11.02.10 18:30 Uhr
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Angst vor Steuersünder-CD: Welle von Selbstanzeigen

Laut "NDR aktuell" haben sich in Norddeutschland 180 Bürger selbst angezeigt, um einer Strafe zu entgehen. Der Anbieter der CD selbst muss keine Strafverfolgung fürchten.

Es soll noch diesen Monat eine Sonderkommission die Daten der Steuersünder-CD auswerten. Die Ermittlungen werden vom Finanzministerium in Düsseldorf geleitet. Die Daten auf der CD sollen 1.750 Anleger betreffen, die 280 Millionen Euro in der Schweiz durch einen Vermögensverwalter angelegt haben.

In Nordrhein-Westfalen erwartet man eine Summe von 400 Millionen Euro, in Baden-Württemberg eine Summe von sieben Millionen Euro an Steuernachzahlungen. Bei der Berechnung der Zahlen geht man nur von hinterzogenen Zinsen aus. Es werden noch zusätzliche Einnahmen wegen Verdacht auf Schwarzgeld erwartet.


WebReporter: KoRn17
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Steuer, Angst, CD, Anleger, Steuersünder, Selbstanzeige
Quelle: www.merkur-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2010 18:36 Uhr von schwesterwelle
 
+12 | -3
 
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Wie ist das? wenn Politiker auch auf dieser CD sind? Werden diese Einträge vorher gelöscht?
Ich kann mir schon vorstellen, das der eine oder andere Regierungspolitiker auch auf dieser CD steht.
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11.02.2010 18:55 Uhr von nrtm
 
+3 | -0
 
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@ schwesterwelle: auch die politiker können sich selbstverständlich selbst anzeigen...
um nicht ganz so hart rangenommen zu werden.
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11.02.2010 18:59 Uhr von schwesterwelle
 
+3 | -1
 
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Eine Krähe: hackt doch der anderen kein Auge aus.
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11.02.2010 19:01 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -1
 
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Das mit der CD ist ja gut, nur diejenigen Millionäre,die sich über ihre Immobilien Bettelarm rechnen,müssen aber auch nicht mehr bezahlen.Es liegt also noch viel im Argen in DE.33% ist der Soitzensteuersatz in De glaub ich,trotzdem zahlen die Betroffenen nie mehr als 10%..usw...
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11.02.2010 20:03 Uhr von casjopaia
 
+1 | -0
 
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Cool: Da könnte bei dem Hype doch die Bild&Konsorten mal etwas Konstruktives beitragen und einfach behaupten, dass nun auch Datenträger anderer Banken angeboten würden. Die vielen Selbstanzeigen reichen schon aus um mit fetten Einnahmen rechnen zu können. ^^
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11.02.2010 20:08 Uhr von T¡ppfehler
 
+2 | -0
 
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280 Mio angelegt, damit 400 Mio Steuern hinterzoge: Gut angelegt!
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12.02.2010 00:23 Uhr von blub
 
+0 | -0
 
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Schäuble und Merkel können sich freuen: Die Steuersünder zittern gewaltig und haben schlaflose Nächte. Welche Banken sind wohl betroffen ? Bin ich auch auf dieser CD drauf ? Diese Unsicherheit wird nun von der Regierung ausgenutzt und das Ganze hinausgezögert um so viel wie möglich Eigenanzeigen zu erzeugen. Auch wenn auf der CD 1500 Steuersünder sein mögen, durch die Unsicherheit der "Geldverschieber" werden sich wohl tausende selbst Anzeigen um einer hohen Strafe zu entgehen. Der Staat wird dann wohl das zigfache der erwarteten Steuernachzahlungen einstreichen.
Das Beste wäre, wenn es gar keine CD gäbe und alles nur ein Staatsstreich wäre um so die Wirtschaft hier voranzutreiben und die Staatsverschuldung zu verschmälern.
Bei jeder "CD-Nachricht" würden so Millionen in die Staatskasse gespült werden....Keine schlechte Idee. Der Leidtragende wäre die Schweiz, oder ein anderes Geldoasenland.
Einerseits kann ich die Sünder verstehen, die es lieber im Ausland anlegen anstatt hier 1-2 % Zinsen (lächerlich) auf´s Sparbuch bekommen. Es ist eine Frechheit was sich hier die Banken erlauben. Sobald man aber das Girokonto überzieht streichen sie 10-16 % Überziehungszinsen ein...aber selber geben sie nur Peanuts, die sogar unter der Inflationsrate liegen.
Aber wenn schon Ausland, dann bitte die Zinseinnahmen richtig versteuern....sonst steigt der Umsatz von Schlaftabletten :-)

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