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13.02.10 16:26 Uhr
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Kanada: Eine Nation der betrogenen Indianer

[Bild: Kanada: Eine Nation der betrogenen Indianer]

Kanada gilt als die Nation der großen Freiheit und der Draufgänger. Aber Kanada hat ein dunkles Kapitel im Geschichtsbuch, wodurch die Nation auch als Land der betrogenen Indianer bekannt ist. Auch bei den Olympischen Spielen 2010 mussten sich die First Nations erneut auf einen Kuhhandel einlassen.

Etwa 1850 wurden die ersten Residential Schools eröffnet. In diesen internatsähnlichen Schulen wurden ausschließlich Kinder der Ureinwohner untergebracht. Die Kinder wurden hier zu "gewöhnlichen" Kanadiern umerzogen. Erst um 1980 schlossen die letzten Residential Schools.

Heute erinnert man sich in Kanada ungern an dieses Geschichtskapitel, aber die Vergabe der Olympischen Spiele an Vancouver hat die missliche Lage der Indianer sogar noch extrem verschlechtert. Es gibt 373 Prozent mehr Obdachlose in und um Vancouver. 200.000 Indianer sehen sich von Arbeitslosigkeit bedroht.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte / Schlagzeilen
Schlagworte: Nation, Kanada, Indianer, Olympische Winterspiele, Sympathie
Quelle: kurier.at
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Zum Video: offizielle Entschuldigung der Regierung (2008) für das Unrecht, welches den First Nations People in den Residential Schools angetan wurde. Residential Schools nannte man im Kanada Schulen, die von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die Jahre um 1980 betrieben wurden. Es handelte sich um internatartige Schulen, die ausschließlich von Kindern der kanadischen Ureinwohner, also der First Nations, der Inuit und der Métis, besucht wurden.
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Brot & Spiele...   
 
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13.02.2010 16:39 Uhr von Katzer
Auf die Gefahr hin, dass ich mich irre, aber sollten die Olympischen Spiele nicht eher (zumindest temporär)Arbeitplätze bringen?
Kommentar ansehen glaubst Du...   
 
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13.02.2010 17:06 Uhr von Raptor667
das es beim IOC noch um Sport geht und das es bei denen ohne Bestechung zu geht?
Ich nicht....
Kommentar ansehen @Autor   
 
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13.02.2010 17:13 Uhr von 08_15
klasse Artikel und mit vollem Respekt: Gut umgesetzt!

Das habe ich nicht gewusst. Danke!
Kommentar ansehen @08_15   
 
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13.02.2010 17:14 Uhr von Sijamboi
Danke sehr!
Kommentar ansehen @ sijamboi - unvollständig   
 
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13.02.2010 18:29 Uhr von fallobst
wiki: http://de.wikipedia.org/...
"Vielen Eltern war das Problem bekannt, aber sie fürchteten Repressalien und der Canadian Family Allowance Act von 1944 enthielt ihnen zudem eine Art Kindergeld vor, wenn sie diese Kinder nicht zur Schule schickten. In der Folge bekamen sie die kulturellen Gegensätze zu ihren Kindern mit jedem Jahr der Indoktrination deutlicher zu spüren. Außerdem lernten die Kinder Dinge, die im Umkreis ihrer Eltern nicht zu gebrauchen waren.

Die Schulen ihrerseits waren schlecht ausgestattet, viele Lehrer ihrer Aufgabe nicht entsprechend ausgebildet. Die Zustände wurden inzwischen als so katastrophal wahrgenommen, dass das Ministerium 1969 die Schulen in eigener Regie führte, und sie den Kirchen entzog.

Doch den Eltern war nicht daran gelegen, die Schulen einfach zu schließen, sondern sie sollten sich ändern. Im Norden von Alberta protestierten 1970 Eltern gegen die Schließung der Blue Quills Indian School und übernahmen sie schließlich in eigener Regie. Noch 1979 existierten 12 Residential Schools mit zusammen 1.899 Schülern. Die letzte wurde 1996 in Saskatchewan geschlossen."
Kommentar ansehen @fallobst   
 
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13.02.2010 18:33 Uhr von Sijamboi
Was heißt hier unvollständig? Mir stehen nur 500 Zeichen zur Verfügung im Kommentarfeld. Wer sich weiter informieren möchte, kann ja Google befragen. Finde Deinen Kommentar bez. "unvollständig" reichlich überflüssig.

PS: und was nicht in der Quelle steht, darf ich sowieso nicht in der News verwenden, wenn Du darauf abzielst. Solltest Du inzwischen auch wissen.

[ nachträglich editiert von Sijamboi ]
Kommentar ansehen @ sijamboi   
 
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13.02.2010 21:38 Uhr von fallobst
dann benutz doch bessere quellen. natürlich ist deine news vom niveau und der thematik schon im verhältnis zu anderen news hier ganz oben anzusiedeln, aber bei solch wichtigen sachen sollte die news auch akkurat sein und eben nicht gewisse lücken aufweisen. nimm die kritik nicht persönlich nur ich fand es sehr komisch, dass du in deinem comment quasi teile der news wiederholt hast, während andere dinge gänzlich weggefallen sind.
Kommentar ansehen Unglaublich   
 
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14.02.2010 02:30 Uhr von desideria1974
statt die Kultur versuchen zu erhalten, legen einige darauf an, sie strategisch zu vernichten. Dann nach einigen hundert Jahren werden Ausgrabungen gemacht und irgendwelche Schriften und Unterlagen gefunden. Ganz zufällig! Danach heißt es:"Wir haben eine neue Kultur entdeckt" ;P

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