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Nicht rechtens: Kündigung wegen Kritik am Arbeitgeber im Internet

Ein Arbeitnehmer aus der Automobilbranche hatte im Internet seinen Arbeitgeber stark kritisiert. Unter anderem warf er ihm "verschärfte Ausbeutung" und "menschenverachtende Jagd auf Kranke" vor.

Der Chef hatte dies mitbekommen und seinen Angestellten daraufhin gekündigt. Nachdem der Angestellte geklagt hatte, entschied das zuständige Landesarbeitsgericht, dass Kritik am Arbeitgeber legitim ist, solange dies mit der im Grundgesetz festgehaltenen Meinungsfreiheit vereinbar ist.

Der Angestellte wiederholte daraufhin seine Kritik erneut im Internet und wurde wieder gekündigt. Zusätzlich wurde eine Abfindung angeboten. Das Landesarbeitsgericht erklärte erneut die Kündigung als unzulässig.


WebReporter: BoltThrower321
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Kritik, Arbeit, Kündigung, Arbeitgeber
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2010 10:21 Uhr von deerand
 
+1 | -9
 
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Wenn er meint, dass solche Arbeitsumstände vorliegen, warum fechtet er denn seine Kündigung an???
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14.02.2010 10:30 Uhr von BoltThrower321
 
+8 | -0
 
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@deerand: Vielleicht um nicht arbeitslos zu werden? Oder weil andere Jobs gerade nicht moeglich sind?
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14.02.2010 10:45 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -1
 
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Der Mann: dürfte auf seiner Arbeit,nicht mehr "viel zu Lachen" haben. Wenn die Arbeit so "Scheiße" ist,hätte ich mir lieber ´ne fette Abfindung erstritten,statt auf Wiedereinstellung zu klagen.
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15.02.2010 10:10 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -0
 
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Recht hat er: der Arbeitnehmer.

Viel zu Lachen wird er auf der Arbeit wirklich nicht haben. Andererseits wird der Arbeitgeber sich hüten ihn zu schikanieren, da der Mann ja schon 2x geklagt und Recht bekommen hat.
Wenn er jetzt also z.B. wegen Mobbing klagt sind die chancen recht hoch das er den Prozess gewinnt.

Selbst wenn es nicht so ist hat der Mensch doch eine Vorreiterrolle in dem Betrieb übernommen. Wenn tatsächlich wahr ist was er im Internet geschrieben hat wird der Betrieb seine Methoden wohl auch ändern.
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16.02.2010 00:12 Uhr von EifelundArdennen
 
+1 | -0
 
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Aha das war richtig! Es wird viel zu wenig kritisiert und es gibt noch viel zu viele
Unternehmer, die sich wie Wildschweine oder brünftige Hirsche in ihren Unternehmen aufführen. Das sind auch die, die der Ansicht sind, die Löhne der Arbeitnehmer seien viel zu hoch. Die hätten gerne Zustände, wie ich einen Boß kennengelernt hatte, der der Ansicht war, die Leute müßten noch Geld mitbringen, dass sie bei ihm arbeiten dürften. Das sie ja eine Ehre. Und von dieser Sorte Unternehmer gibt es momentan viel zu viele.

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