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Handyflirtbörse: Millionenbetrüger verurteilt

Das Landgericht Braunschweig verurteilte heute einen Mann wegen gewerblichen Betruges. Der 30-Jährige wird für zwei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis geschickt, weil er rund 190.000 Singles abgezockt hat.

Laut Aussage des Gerichts hatte der geständige Angeklagte den Opfern in Kleinanzeigen versichert, Kontakt zu anderen Singles über SMS aufnehmen zu können. Diese 1,99 Euro teuren Kurzmitteilungen wurden jedoch von geschulten Mitarbeitern beantwortet.

Ein Teil des umgesetzten Geldes bekamen die Telefonanbieter, auf den Konten des Angeklagten wurden jedoch ca. 400.000 Euro sichergestellt, die der Täter als "Opferentschädigung" dem Gericht zur Verfügung stellte. Dies soll die Reue des Angeklagten unterstreichen, so die Richterin.


WebReporter: chip303
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Handy, Urteil, SMS, Betrug, Abzocke, Single
Quelle: www.ndr1niedersachsen.de

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11.02.2010 21:32 Uhr von dummundstruppig
 
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Ich kenne auch ein paar Leute die das machen und einige denen ich ins Gewissen geredet habe.
Das ganze ist eine abgekartete Masche.
Die Software wird von einer Firma bereitgestellt, man meldet nur eine Ltd. in Grossbrittanien an, kriegt Keywords und kann loslegen.
Die meisten die in diesen Firmen arbeiten sind männlich.
Durch die SMS erstellen sie ein Profil des "Delinquenten" durch den sie seine Vorlieben und Neigungen ermitteln.
Man mus nur die "Richtigen Fragen" stellen.
Und unsere grossen Telekommunikationsanbieter kassieren fleissig mit.
Seit Jahren geht das schon so.
Wer klagt, verliert.
Weil er gegen die grossen Anbieter klagt und nicht gegen die 2Mann-Firma die die Anfragen beantwortet.
So läuft das hier, im Westen.

[ nachträglich editiert von dummundstruppig ]

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