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Neuenstadt: Strenggläubige wollen das deutsche Bildungssystem nicht

Bereits Mitte 2009 hat das Regierungspräsidium Stuttgart einen Antrag auf Genehmigung der privaten Schule der Gemeinde Gottes abgelehnt, seither weigern sich viele Eltern, ihre Kinder an eine öffentliche Schule zu schicken. Einer der Gründe ist der Sexualkunde-Unterricht an öffentlichen Schulen.

Die Kinder gingen weiterhin in die Bekenntnisschule, die lange Zeit ohne Genehmigung betrieben wurde. Die Eltern haben wegen Verletzung der Schulpflicht 1000 Euro pro Kind zahlen müssen, was die meisten Mütter dazu veranlasste, gemeinsam mit ihren schulpflichtigen Kindern nach Österreich zu ziehen.

Das Regierungspräsidium hat nun einen weiteren Antrag auf Genehmigung einer privaten Grund- und Hauptschule der "Evangeliums Posaune e.V." abgelehnt, da diese die Voraussetzungen als Schulträger nicht erfülle. Außerdem sei man sich nicht sicher, ob genügend Lehrer zur Verfügung stünden.


WebReporter: suiweb
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schule, Bildung, privat, Antrag, Öffentlichkeit, Glaube
Quelle: www.stimme.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2010 19:15 Uhr von Klassenfeind
 
+12 | -3
 
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Sexualkundeuntrricht ist also das Problem Aha,aber wo ist denn da das Problem ??..Die Kinder m ü s s e n Aufgeklärt werden(zur richtigen Zeit),über zb. Schwangerschaft/Verhütung..den Vorgang und über Geschlechtskrankheiten bis hin zu HIV und Aids..!! Leute die das nicht Begreifen,sind doch von Vorvorvorvorgestern !!! Der "Liebe" Gott hätte es genau soo gewollt !!

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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11.02.2010 19:45 Uhr von shadow#
 
+16 | -1
 
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Nein, das Problem ist eher dass diese Leute religiöse Fanatiker sind, egal welchem Glauben sie angehören.
Die wollen ihre Kinder nicht nur nicht in irgendwelchen Schulfächern sehen, die nehmen sich das Recht heraus, ihre Kinder selbst indoktrinieren zu können und nehmen ihnen damit jede Chance, in gesellschaftlicher und religiöser Hinsicht soweit unbelastet aufzuwachsen dass sie sich selbst ihr eigenes Weltbild machen können.
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11.02.2010 20:21 Uhr von shadow#
 
+6 | -5
 
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@ruckzuckzackzack: "sexualkundeunterricht war bis in die 80er jahre aufgabe der eltern."

Ich halte die meisten Eltern damit für überfordert. Der Rest kommt damit oftmals zu spät.

"extranummern für irgendwelche religionsangehörige sollte es prinzipiell nicht geben."

Zu den Extranummern zähle ich auch, seinen Kindern Werte mitzugeben die sich krass gegen die gesellschaftlichen Normen richten. Deshalb halte ich die allgemeine Schulpflich für wichtig.
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11.02.2010 21:03 Uhr von Klassenfeind
 
+7 | -2
 
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Sag mal @ ruck zuck wo bist Du denn: aufgewachsen..??..hinter den sieben Bergen,bei den sieben Zwergen..wo alles romantisch und schön und rein war ????..Nur mal ein Hinweis,anfang der 80 ziger war Aids nicht bekannt,die Mädchen haben genauso abgetrieben,wie heute auch,nur eben in den Niederlanden,in Deutschland wars verboten,schon vergessen??..du tust so,als würdest du die Bibel kennen,in Wahrheit hast Du davon keine Ahnung..!!
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11.02.2010 21:47 Uhr von kingoftf
 
+4 | -0
 
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Religiöse: Spinner, die Kinder kann doch jetzt schon voll vergessen. Die sind doch garantiert zu keinerlei souialen Kontakten fähig.
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11.02.2010 23:12 Uhr von theG8
 
+1 | -0
 
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@Klassenfeind: Bitte füttere nicht den Troll! Der hat schon gegessen und muß nun ins Bett.
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12.02.2010 07:14 Uhr von supermeier
 
+1 | -0
 
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@ruckzuckzackzack: "sexualkundeunterricht war bis in die 80er jahre aufgabe der eltern"

Seltsam, in den Siebzigern wurde noch in der Schule aufgklärt.

Hier wäre doch mal das Jugendamt gefragt und die Kinder sofort den (offensichtlich geistig minderwertigen) Eltern entzogen, um ihnen ein glückliches Leben und eine geistig gesunde Ausbildung zukommen zu lassen.

Unbegreiflich dass noch heute sogenannte Eltern ihre Kinder bis zum Exzess mit spirituellem Nonsens psychisch vergewaltigen dürfen.
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12.02.2010 11:10 Uhr von theG8
 
+1 | -1
 
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@ruckzuckzackzack: Du mußt wirklich hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen wohnen... "...praktisch keine Schwangerschaften bei unter 20-jährigen..."... lol! Wo hast Du denn diese Daten ausgegraben?
Mein Vater (Lehrer) erzählt oft davon, in was für erleichterte Gesichter er schon das ein oder andere Mal geguckt hat, als er in Biologie im Zuge von Sexualkunde den weiblichen Zyklus erklärt hat (soll heißen -> da hatten Mädchen wirklich schreckliche Angst, weil sie auf einmal geblutet haben (und das wahrscheinlich nicht nur einmal) und das Thema wurde in der Familie noch nie angesprochen). Und da kann ja wohl in vielen Familien etwas ganz und garnicht stimmen. Oder befürwortest Du so eine Sexualerziehung? Bei solchen Kindern ist dann nämlich auf Grund des nicht vorhandenen Wissens viel Platz für die üblichen Märchen, die bei den Teenies so herum gehen und das verhindert nicht gerade Schwangerschaften.
Meiner Meinung nach sollten Kinder, sobald sie es verstehen können, sofort aufgeklärt werden (zu Hause UND auch noch einmal in der Schule).
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12.02.2010 23:54 Uhr von cheetah181
 
+2 | -2
 
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Oberlehrer: Ich kann jetzt nur von den christlichen Enthaltsamkeits-"Aufklärungs"kampagnen in den USA reden, aber da ist definitiv die Zahl der Teenagerschwangerschaften höher als bei uns. Und entsprechend vermutlich auch die Zahl der Geschlechtskrankheiten.

"Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach."
Und genau deshalb müssen Jugendliche auch über Verhütungsmethoden aufgeklärt werden die nicht nur aus Abstinenz bestehen.

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