Tauziehen zwischen Amerika und China: Washington empfängt den Dalai Lama
Am 18. Februar wird der Dalai Lama jetzt definitiv als Gast im weißen Haus erwartet. Damit richtet sich US-Präsident Barack Obama gegen die Erwartungen Chinas, das Amerika für diesen Fall mit einer "Abkühlung" ihrer Beziehungen drohte.
China sieht jegliche Geste eines Staates, die sich für das Oberhaupt der Tibeter ausspricht, als Verrat an. Allerdings hatte Obama in der Vergangenheit schon oft angedeutet, den Dalai Lama bei passender Gelegenheit offiziell zu empfangen.
Der Amerikanische Präsident musste jetzt wohl auch handeln, denn einerseits gibt es in Amerika viele Menschen, die für den Dalai Lama sind und andererseits steht Obamas Regierung immer wieder unter dem Vorwurf, sich China aus wirtschaftlichem Interesse zu beugen.