Regierung) mit einer Menge Macht begehen die größten Verbrechen und WIR gucken zu...
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15.02.2010 11:15 Uhr von Phoenix88
 
+9 | -2
 
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was die eigentlich alle wollen terroristen töten..
diese sind doch selber finanziert durch die geheimdienste...
die terroristen gibt es nur um für die öffentlichkeit gründe zu finden krieg zu führen..es geht der usa.ums öl /drogen!!! mit barack obama und seinen homobrüdern von dem bilderbergclub sollte man liebre kurzen prozess machen..

[ nachträglich editiert von Phoenix88 ]
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15.02.2010 11:55 Uhr von Loxy
 
+8 | -3
 
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Wenig überraschend: Personen als "Nichtmenschen, Monster und/oder Schädlinge" zu definieren und ihnen so ihre Rechte als Menschen abzuerkennen - in unserer heutigen Zeit ist der Begriff "Terrorist" (aber auch z.B. "Kinderschänder") dazu mittlerweile perfekt geeignet - ist kennzeichnend für einen faschistischen Militär- und Machtapparat. Die Ermordung jener Gebrandmarkten ohne Rücksicht auf Recht und Gesetz - diese gelten ja nicht für die Nichtmenschen - ist letzten Endes nur eine logische Konsequenz der vorangegangenen Durchsetzung der faschistischen Theorie, die überhaupt erst die Grundlage gelegt hat.

Jeder sollte sich bewusst sein, dass wenn er Terroristen, Kinderschändern usw. das Recht auf Leben und Unversehrtheit etc.abspricht, seine eigenen Rechte (und die seiner Kinder) was das angeht, gefärhdet.

Mördern, Vergewaltigern, Amokläufern und jeglichen anderen schwersten Verbrechern diese Rechte zuzugestehen enspringt somit nicht in erster Linie einem naiven "Gutmenschentum", sondern ist ein weit in die Zukunft vorausschauender, weiser Egoismus.
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15.02.2010 12:51 Uhr von U.R.Wankers
 
+6 | -3
 
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die Idee hat einen Haken: es führt zu rapiden Mangel an Politikern.
Die größten Terroristen sind die, die am lautesten Freiheit und Menschenrechte schreien.
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15.02.2010 12:52 Uhr von Andreas-Kiel
 
+5 | -2
 
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In bestimmten Situationen kann ich mir das schon: vorstellen.

In D gibt es ja auch den "finalen Rettungsschuss".

So etwas muß aber natürlich in sehr engen Grenzen gehalten werden (Die Person ist definitiv ein Terrorist - wenn sie nicht aus dem Verkehr gezogen wird, sterben viele andere Menschen - man kann sie nicht "normal" festnehmen und es gibt keine andere Möglichkeit etc.) und muß kontrollierbar sein - und da zweifel ich doch sehr an den USA.

Da haben dann einige wenige Menschen sehr viel Macht und das kann nur schief gehen.
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15.02.2010 13:10 Uhr von Shabout
 
+6 | -1
 
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Die USA entfernen sich: in ihrem Krieg gegen den Terrorismus immer weiter von ihren eigenen vorgeblichen Zielen und Prinzipien. Letztendlich ist der asymmetrische geführte Krieg gegen den Terror mit militärischen Mitteln nicht zu gewinnen. Die USA verlieren nicht nur den Krieg im militärischen Sinn, sondern auch noch den Rest ihrer moralischen und politischen Glaubwürdigkeit. Mit einem Staat, der mehr als die Hälfte der Summe aller Rüstungsausgaben der übrigen Welt, für eigene Rüstung ausgibt, kann irgendwas nicht stimmen.
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15.02.2010 13:33 Uhr von hundheim
 
+5 | -3
 
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Obama hat es angeordnet. Die NY Times berichtet, dass Obama die gezielte Tötung persönlich angeordnet hat, damit er keine Probleme mit den Gefangenen bekommt.
Das hat Obama mit Hitler gemeinsam. Beide ordenten an, keine Gefangene zu machen.
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15.02.2010 13:45 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -2
 
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Andreas-Kiel: Nein. Und zwar ein striktes, konsequentes "Nein".

Wer entscheidet denn wer eine "Gefahr für die Allgemeinheit" ist?

Wenn in USA jemand zum Tode verurteilt wird, gibt es Gerichtsverfahren. Es gibt (mindestens) einen Kläger, Verteidiger, Richter, etc. Teils auch noch Geschworene.
Und ganz wichtig... der Angeklagte selbst hat das Recht
zu sprechen. Zum Zeitpunkt der Verhandlung ist der Angeklagte ausserdem normalerweise inhaftiert.

Wenn schon gesagt wird, das man überlegt Menschen gezielt zu töten, weil das effektiver ist als sie festzunehmen vermute ich mal das diese Person auch keine faire Gerichtsverhandlung bekommt. Von einer ordentlichen Anklage, deren Verlesung oder gar einem Verteidiger gar nicht zu sprechen.

Von daher ist ein Mord in jedem Fall nicht das beste oder gar das richtige Mittel.
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15.02.2010 14:25 Uhr von bigdaddy2
 
+4 | -1
 
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ich sag nur: hätte adolf seinen 2 weltkrieg auch als friedensmision verkauft, wär keiner angeklagt worden wegen massenmord.

ich glaube im 21 jahrhundert müßte man langsam was aus der geschichte gelernt haben das sowas schießwütiges nicht gerade förderlich ist für den weltfrieden.

hoffe das afganistan zum zweiten vietnam für die amis und deren verbündete wird, auch wenn ich ein deutscher bin und wir auch dort sind.

aber was haben uns diese menschen angetan, das wir jetzt den amis da unten helfen müssen krieg zu führen?

[ nachträglich editiert von bigdaddy2 ]
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15.02.2010 14:32 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@ LLCoolJay: Dann bist Du auch gegen: z.B. den finalen Rettungsschuss in D?

In diesem Fall befürworte ich so etwas nämlich (direkte Rettung einer Person vergreichbar mit Notwehr bzw. Nothilfe).

So wie es von einigen in den USA vorgeschlagen wurde, geht es natürlich nicht und das hatte ich ja auch geschrieben. Da wäre Mißbrauch ja fast schon vorprogrammiert, da die Kontrolle sehr schwierig wäre.
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15.02.2010 14:34 Uhr von Andreas-Kiel
 
+1 | -2
 
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@ InfectedMushroom: Ich hatte doch geschrieben, daß genau die Definition und die Kontrolle die Probleme sind, weswegen so etwas nur schiefgehen kann und garantiert mißbraucht wird.
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15.02.2010 14:42 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@ bigdaddy2: Teufel oder Beelzebub? Ich habe viel über die afghanische Bevölkerung gelesen und der Hauptkontext war, daß sie Ihre Ruhe und endlich keine Angst mehr haben wollen.

Das Problem sind aber größtenteils die Taliban, die keinerlei Kompromisse eingehen und diverse Bevölkerungsteile massakriert haben.

Daß man die Bevölkerung von den Taliban beschützen / befreien sollte, steht für mich außer Frage. Allerdings gefallen mir die Methoden auch nicht.

Meines Erachtens sollte man lieber ein Polizei- und Armeeteile in friedlichen Ländern ausbilden und dann die Afghanen von "eigenen Leuten" beschützen lassen. Dann würde es auch nicht diese Problematik zwischen Nato und Afghanen geben.

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