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Tauziehen zwischen Amerika und China: Washington empfängt den Dalai Lama

Am 18. Februar wird der Dalai Lama jetzt definitiv als Gast im weißen Haus erwartet. Damit richtet sich US-Präsident Barack Obama gegen die Erwartungen Chinas, das Amerika für diesen Fall mit einer "Abkühlung" ihrer Beziehungen drohte.

China sieht jegliche Geste eines Staates, die sich für das Oberhaupt der Tibeter ausspricht, als Verrat an. Allerdings hatte Obama in der Vergangenheit schon oft angedeutet, den Dalai Lama bei passender Gelegenheit offiziell zu empfangen.

Der Amerikanische Präsident musste jetzt wohl auch handeln, denn einerseits gibt es in Amerika viele Menschen, die für den Dalai Lama sind und andererseits steht Obamas Regierung immer wieder unter dem Vorwurf, sich China aus wirtschaftlichem Interesse zu beugen.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Amerika, Washington, Dalai Lama, Verhältnis, Empfang
Quelle: bazonline.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2010 09:01 Uhr von tinagel
 
+5 | -2
 
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richtig so: Hoffe Obama knickt nicht ein,
was China mit Tibet macht ist einfach nur eine Schande. Jeder Chinese sollte sich dafür schämen.
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12.02.2010 09:09 Uhr von Totes_Fleisch
 
+3 | -2
 
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Gute Aktion: Trotzdem den Dalai Lama zu empfangen. China hat sicher nicht das Recht, anderen Staatschefs zu befehlen, wen sie empfangen dürfen und wen nicht. Außerdem ist die Tibet-Geschichte eh nicht so schmeichelhaft für China und man sollte besser kleinere Brötchen diesbezüglich backen.

Wie geben die Tibet nicht wieder her? Reicht denen ihr riesiges Land und die 1,3 Mrd. Leute denn nicht? Zudem boomt die Wirtschaft ohne Ende - Was wollen die eigentlich noch? Wird Zeit das das Regime dort mal abgelöst wird, sonst sehe ich da in Zukunft noch viel Konfrontationspotenzial.
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12.02.2010 10:16 Uhr von Thimphu2003
 
+3 | -2
 
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Diese Diktatur erinnert mich an Nazi-Deutschland: Und zwar Jahr für Jahr immer mehr. Langsam aber sicher.

Je mächtiger sie werden, desto rigoroser gehen sie in der Welt vor und drücken ihre Interessen durch.

Sie sind jetzt schon Meister im

Zensieren
Verschleppen
Verhaften
Drangsalieren
Erschießen
Erhängen
Unterdrücken
Ausschlachten
Verbieten
Drohen
Säbelrasseln
Aufrüsten

Sie boykottieren praktisch alle Beschlüsse in der UN, wenn es auch nur peripher ihre Interessen betrifft.

Keinerlei aufeinander zu Gehen. Kein Handreichen. Keine Solidarität mit der Weltgemeinschaft gegen andere Verbrecherstaaten (Burma, Sudan, Iran usw.) Nur Drohen, drohen, drohen.

Und solch einem Kack-Staat lecken wir ständig die Stiefel.

Ob bei der Buchmesse in Frankfurt, wo ihnen ein Podium für ihre unsägliche Propaganda und Hetze gegen Taiwan und die angeblichen Uiguren-Terroristen gegeben wird...
oder bei Verhandlungen um Technologie(klau). Auch dort wird ständig eingeknickt.

Und dann gibt es da ein paar Nasen von der FDP-Klientelpartei, die seinerzeit den Empfang des Dalai-Lama von Angela Merkel als unklug und falsch bezeichneten. Weil Firmeninteressen vor Menschenrechte und staatliche Souveränität geht.
Man ist mir diese FDP als deutscher Bürger peinlich...

[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]
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12.02.2010 12:10 Uhr von HateDept
 
+2 | -4
 
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dieses leidige Thema ist reine Propaganda: Ja, gebt den Tibetern Tibet zurück - das ich nicht lache ...

Fragt doch mal die Tibeter, ob sie wie vor 60 Jahren, unter der Herrschaft der Mönche leben wollen!!!

China hat ganz klare Gründe für seine politische Abneigung degen den DL.
Wie würde wohl die deutsche Politik reagieren, wenn Berlusconi offiziell Horst Maler zu Gesprächen empfängt?
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12.02.2010 16:45 Uhr von Thimphu2003
 
+2 | -0
 
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@ HateDept: toller Vergleich (thumbs down)

Hier der richtige:

1) Frage die Tibeter, ob sie ihre Regierung selber wählen wollen.
Sie können ja nein sagen. Dann hättest du Recht.
Aber so...

Sie werden nicht gefragt. Sie dürfen nicht wählen. Siehst du den Unterschied?
Sie werden geknechtet. Mit scheinheiligen Argumenten. Als ob die Chinesen Tibet besetzt haben, weil sie deren Menschenrechte schützen wollten. Das ist doch ein Witz. Die Chinesen haben ganz andere Interessen.

2) Weil es vor 60 Jahren nicht gut war (wie war es denn bei uns, sind wir deshalb noch besetzt?) haben die Han-Chinesen das Recht, die nächsten 2000 Jahre über ein fremdes Volk zu bestimmen und ihnen jede Form der Selbstbestimmung zu nehmen?

Das lieber "HateDept" ist nicht nur ein Witz, das ist ein Völkerverbrechen. Ich bitte dich, das endlich zu respektieren.
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19.02.2010 15:55 Uhr von HateDept
 
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@Thimphu: ich verstehe ja Deinen Ansatz ...
... und ich habe auch schon (ich will Dich nicht beleidigen) an Stammtischen gehört - und in den darauf liegenden Zeitungen (Kurier, MoPo, BILD ...) gelesen - dass die Tibeter nicht wählen dürfen und geknechtet werden.
Wiederum ist einigen deutschen Mitmenschen die ich kenne, die in China in Stiftungen arbeiten, ebenso wie meinem chinesischen Arbeitskollegen unklar, wer die dt. Presse hier falsch informiert hat? Mir fällt auch auf Anhieb kein führender Politiker ein, der sich wagen würde, so etwas zu behaupten.

Sicher ist, dass bisher noch kein Journalist rechergieren konnte, was für Pläne der DL denn für das Tibetische Volk hat. Er äußert sich einfach nicht zu entspr. Fragen. Vielmehr äußert er, dass Tibet Chinas Wirtschaft braucht.

Nun, es kommt bei der Sache schon drauf an, aus welchem Winkel man sie betrachtet. Außerhalb von Deutschland sieht sie jedenfalls anders aus. Demnach haben die Chinesen bspw. die Tibeter von den Mönchen befreit - und nicht einfach das Volk unterworfen und das Land besetzt. Die Gerechtigkeit wird sicher auch hier gelitten haben - keine Frage - so wie in tausenden anderen Fällen bzgl. der Befreiung/Besetzung auch.
Der DL trägt aber sicher nicht zu einer friedlichen Lösung dieser Sache bei - zumindest nicht, wenn man seine bisherigen Aktinen dahingehend beleuchtet. Er ist nicht umsonst eine Art "Staatsfeind" für China.
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20.02.2010 11:29 Uhr von Thimphu2003
 
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jedes Volk hat das Recht auf Selbstbestimmung: Das kann keinem genommen werden.

Auch das südafrikanische Volk hatte ein Recht darauf. Es wurde ihnen Jahrzehnte von einer kleinen weißen Minderheit aber verwehrt.
Und... wie sieht es in Südafrika aus?

Keines der Schreckensbilder, die die Weißen vorher an die Wand gemalt haben, ist eingetreten.

Das Land ist weder im Chaos versunken, noch schlagen sich die "Bimbos" dort die Köpfe ab, wie so mancher Bure dort behauptet hat.

Das Selbstbestimmungsrecht geht nunmal vor die vermeintlichen Interessen anderer Staaten.

Das ist unumstößliches Völkerrecht und das brechen die Chinesen konsequent seit Jahrzehnten. Es ist ja nicht das einzige Recht, was sie nach ihren Gutdünken so auslegen, wie es ihnen gerade paßt.
Ob es Falun Gong oder Taiwan ist, die Meinungsfreiheit oder die unabhängige Justiz. Dort wird "für das chinesische Volk" alles mit Füßen getreten, was den Machthabern gerade paßt.

Un ddas wird sehr wohl von allen Politikern weltweit so gesehen!

[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]
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22.02.2010 13:18 Uhr von HateDept
 
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ich weiß nicht worauf Du hinaus willst: China ist ein Staat, ebenso wie etliche andere, der aus mehreren Völkern besteht. Warum sollen denn jetzt ausgerechnet die Tibeter irgendwelche besonderen Rechte haben?

Dieser Ganze Rummel um Selbstbestimmung und um einen souveränen Staat ist reine Propaganda.
Solange China von Tschiang Kai-Schek regiert wurde, bestand in den Vereinigten Staaten kein Zweifel daran, daß Tibet ein Teil Chinas ist. Erst nach dem Zusammenbruch der Nationalregierung 1949 begannen die USA, ihre Doktrin durchzusetzen, Tibet sei ein souveräner Staat.

Es gibt in Tibet 1643 Tempel – mehr als Dörfer und Städte – und die Zahl der Mönche und Nonnen, die regelmäßig gegen Völkermord demonstrieren, liegt mit vierzigtausend über der Zahl der Hochschulabsolventen.
Der Dalai Lama tingelt seit 1959 durch die Welt und redet vor Staatsoberhäuptern, Parlamenten und Friedensuniversitäten über Massensterilisation tibetischer Frauen, Massendeportation tibetischer Kinder, Massenumsiedlung von fünf Millionen Chinesen in sein Land. Nach seiner Rechnung müßten inzwischen hundert Millionen Chinesen in Tibet leben. Für keine der vorgebrachten Behauptungen von Sterilisationen und Deportationen gibt es irgendeinen Beweis.

[ nachträglich editiert von HateDept ]

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