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Neue Entwicklungen im Plagiatskandal um Helene Hegemann

Die 17-jährige Autorin Helene Hegemann wurde für den Buchpreis der Leipziger Buchmesse vorgeschlagen (ShortNews berichtete). Die Entscheidung sei schon im Januar gefallen, bevor die Plagiatsvorwürfe bekannt wurden. Die Jury wolle aber an der Nominierung festhalten, da die Autorin talentiert sei.

Währenddessen wurde bekannt, dass Hegemann das Magazin "Vice", welches ihre Kurzgeschichte druckte, bat, diese dem Filmemacher Teske zu widmen. Das Magazin sah aber davon ab, da es den Plagiatsskandal nicht vorausahnen konnte.

Der Filmemacher Teske hatte Hegemann vorgeworfen, dass sie Teile seines Films für ihre Kurzgeschichte benutzt habe. Mittlerweile wurde Teske über die Neuentwicklung informiert. In einem weiteren Fall soll Hegemann von einem Buchautor Passagen abgeschrieben haben.


WebReporter: chriscad
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Auszeichnung, Plagiat, Kurzgeschichte, Helene Hegemann, Benjamin Teske
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2010 14:40 Uhr von Thomas-27
 
+16 | -0
 
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Talentiert! Natürlich ist sie talentiert!
So gut wie sie kopiert sonst niemand!
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11.02.2010 14:44 Uhr von Thingol
 
+19 | -1
 
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Diese Frau kommt mir langsam: ganz schön verlogen vor. Irgendwo was ab- und umschreiben kann ich auch. Und wenn ich dann merke, dass man mir auf die Schliche kommt widme ich dem eigentlichen Autor einfach meinen Text und tu so, als sei damit alles im Butter.

Und das Feuilleton, das sonst immer total pro-Urheberrecht ist will es dieses Mal nicht so genau nehmen. Heuchler.

[ nachträglich editiert von Thingol ]
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11.02.2010 17:55 Uhr von Python44
 
+1 | -5
 
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Früher hieß sowas "Hommage": und war eine Ehre für den ursprünglichen Autor !

Nach 500 Jahren Buchdruck wird es ausserdem langsam schwer wirklich neue Ideen zu haben, die noch keiner zuvor hatte und die nicht ins völlig Abstruse abdriften...
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12.02.2010 01:45 Uhr von Doc_Finkelstein
 
+3 | -1
 
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Schlimm genug das heutzutage welche als Gesangstalent gelten, weil als Wi**vorlage taugen.

Gilt das jetzt auch für Autoren? Wird Literatur besser, je "geiler" die Autoren aussehen? Und schlechter, je unattraktiver die Autoren?

Dann erklärt mir mal, warum so viele Flachpfeifen die Bücher von Bohlen und Roche toll finden, da widersprechen die Literatur"kenner" sich doch selbst.

Sei es drum. Wenn ich ohne Hinweis eine Geschichte finden würde, die auf einer Story oder einem Film von mir basiert, wäre ich auch angefressen.

Aber selbst mit Hinweis... Was ist das für Talent? Ein bisschen eigener Hirnschmalz und Phantasie gehören da auch zu. So schreiben, dass es angenehm zu lesen ist, ist nicht so die Kunst.
Wenn jeder so einfach durchstarten kann als Autor, also man suche sich etwas Erfolgreiches, woran man sich inhaltlich orientiert, nenne es Hommage und wird gerechtfertigt ein Star?

Eine Hommage wird doch auch dann erst interessant für den Adressaten, wenn der, der ihn ehrt, wer ist.
Wenn einer ´nen Madonna-Song kopiert und damit auch noch Kohle macht, soll sich Madonna noch bedanken, weil es ja eine Hommage ist?
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12.02.2010 11:45 Uhr von TendenzRot
 
+0 | -1
 
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@Thingol: Wäre es zu viel verlangt gewesen, den in der Quelle verlinkten Artikel vor dem Kommentieren zu lesen? Außerdem steht bereits in der News, dass die Bitte zur Widmung *vor* den Plagiatsvorwürfen erfolgte.
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12.02.2010 12:42 Uhr von Rambay
 
+3 | -0
 
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Wieviel Jahre hat eigentlich Konrad Kujau (Stichwort: Hitler-Tagebücher) gekriegt ?

Das wirklich spannende an der weiteren Entwicklung ist: Wie ziehen sich die ganzen Feuilletonisten und Kritiker aus der Affäre zurück, die das Mädel einhellig so hoch gelobt hatten ?

@ Judas II:

Stell´ sofort ein Bild von Dir ins Netz...
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12.02.2010 12:55 Uhr von br666
 
+2 | -0
 
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@Judas II: erstens mal ist Aussehen sekundär, und so schlecht sieht se nicht aus (is halt net geschminkt = Pluspunkt!). Wenn du dir aber jeden Tag nur auf Bilder von der Klum, Hilton oder weiß Gott wer einen runterholst dann kann man natürlich schon mal Geschmacksverwirrungen bekommen. Es sei dir also verziehen.

Ausserdem hat das Mädel mit 17 bestimmt schon mehr Kohle gemacht als du je machen wirst.

;-)
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12.02.2010 13:49 Uhr von Dr.Eck
 
+1 | -0
 
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lieber: hässlich wie die Nacht als dämlich wie ein Stein, was Judas ? Vor allem weil Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt, Dämlichkeit aber selten viel Spielraum lässt ^^ ...
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12.02.2010 19:57 Uhr von Dr.Eck
 
+0 | -0
 
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Das glaube ich unbewiesen !
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13.02.2010 10:34 Uhr von MinimalMyAss
 
+0 | -2
 
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Das Aussehen ist eben nicht egal: Weil sie die ganzen Geschichten vom Berghain usw. nur abgeschrieben haben kann - so hässliche Menschen habe ich dort noch nie gesehen, und dazu sieht sie halt noch aus wie ein Kind.

Klar dass man sich die ganzen Feier, Drogengeschichten dann nur anderswo (Airen/Technoprosa) abgeschrieben haben kann.

[ nachträglich editiert von MinimalMyAss ]

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