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China missbilligt Besuch des Dalai Lama bei Barack Obama

Um die Beziehungen zu China nicht zu beeinträchtigen, verlangt die chinesische Regierung von US-Präsident Barack Obama auf die geplante Zusammenkunft mit dem Dalai Lama zu verzichten. Der Dalai Lama, der nach einem Aufstand Tibets seit über 50 Jahren im indischen Exil lebt, gilt in China als Staatsfeind.

Nach Obamas Auffassung ist der geistige Würdenträger eine "international respektierte religiöse Persönlichkeit". Schon im letzten Jahr hätte es die Möglichkeit eines Treffens gegeben, der US-Staatsmann verzichtete.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, gab an, dass die Beziehungen zu China gut genug seien, um weiterhin in beiderseitigem Einvernehmen über gemeinsame Pläne beraten zu können.


WebReporter: chip303
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, China, Barack Obama, Besuch, Dalai Lama
Quelle: www.abendblatt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2010 07:34 Uhr von Trueman80
 
+1 | -3
 
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Mit seiner persönlichen Meinung hat das wohl eher wenig zu tun. Wie viele grosse Staatsmänner kommt aber auch er nicht umhin, sein Fähnchen nach dem Wind zu hängen.

Und da für ihn der Zuspruch im eigenen Land und auch außerhalb seit einiger Zeit nachgelassen hat, ist diese Entscheidung eher darauf zu beziehen, das er sich bei seinem Volk und grossen Teilen der restlichen Welt wieder in einem besseren Licht präsentieren möchte.

Da wird dann auch mal eine Verschlechterung der Beziehungen mit China riskiert. Da muss halt genau abgewogen werden, was nun politisch für Obama und sein Ansehen aktuell wichtiger ist. Und nur darum gehts bei so einem Empfang.

Hat jetzt zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber mein Gedanke war gerade, warum nicht Obama ins Exil und der Dalai Lama an die Macht. Okay, nicht ganz Ernst gemeint und aus vielerlei Hinsicht sehr unrealitisch, aber im ersten Moment doch ein schöner Gedanke.

[ nachträglich editiert von Trueman80 ]
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13.02.2010 10:33 Uhr von Krebstante
 
+2 | -1
 
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Sollen sie doch. Allmählich glaube ich, dass China wegen des Dalai Lamas auch nur noch mit den Säbeln rasselt, weil sie es "müssen". Sie können das ja nicht einfach unkommentiert lassen, da würden sie ihr Gesicht verlieren.
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13.02.2010 14:43 Uhr von CrazyWolf1981
 
+1 | -2
 
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Soll China: erstmal vor der eigenen Tür kehren. Menschenrechte, Zensur und alles. Das würde in meinen Augen eher Beziehungen schädigen als ein Besuch vom Dalai Lama. Der hat wenigstens friedliche Absichten.
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13.02.2010 17:16 Uhr von halloechen
 
+1 | -2
 
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Ganz ehrlich: Warum nicht einfach China von der Welt abkapseln?
Die Chinesen brauchen UNS, die Westlichen Länder, mehr, als wir die Chinesen. Ich hab nichts gegen das Chinesische Volk, es geht nur um die Diktatoren.
Wenn die westliche Welt alle Waren aus China nicht importieren würde, wären die Chinesen am Ende, auch wenn sie jede Menge Doller/Euro Reserven haben.
Wäre ich Bundespräsident würde ich den Dalai Lama einmal die Woche einladen. Und wenn er nur auf meinen eigenen Kosten ein bisschen isst und trinkt.
Ich würde es auf den Konflikt ankommen lassen. Was wollen die denn machen? Deutschland angreifen? Dann gibts einen Bündnisfall für die NATO. Und ich bin 100% sicher, dass wir die bessere Ausrüstung haben, auch wenn China 10 Mio. oder mehr Soldaten hat.

Ich löse Konflikte normalerweise auch diplomatisch, aber die Chinesische Diktatur geht mir auf den Wecker, weil die an allem was auszusetzen haben, und das nicht erst seit gestern!

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