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NRW: Lehrer unterrichtet mithilfe von Computerspielen

Christoph Brüning ist Lehrer in Nordrhein-Westfalen und hat jetzt etwas Neues ausprobiert. Er führte Computerspiele in den Unterricht ein.

Schließlich seien PC-Spiele ein Teil der Jugendkultur und das könne man nicht ignorieren - auch nicht in der Schule.

Als Beispiel - und um Jungen und Mädchen zu befriedigen - wählte er ein Harry-Potter-Spiel und ließ es analysieren.


WebReporter: hermann_otto
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Hilfe, Lehrer, Computerspiel, Experiment, Analyse, Unterricht
Quelle: www.pcgames.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2010 16:42 Uhr von borgdrone
 
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ahhh: leider gibt es noch sehr wenige sinnvolle Spiele zum lernen.
Aber da gibt es bestimmt auch bald einen "Run" drauf.
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10.02.2010 17:20 Uhr von borgdrone
 
+15 | -1
 
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@nokia1234: "Lebenswirklichkeit" = Alltag !
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10.02.2010 18:09 Uhr von Botlike
 
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Gute Neuerung: Ob man jetzt die Story von einem Computerspiel analysiert oder irgendein langweiliges und durch Literaten völlig überinterpretiertes "Werk" von Schiller, Fontane oder sonstwem, macht für mich nur einen Unterschied: beim Computerspiel sind die Schüler wenigstens Motiviert. Wie oft habe ich mich in Deutsch aufgeregt, dass wir irgendwelche Sch**e interpretieren mussten, die nichtmal den Lehrer interessiert hat. Beispiel gefällig? Effi Briest, Das Schiff Esperanza, Don Carlos, Törless, Der Schimmelreiter, Krambambuli, Kleider machen Leute, Der Hauptmann von Köpenick und noch einige mehr (die haben wir wirklich ALLE innerhalb von 5-6 Jahren Gymnasium gemacht). Wer kann sich solche Sachen heutzutage noch freiwillig reinziehen? Da ist es doch viel besser, wenn das Werk vielleicht nicht so rennomiert und unter Kritikern beliebt ist, dafür aber wenigstens interessant für die Schüler!
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10.02.2010 18:37 Uhr von Dracultepes
 
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@botlike: Ich kann mir solche Sachen reinziehen. Der Schimmelreiter ist ein verdammt geiles Buch und wenn ich nur an die Physiker denke oder Faust. Und der Lehrer hat vllt seinen Job verfehlt wenn der die "Scheiße" selber nicht mag. Wir hatten ne Lehrerin voll auf dem Romantiktrip und dazu Effi Briest, das war zum kotzen.

Aber Harry Potter ?Die spiele sind so schlecht!
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10.02.2010 23:49 Uhr von .Silver.
 
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Vor- und Nachteile, wie immer: Ich denke, das Einbeziehen von Computerspielen hat - wie fast alles - seine Vor- und Nachteile.

Sicher, die Motivation ein Spiel zu spielen und die Story des Spiels zu interpretieren ist weitaus höher als bei "altgedienter" Literatur. Und bei einigen Spielen ist die Geschichte vielleicht sogar tiefgründiger.
Aber andererseits muss man wirklich unterscheiden zwischen "Spiel" und "Spiel".
Zusätzlich sollte man im Auge behalten: Einige Bücher muss man wirklich als ("deutsches" ja ja, ich alter Nazi, schon klar^^ (achtung sarkasmus!!) Deutsch ist in dem Fall NICHT NEGATIV zu bewerten!) betrachten, und ich bin der Meinung diese Literatur sollte gelesen worden sein.

Ich denke jetzt unter anderem an Faust, Der Hauptmann von Köpenik, Die Welle und Homo Faber.
Sicherlich keine Bücher die die Jugend von den Hockern reißen, aber dennoch qualitativ hochwertige Literatur die einen unterhalten und auch zum Nachdenken anregen kann.

[ nachträglich editiert von .Silver. ]
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11.02.2010 00:09 Uhr von Xanoskar
 
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Nix neues: schon zu meiner Schuleit vor 10 Jahren haben wir im Englischunterricht "Hugo" gespielt. Dies ist ein Adventure wo man die befehle noch eintippen musste. Denke das sowas schon hilfreich sein kann
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28.02.2010 18:36 Uhr von RicoSN
 
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@Botlike: also ich finde diese Werke großartig. Aber in den Zeiten wo das Volk von RTL2 usw. berieselt wird ist es natürlich klar das Du so denkst. Das was Du als uninteressant bezeichnest ist große deutsche Literatur. Und ich halte es für ein Gerücht das Deine Lehrer darauf keinen Bock hatten.

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