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Trotz Kleinkindern dreht Oldenburger Energieversorger den Saft ab

Trotz der herrschenden Eiseskälte hat die EWE einer 32-jährigen, allein erziehenden Frau mit zwei Kindern im Alter von 1,5 und vier Jahren den Strom ab. Der Grund waren wohl Altschulden, die die junge Mutter in Raten ab stotterte. Von aufgelaufenen 1.500 Euro waren bereits 750 Euro zurückgezahlt.

Nachdem auf ein Schreiben des Energieversorgers nicht reagiert wurde, wurde kurzerhand der Strom abgestellt. Die Frau beteuert, kein Schreiben bekommen zu haben. Selbst Versuche des Vermieters auf Vermittlung zwischen den beiden Parteien blieben ohne Erfolg.

Erst die Zahlungszusage der Arge veranlasste den Stromanbieter, die Energieversorgung wieder herzustellen. Der Sprecher der EWE, Reinhard Schenke erklärte, dass der Zeitpunkt der Sperrung sehr unglücklich gewählt und jeder Fall genau abgewogen werde.


WebReporter: chip303
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Energie, Rechnung, Kleinkind, Oldenburg, Energieversorger
Quelle: www.nwzonline.de

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12.02.2010 14:45 Uhr von quade34
 
+5 | -10
 
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Stromabschaltung: ist nach BGB eine ganz normale Sache. Wenn aber die Leute ihr Geld für diesen Zweck anderweitig ausgeben "müssen" und versäumen den notwendigen Antrag auf Übernahme zu stellen, dann muß man nicht auf die Firma schimpfen, sondern einfach mal den Leuten klar machen , was sie zu tun haben. Es kann nicht sein, dass sich alle möglichen Leute in ihrer Unbedarftheit herausreden, wenn sie für die alltäglichsten Handlungen keine Verantwortung zu übernehmen gedenken. Der Gutmensch stützt diese Handlungen, indem er das System beschimpft, ohne über die ganz normalen Dummheiten nach zu denken.
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12.02.2010 15:19 Uhr von quade34
 
+3 | -3
 
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Sozialisierung: aller Kosten zu Lasten aller, ist des Gutmenschen Traum. Sogar in der wunderbaren, sozialfürsorglichen DDR wurde der Strom gesperrt, wenn nicht gezahlt wurde. Da gab es nix vom Amt, sondern Arbeitsverpflichtung am Band in der Industrie. Mal nachdenken, was heute alles für die Menschen in ihrer Not getan wird. Nur mit dem Unterschied, dass man selbst etwas unternehmen kann um der Misere Herr zu werden. Man sollte die Armen der DDR nicht unter den Teppich zu kehren versuchen. Sozialismus ist immer etwas Schönes für die Kader.
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12.02.2010 15:26 Uhr von Raptor667
 
+5 | -2
 
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was zählt ist die reine Profitgier. Welches Schicksal hinter einer Nummer steckt (was anderes sind wir eh nicht mehr bei den großen Unternehmen) ist belanglos und trägt nicht zum Profit bei.
Alleinerziehende Mutter mit klein Kinder...wie soll die Frau bitte Arbeiten gehen?
Aber immer schön weiter auf die Hauen die eh nix mehr haben...ich wünsche jedem der die Hartz Fear empfänger nieder macht selbst in Hartz Fear zu rutschen...aber da kommt ja gleich wieder die Aussage wer Arbeiten will findet auch welche. Klasse..super...aber zu welchem Preis? Wenn ich ehrlich bin...wenn meine Gesundheit es zulassen würde und ich müsste ne Stelle annehmen wo man nur 3-4€ Brutto die Std verdient...die würd ich erst mal auslachen...
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19.02.2010 12:43 Uhr von Krubel
 
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wenigstens werden hier Namen ausgesprochen: und heutzutage kann man seinen Stromanbieter frei wählen!

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